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Herzlich Willkommen….

…auf Lichtwege. Diese Seite widmet sich den spirituellen Aspekten des Lebens.

Wie schön, dass Ihr den Weg hierher gefunden habt.

Wer sich für eine individuelle Beratung, mediale Lebensberatung, Begleitung des Lichtkörperprozesses, Meditationen, Seminare und individuelle Channelings interessiert, ist herzlich eingeladen etwas mehr auf http://www.lichtwege-berlin.de über mich und Lichtwege als Unternehmen zu lesen und sich ggf. bei mir zu melden.

In Liebe, Anke

Liebe Geschwister der bedingungslosen, allumfassenden Liebe.

Ich möchte Euch heute etwas sehr privates erzählen.

Meine Mutter ist dabei, ihren irdischen Lauf zu beenden und den Schritt durch den Schleier zu tun.

Wie Ihr Euch sicher erinnert und nachlesen könnt, bin ich vor genau einem Jahr, im Januar 2009, an der gleichen Schwelle gewesen.
Und obwohl ich die Schwelle selbst erlebte, obwohl ich sterbende Menschen begleite und auch deren Angehörige auffange und eine Weile begleite, so ist es dennoch, meine lieben Geschwister, als würde meine gesamte Welt zusammen brechen, weil meine Mutter im Begriff steht, zu gehen.

Was ist das, frage ich mich, welche Kraft wirkt hier, angesichts der Erkenntnis des Lebens und des irdischen Laufes auf der einen Seite und dem gleichzeitigen Erleben des Loslassens der eigenen Mutter?

Es geht mir in diesen Tagen nicht gut, ich weine viel und bin ziemlich durch den Wind.

Und was habe ich mir nun schon anhören können!
Kluge Sprüche von allen Seiten, ich solle spirituell loslassen lernen, es sei ihr Leben, ich solle mich nicht zu sehr reinsteigern, ich solle mich zusammen reißen, ich solle stark sein, ich solle ”es der geistigen Welt übergeben” – was immer der Mensch damit gemeint haben kann – , ich solle ruhig weinen, aber so sei eben das Leben…

Ist das Leben wirklich so?

Nein.

Das Leben ist lebendig, voller Güte, Liebe, Vergebung und Gnade. Das ist die Wahrheit. Alles andere ist Illusion – aber die Illusion des Sterbens der eigenen Mutter fühlt sich doch sehr echt an und tut so sehr weh.

Meine Mutter und ich haben kein gutes Verhältnis gehabt.
Ich bin ein Indigo-Mensch, ich bin direkt und offen, ich halte absolut gar nichts von Vertuschungen aller Art und ich mache auf Lügen und Verdrängungen aufmerksam.
Nur dass das 1973 als ich geboren wurde noch keiner wusste und meine Mutter ihr Leben lang mit meiner Klarheit überfordert war und ich es nie leisten konnte, anders zu sein, als ich eben bin.

Meine Mutter und ich haben uns viel gestritten, ich habe einen spirituellen Weg eingeschlagen, den sie nicht sehen konnte, ich habe ihr kirchliches Christentum vor fast 20 Jahren verlassen und bin einen eigenen Weg gegangen.

Meine Mutter hat viel getan, um mich aus ihrem Leben zu entfernen, doch sie konnte nie den Kontakt abbrechen, ich glaube, sie hat mich einfach nicht verstanden, meine öffentlichen Vorträge nicht gut geheißen und meine mediale Arbeit nicht einschätzen können.
Ich glaube, sie dachte bis heute, dass ich sowas ähnliches machen würde wie Wahrsagen.

Jedenfalls gab es oft Konflikte, ich konnte es ihr meistens nicht Recht machen.

Doch vor zwei Tagen ist etwas geschehen. Ich war wie immer bei ihr, um ihr Mittagsessen zu bringen und als ich durch ihre Tür trat, sah ich, dass sie im Begriff war zu gehen.
Ich sprach mit ihr darüber und sie sagte mir, dass sie leben wolle, sie sagte mir, dass sie allein nicht mehr könne und sie sagte mir, dass sie Angst habe vor mir – VOR MIR! – (das konnte ich mir nicht vorstellen, ich bin auf den absurden Gedanken, dass mich jemand fürchten könnte nicht gekommen, denn ich habe nie etwas Böses gedacht.)
Sie sagte mir, dass sie lieber mit mir leben würde, als ohne mich und sagte, dass sie Angst habe, wenn sie ihre Wohnung aufgäbe und sich von mir pflegen ließe, es nur noch größere Konflikte gäbe.
Ich sah ihr in die Augen und sagte: “Das wird niemals passieren, die Vergangenheit liegt hinter mir, ich weiß gar nicht, wie Du auf diese Idee kommst.”

Und schließlich sagte sie, dass sie mit zu mir kommen möchte.
Ich rief meinen Bruder an, er kam und wir packten schnurstrackts einige Sachen und Bettzeug zusammen, setzten sie in ihren Rollstuhl und fuhren mit ihr durch 40 cm Neuschnee.
Sie freute sich wie ein Kind, es schneite und sie sah den Himmel.

Als wir bei mir ankamen, sprach sie nicht mehr.
Wir brachten sie rein und legten sie auf mein Sofa, wo sie sich einkuschelte und einschlief.
Nach einer kleinen Weile erwachte sie wieder und es ging nichts mehr.

Wir riefen die Feuerwehr und man brachte sie ins Krankenhaus. Sie hatte Nierenversagen.

Zu dieser Stunde jetzt ist ihr physischer Körper noch am Leben, die silberne Schnur besteht noch, aber der Geist ist nicht mehr wach, nicht mehr klar, sie schläft.

Ich bin in meiner Wohung und halte Nachtwache, es ist keine Frage mehr ob, sondern nur noch wann sie geht.

Was ich zutiefst bewundere und worauf ich sehr stolz bin ist, dass sie es geschafft hat, mir zu vertrauen.
Meine Mutter hat in ihrem Leben niemandem vertraut, sie war verbittert und glaubte, dass sie nicht liebenswert sei.
Sie hat es geschafft, ihre Angst zu formulieren, sie hat es geschafft, diese Angst zu überwinden und sie hat sich freiwillig zu mir bringen lassen, in dem Wissen, dass sie nie wieder selbstständig leben würde, aber in dem Vertrauen, dass ich niemals  diese “Machtposition” ausnutzen würde.

Wißt Ihr, liebe Geschwister in Gott, ich habe mir überhaupt nicht vorstellen können, dass ein Mensch mein Licht spürt und davor Angst haben könnte.
Aber dass sie es geschafft hat, mir das noch zu sagen und die Angst zu überwinden, das ist eine großartige Leistung.

Wir hatten eine halbe Stunde, eine halbe angstfreie Stunde zusammen, in der sie endlich gewahr wurde, dass ich sie liebe.

Damit war ihre Aufgabe beendet und sie ging.

Ich wünschte, wir hätten ein bisschen mehr Zeit in dem Frieden gehabt, an dem ich so viele Jahre gearbeitet habe.

Ich habe nachgedacht und vielleicht gibt es unter Euch Brüder und Schwestern, denen es ähnlich geht. Vielleicht habt Ihr Eltern, die Euch schlugen, demütigten, nicht anerkannten, Euch benachteiligten, anlogen oder auslachten wegen Eurer Klarheit, Eurer Art, Liebe zu zeigen, Eurer Art mit Gott und der geistigen Welt umzugehen.
Vielleicht habt Ihr Eltern, die Euren Partner schlecht machen, Eure Berufswahl, Eure Art zu Leben in Frage stellen oder sie ganz verurteilen.

Ich habe viele Jahre daran gearbeitet, dass es zwischen meiner Mutter und mir wieder gut würde.
Und eine Sekunde vor ihrem Tod hat sie es geschafft, nicht ich.

Ich glaube, dass unsere Eltern für vieles nicht können, das sie uns antun.
Nicht, weil sie nicht wüssten, was sie tun, sondern weil sie keinerlei Ahnung haben von ihrer Wirkungsweise auf uns.

Es gab eine Zeit, in der die Dinge anders umgesetzt wurden. Unsere Gorßeltern sagten a und unsere Eltern reagierten nach Plan a.

Wir aber tun das nicht mehr, weil wir unsere Leben angefangen haben, in Frage zu stellen, wir haben angefangen, alte Glaubensmuster abzulegen und wir haben angefangen, neue Wege zu beschreiten, eine neue Weit zu erschaffen, eine neue Gesellschaft.
Wir sind noch dabei, eine Gesellschaft zu erschaffen, in der es Hunger, Not, Angst, Krieg, Hass, Folter, Hinrichtungen etc. nicht mehr geben wird.
Das bedeutet, dass wir Dinge anders sehen als unsere Eltern und Großeltern.
Und das bedeutet ein gewisses Konfliktpotential.

Vielleicht erleben das einige von Euch.

Ich habe – und dafür bin ich sehr, sehr Dankbar – endlich die erlösenden Worte gehört, die mir das Gefühl geben, für meine Mutter wertvoll gewesen zu sein.

Aber einige von Euch werden diese Sätze nicht hören, auch nicht angesichts des Sterbens.

Und für diese halte ich jetzt eine Fürbitte.

Bedenkt, dass Eure Eltern in einer Zeit aufwuchsen, in der sie als Kind auf Härte erzogen wurden. Bedenkt, dass “hart wie Kruppstahl” ein Ideal war, das erst 65 Jahre her ist und das aus den Köpfen der Elterngeneration nicht einfach 1945 verschwunden war.
Bedenkt, dass sie gelernt haben, für “Fehler” hart bestraft zu werden und wohlmöglich deshalb Fehler nur schwer oder gar nicht zugeben können.
Bedenkt, dass deren Eltern niemals etwas mit ihnen aufgearbeitet haben, dass es bis in die späten 70er völlig normal war, Kinder mit Schlägen zu bestrafen und viele von ihnen heute als alte Menschen nicht erkennen, worin die Wohltat besteht, ein Kind eben nicht zu schlagen, sondern es als verweichlichtes Getue empfinden.
Bedenkt, dass es Menschen sind, die, wenn sie überhaupt an Gott geglaubt haben, meist ausschließlich einen religiösen Weg gegangen sind und keinen spirituellen, bedenkt, dass sie einen strafenden Schöpfergott im Kopf haben, der eines Tages “die Bösen vernichten” wird und bedenkt, wieviel Angst sie davor haben, zu den “Bösen” zu gehören. Also wollten sie alles richtig machen. Also überlegten sie, was denn “richtig” sei und kamen auf Glaubens-und Verhaltensmuster ihrer Generation und wandten diese bei uns an.
Dann haben wir nicht reagiert, wie sie wollten und um alles richtig zu machen, haben sie uns mit den Mitteln bestraft, die sie kannten und die sie zutiefst fürchteten, nämlich mit Härte und Liebesentzug.

Nun glauben viele alte Menschen, dass wir es ihnen gleich tun werden, dass wir sie nun unsererseits mit Liebesentzug bestrafen für die Dinge, die sie uns angetan haben.
Doch lasst das nicht zu. Handelt anders! Auch wenn Eure Eltern “es verdient” haben, weil sie Euch wegstießen, enterbten, belogen, verspotteten, schlugen und ihre Abneigung zeigten.

Ihr dürft Eure Eltern lieben, auch wenn diese Euch zeigen, dass sie Euch nicht lieben.

Ihr dürft Vergebung an ihnen üben, auch wenn es Esoteriker gibt, die behaupten, man hätte nichts zu vergeben, weil ja alles Illusion sei.
Ihr dürft Eure Vergangenheit bewältigen, ohne Euch an Euren Eltern zu rächen.
Ihr durft ihnen sagen, dass Ihr sie liebt, auch wenn keine Antwort von ihnen kommt.

Bedenkt, dass es Menschen sind, die ihr Handeln nicht einschätzen konnten und manche von ihnen das bis heute nicht können.

Ihr aber könnt Euer Handeln einschätzen.

Sicher tut mir die Vergangenheit noch weh, wenn ich an manche Ungerechtigkeiten denke oder an Kälte. Und das ist erlaubt, man muss nicht ein großes S auf dem T-Shirt tragen, um als SUPERMENSCH in die Geschichte einzugehen. Man darf trauern, weinen, auch mal wütend werden oder sogar über die Vergangenheit schimpfen, wenn man sich spirituell entwickelt. Aber man darf auch jedesmal wenn man Exkursionen in diese Emotionen unternommen hat, wieder zurück kehren in die bedingungslose, allumfassende Liebe und sich erinnern, was wirklich wichtig ist.

Wenn das Leben endet, zeigt sich für einen Moment die Realität. Nämlich dass gar nichts wichtig ist, außer dass man sich liebevoll in den Arm nimmt und damit gleich mehrere Aspekte der bedinungslosen Liebe zeigt. Nämlich Gnade, Güte,Vergebung und Dankbarkeit.

In Liebe, Eure Lichtwege

Herzlich Willkommen in 2010.

Das vergangene Jahr 2009 hat sehr viele von uns herausgefordert.

Ich wurde im letzten Jahr mit etlichen Menschen konfrontiert, die mir alle erzählten, dass sich a) ihr gesamtes Leben völlig geändert habe, ohne dass sie etwas dafür konnten, noch den Prozess aufhalten konnten, mir b) sagten dass die Zeit so schnell rase, dass sie so manches Mal kaum mitbekämen, wie eine Woche oder ein Monat verginge, kaum hatte der Montag begonnen, war Mittwoch und kaum hatte man das verstanden, war Freitag.

Viele erzählten mir, dass ihre privaten Bindungen vor völlig neue Herausforderungen gestellt wurden als bisher, dass sie geliebte Menschen verloren durch das Ertappen bei Lügen, bei Intrigen oder dergleichen.

Auch beruflich bedeutete das letzte Jahr für viele von uns einen völligen Wandel, sei es, dass manche den ganzen Beruf verloren, bei manchen veränderte sich nur das Umfeld, Kollegium, Standort des Arbeitsplatzes oder ähnliches.

Auch bei mir, wie Ihr, liebe Brüder und Schwestern, wisst, hat sich alles geändert.
Ihr erinnert Euch, ich hatte genau vor einem Jahr eine schwere Lungenembolie überlebt, die bei mir eine Lawine ins Rollen brachte, die genau vor drei Tagen stoppte.
Am 30.12.2009 bemerkte ich an mir, dass ein Prozess abgeschlossen war, eigentlich hatte ich damit gerechnet, ihn mit nach 2010 zu schleifen, aber so die Liebe es geschehen ließ, endete der Lernprozess mit dem letztem Jahr.

Ich glaube, dass es vielen von Euch ähnlich wie eben beschrieben ging und vielleicht mögen sich manche Fragen, was das genau sollte und wie es nun weiter geht.

Ich persönlich bin zu der Einsicht gelangt, dass diese Lernaufgaben und Lernprozesse im Moment immer härter werden und in immer dichterer Folge auftreten, weil wir uns mitten im Bewusstseinswandel befinden.
Das Bewusstsein zu verändern ist eine Herausforderung, doch wir, die wir an diesem Prozess aktiv teilnehmen – und das in einer derart frühen Phase – haben uns dazu bereit erklärt, um für den weltweiten Bewusstseinswandel den Weg zu bereiten.

Es mag manchem von uns manchmal sehr viel vorkommen, was da auf einen zukommt.
Eltern wenden sich ab, Geschwister und Freunde erweisen sich als falsch, der Beruf wird in Frage gestellt, die eigene Beziehung verändert sich oder geht auseinander, die eigene körperliche Gesundheit ist teilweise nicht mehr gegeben und so manches Mal verliert man den Kontakt zur geistigen Welt, was viele von uns (ich zum Beispiel) als größte Katastrophe empfinden.
Manchmal fühlen wir uns allein gelassen an der Front und manchmal wissen wir nicht recht weiter, wenn die Menschen um uns herum weder unser Licht erkennen, noch unsere Liebe haben wollen.

Doch das alles ist keine Katastrophe.

Erstens treten nicht bei allen alle Symptome des Bewusstseinswandels auf, zweitens sind auch diese Symtome eine Illusion. Ok, sie fühlen sich echt an und manchmal weint man eine ganze Nacht lang.
Aber lasst Euch gesagt sein: Ihr seid NICHT allein, es geht anderen auch so und dass es nicht allen auf einmal so geht, sondern nur einigen, liegt nicht daran, dass alle anderen alles richtig machen, bloß Ihr nicht, sondern daran, dass wir einen Weg beschreiten, den vor uns nur sehr wenige gegangen sind.

Das Bewusstsein zu wandeln bedeutet in erster Linie seine bisherigen Überzeugungen in Frage zu stellen.

Das aber führt erst einmal zum inneren Chaos und zu Streit, denn die Menschen um uns herum sehen keinen Grund, ihre Überzeugungen in Frage zu stellen.

Im vergangenen Jahr also haben viele von uns eine riesige Veränderung durchgemacht und bei einigen von uns ist gar nichts mehr wie vor einem Jahr.
Nun kann man sich ja mal die Frage stellen, was im neuen Jahr auf einen zukommt, wenn das letzte schon alles umgeschmissen hat, was stand.

Es wird so nicht weitergehen, der Prozess des “Sich- in- Frage-stellens” ist meiner persönlichen Meinung nach beendet, aber was kommt danach?
Ich glaube, jetzt wird eine Zeit folgen, in der wir integrieren, was wir erkannt haben.
Das bedeutet, wir werden mit Personen, Wesen, Situationen und Aussagen konfrontiert werden, die uns auf die Probe stellen, bei denen wir die Wahl haben, unsere Erkenntnisse umzusetzen oder in alte Muster zurück fallen.

Ich weiß, die meisten von uns haben sich schon weit früher in Frage gestellt und sehr viele haben auch schon zig solcher Proben durchlaufen, es ist also nicht brandneu, was ich schreibe, aber es ist aktuell, denn so geballt wie in den letzten zwei Jahren waren die Prozesse bisher nicht.

Im neuen Jahr 2010 wird es nicht nur darum gehen, ob wir unsere Erkenntnisse umsetzen, sondern wieviel Liebe und Frieden wir dabei mitschwingen lassen.

Ein Beispiel: Haben wir erkannt, dass wir wertvoll sind, schließt das ein, dass wir uns nicht beschimpfen lassen müssen.
Beschimpft uns aber jemand, könnten wir ja zum Beispiel hingehen und demjenigen eine Ohrfeige geben. Dann hätten wir umgesetzt: “Ich bin mehr wert, als mich beschimpfen zu lassen”…. aber wollen wir in so einer Welt leben? Wollen wir, dass man sich gegenseitig schlägt, um dem jeweiligen Gegenüber mitzuteilen, dass wir mehr wert sind, als Beschimpfungen?

Die Frage lautet: In was für einer Welt wollen wir leben?

Und gemäß dieser Frage werden auch die Aufgaben ausfallen.

Wollen wir in einer Welt leben, in der jeder akzeptiert wird, wie er ist? Dann beendet in Eurem Leben Diskriminierungen aller Art. Bringt Euren Kindern nicht mehr die alten Werte von richtig und falsch bei, zügelt Euch, in Euren Gedanken und Urteilen über andere Menschen.
Ich bin vor einiger Zeit jemandem begegnet, der mich zum 1. Mal sah.
Wie ich schon in anderen Artikeln erwähnte und wie man an meinem Foto auf meiner Homepage deutlich erkennen kann, bin ich eine dicke Frau. Der Mensch sagte mir, nach dem er mich vielleicht drei oder vier Stunden kannte, dass er, als er mich sah, dachte “Hat die viele Probleme!” und sich eigentlich nicht weiter für mich interessiert hätte, aber so wie ich mich in dieser Gesprächsrunde eingebracht habe, hat er bemerkt, dass sein Urteil falsch war.

Zunächst einmal ist so eine Einsicht wundervoll.

Aber – was auch sehr wichtig ist – dieser Mensch hat ein Urteil gefällt, einfach Aufgrund einer alten Überzeugung. Wie viele von Euch tun das noch? Überprüft Euch und lasst diese Urteile los.

Um die neue Welt zu erschaffen, brauchen wir Klarheit, wir erschaffen nichts, wenn wir im Dunkeln herumstochern und immer wieder auf andere verweisen, die sich doch erst einmal ändern mögen, bevor wir tätig werden.
Es wird nichts, gar nichts geschehen mit dem Bewusstsein der Welt, wenn wir nicht beginnen, das Bewusstsein zu ändern und wir ändern es, in dem wir unser bisheriges hinterfragen.

Im neuen Jahr nun lasst uns in all unsere Erkenntnisse Liebe und Frieden fließen- nicht mehr wie bisher, sondern ebenso geballt und konsequent wie die Lernaufgaben an uns herantreten.
Durchleuchten wir unser Verhalten, indem wir uns fragen: “Würde ich XY denken, sagen oder tun, wenn mein Gegenüber mein Kind wäre?”
“Würde ich strafen, lügen, intrigieren, um meine Ziele durchzusetzen, wenn die andere Person *ich* wäre?” 
Würde ich Strafe, Lüge oder Intrige eines anderen verzeihen können, wenn ich mir über seine Angst im Klaren wäre?”

Lasst uns in den inneren Frieden eintreten, indem wir uns klar werden, wer wir wirklich sind - und lasst diesen Gedanken konkret werden. Befreit Euch vom Ego, das Euch sagt “Iiiiich bin ja sooooo gut.Iiiich bin der Größte….der spirituellste Mensch aller Zeiten, unfehlbar, auserwählt, ich weiß schon alles –  Jesus war ein Anfänger gegen mich und meine Erkenntnisse……. “
Sondern werden wir uns klar, wer wir wirklich sind : Wir sind individuelle Aspekte der allumfassenden Liebe und integriert das in Euer Bewusstsein, anstatt Euch selbst zu beweihräuchern.

Und das, was dann anfängt, zu leuchten, ist kein Flämmchen mehr, das ist eine lodernde Flamme, ein Licht, das sich über den gesamten Himmel ziehen wird, von einem Ende der Erde zum anderen Ende der Erde.

Und dann, geliebte Brüder und Schwestern der allumfassenden Liebe, wird das Ende dieses Systems der Dinge kommen, weil wir verstanden haben, dass unser Gegenüber kein Fremder ist, den man entbehren kann, sondern ein Teil unserer Selbst, das in diese allumfassende Liebe integiriert werden möchte.

In Liebe und Frieden wünsche ich allen ein wundervolles Jahr 2010.

Eure Lichtwege

Das Weihnachtsessen ist gekauft und eingefroren, die Geschenke sind angekommen, bezahlt und verpackt und gut versteckt.  Ein Blick auf den Adventskalender zeigte mir heute morgen, dass es noch 11 Tage bis Weihnachten sind.

Die Einladungen für die Feiertage sind ausgesprochen, die Wohnung geschmückt, der Baum gekauft und der Adventskranz nadelt bereits ein wenig.

Ich will nicht sagen, dass es auf der ganzen Welt ähnlich zugeht wie bei uns, aber ich denke, ich liege richtig, wenn ich hier davon ausgehe, dass in mindestens 80% aller deutschen Haushalte ungefähr so ist wie ich es soeben beschrieben habe.

Im Grunde könnte man sich doch freuen, seiner Arbeit nachgehen und sich auf die freien Tage freuen, auf das leckere Essen, sei es nun die obligatorische Weihnachtsgans oder köstlich vegetarisch. Im Grunde könnten wir uns doch am frühen Abend bereits einstimmen, von der Arbeit nach Hause kommen, die Beine hochlegen, Musik hören und sich auf Weihnachten freuen, Geschenke, Familie, Freunde…

Statt dessen aber sehe ich in verzweifelte und traurige Gesichter, Menschen mit Ängsten und Depressionen rufen mich an und sprechen mit mir.
Jaja, das Fest, alles vorbereitet, eigentlich kein Problem – aber die Einsamkeit ist schwerer zu ertragen als im Sommer, mit den eigenen Eltern ist schon seit Jahren kein Kontakt mehr, der Bruder/die Schwester wollen nichts mehr mit einem zu tun haben, der Vater der Kinder hat sich aus dem Staub gemacht und zahlt keinen Pfennig, die Entlassung droht – und das kurz vor Weihnachten.

Ich muss sagen, dass nicht nur die Menschen, die mich anrufen oder besuchen ein schweres Herz mit sich herumtragen, auch bei uns, in der eigenen Familie geht es heftig zu.
Da sind die Schwiegereltern, die mir einen Brief schrieben, indem sie sich dafür entschuldigten, dass ich so eine ”miese Schwiegertochter” sei und sie könnten schließlich nichts für meine “Abnorme Sicht der Dinge”- und diesen Brief nur verfassten, um ihren Sohn zu verletzen, da ist der Schwager samt Partner, der das Erbe nicht teilen möchte und für Geld heuchelt, intrigiert und droht, dass sich die Balken biegen.
Da ist die eigene Mutter, der eigene Bruder, der sich skrupellos nimmt was er will…

Diese Reihe könnte ich fortsetzen, Geschwister, die seit Jahrzehnten nur noch über den Rechtsanwalt voneinander hören, Eltern, die ihre Kinder verstoßen, Kinder, die ihre Eltern ausnehmen.

Was ist denn hier los?

Üblicherweise meldet sich irgendwann ein spiritueller Mensch, der die Behauptung aufstellt, dass alles für alle gut ist und Dinge, die weh tun, nur ein Spiegel der eigenen Schlechtigkeit sind.
Mögen sich solche Menschen doch nur selbst einmal an die Nase fassen und dabei in den Spiegel schauen.

Ich glaube, hier geht es um einen feinstofflichen Zusammenhang.

Unsere irdische Familie ist nur geborgt, die meisten von uns sind keine Menschen im Sinne von “Otto-Normal-Verbraucher”.
Viele Erwachsene sind spirituell hoch entwickelt, manche sind Indigo-Erwachsene, manche sind aufgestiegen und höher verankert, manche haben ihr Bewusstsein stark erweitert, manche leben und schöpfen bereits eigenverantwortlich.
Doch die meisten, die das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit bereits gefunden haben sind in Familien inkarniert, in denen weder das Reich, noch die Kraft noch die Herrlichkeit sichtbar gewesen ist.

Erinnern wir uns an unsere wahre Herkunft, unsere wahre Familie, unsere wahren Eltern, gerade jetzt in dieser Zeit.
Erinnern wir uns, dass wir Söhne und Töchter des Lichts und der Liebe sind und dass Wir in uns die Eigenschaften von Mutter und Vater Gott vereinen. Mit der Erinnerung und der Vereinigung werden wir zu der heiligen Familie, die seit langem auf der Erde gefeiert wird.

Wir sind  in Familien inkarniert, in der das Recht der körperlich überlegenen und die Gesetze derer herrschten, die am skrupellosesten waren, verlogen oder intrigant, die heuchelten oder sich anderweitig durchsetzten, um ihr Ego weiter zu stärken.
Auch von uns waren vermutlich einige zeitweise auf dem Weg dieser Menschen, denn wir sehnen uns auch nach Anerkennung und Liebe. Die meisten, mit denen ich spreche, haben mir gesagt, sie waren schon immer “anders”, sie gehörten nie dazu, sie seien nicht wie “die anderen”.

Das ist sehr gut so. Die meisten von uns sind nämlich auch nicht wie “die anderen”.

(Ein kurzer Ausflug, bevor ich dazu komme, was ich ausdrücken wollte) :
Vor Gott sind wir gleich. Vor der Liebe sind wir gleich und vor dem Leben und dem Licht sind wir auch alle gleich.
Gott gibt die Liebe, das Leben und das Licht einem jeden von uns – ausnahmslos.
Es gibt in dieser Hinsicht also keine Trennung.

Es gibt aber in unserer Dimension eine Trennung, in unserer 3. Dimension (wie auch in der 4. und vielleicht sogar noch bis hoch in die 5.Dimension) gibt es Dualität.
Innerhalb der Dualität gibt es gut und böse und innerhalb dieser Dualität gibt es Trennlinien, die eingrenzen, was gut und was böse ist.Folgen wir also nicht mehr dem Begehren der Welt, folgen wir nicht mehr dem irdischen Schatz, übertreten wir eine dieser Trennlinien und sind ab dem Moment “anders” als “die anderen” – anders als die Menschen, die noch dem Willen der Welt folgen und im irdischen Schatz ihre Erfüllung zu finden versuchen.

Ich habe das kurz erläutert, um von vornherein klar zu stellen, dass sich die “Andersartigkeit” nicht auf die spirituelle Wahrheit bezieht, sondern auf die Illusion unseres irdischen Erlebens.

Nun können wir versuchen, was wir wollen, so lange wir hier in menschlichen Körpern inkarniert sind, so lange haben wir auch menschliche Emotionen, der eine mehr, der andere weniger, je nach Bewusstsein.

Uns wohnt eine tiefe Sehnsucht inne – und jetzt komme ich wieder auf die eigentliche Aussage – die Sehnsucht nach Hause zu kommen.
Die Sehnsucht geliebt zu sein, für das, was wir wirklich sind und nicht für das, was wir hier darstellen.
Ein Schauspieler auf der Bühne möchte auch nicht als Macbeth geliebt werden oder als Lulu, sondern als der Mensch, der er ist, wenn er abgeschminkt und ohne Kostüm ist.

Diese tiefe Sehnsucht hängt direkt mit unserem Auftrag zusammen, die Endzeit, in der wir leben, mitzugestalten. Wir haben den Ruf nach Hause bekommen, wir haben ihn gehört und uns auf den Weg nach Hause gemacht.
Aber wie gesagt, wir sind im Körper Menschen, verfügen über menschliche Gefühle, Emotionen und einen menschlichen Verstand.

Deshalb können wir unsere wahre Herkunft nur erahnen, unser wahres Zuhause nur fühlen, aber noch können wir es nicht sehen oder darin leben (bzw. diejenigen, die das bereits können, sind aufgestiegen und werden sich von diesem Artikel jetzt nur wenig berührt fühlen)

Nun erleben wir im Massenbewusstsein das größte Erdenfest überhaupt, die ganze Welt steht Kopf mit irgendwelchen Bräuchen.
Wir spüren die Massensehnsucht nach der Liebe, nach dem Zuhause – und wir erleben Geborgenheitsgefühle, wenn wir Spekulatius und Dominosteine riechen, wenn wir sentimentale Lieder hören und uns eben täglich am Weihnachtskalender verlustieren.

Das eigentliche Geschenk, das, worum es jetzt wirklich geht ist Gnade und Barmherzigkeit, die zwei großen Bausteine der Liebe, aus der die Freude und der Frieden wachsen.
Diese Zeit jetzt ist feinstofflich sehr wichtig, weil wir im Moment abgelenkt werden von unseren irdischen Familien, die manchem von uns das ganze Jahr über weh tun, aber in der Weihnachtszeit schmerzt die Ablehnung besonders.
Wir werden abgelenkt von blinkenden Rentiergeweihen, fettem Essen und Kübelweise Rotwein, von Fernsehshows, die unsere Herzen berühren, aber eigentlich nur Geld wollen und es auch bekommen, denn plötzlich fühlen sich so viele schuldig von uns.

Menschen hungern das ganze Jahr über, wieso spenden wir nicht im Februar?

Das ganze Jahr über ist irgendwo auf der Erde Krieg und Not, Flucht und Mord wieso sprechen wir nicht im Juni von Frieden und Liebe, von Unschuldigen Menschen und Versöhnung?

Im ganzen Jahr verletzen Eltern ihre Kinder zutiefst, ich habe es sehr nah miterlebt, wie Eltern und Geschwister ihren Sohn und Bruder ausgrenzten, übergingen, anlogen, igrnorierten und diesen Menschen damit fast zerbrachen.

Aber in der Adventszeit schmerzt es eben besonders.

Warum? Weil wir versuchen, in unserer irdischen Familie unser Zuhause zu finden.
Weil wir glauben, dass sie uns lieben müssten, denn es ist ja unsere Familie – für uns klingt das logisch, sie aber sagen sich und uns, dass man Liebe nicht erzwingen könne – dabei sehen wir gar keinen “Zwang”, sondern denken, Liebe sei selbstverständlich.
Wir glauben, dass wir liebenswert sind und befinden uns in einer recht harten Umgebung (jedenfalls bis wir herausgefunden haben, wie wir die Umgebung mit unserem Licht und unserer Liebe füllen)
Die Umgebung teilt uns mit, dass sie uns nicht liebt und nicht akzeptiert und irgendwann geben wir ihnen Recht – und das, liebe Brüder und Schwestern, ist es, was uns weh tut, denn wir wissen, es ist falsch.

Wie gehen wir nun mit dieser besonderen Zeit um?

Wo immer wir auf Menschen stoßen, die uns wegstoßen – lasst uns gehen, begegnen wir diesen Menschen innerlich mit Gnade, aber lasst uns äußerlich gehen, die Wege werden sich zu gegebener Zeit erneut kreuzen.

Wo immer wir auf Angst stoßen und Depression, lasst uns daran erinnern, wer wir wirklich sind, nämlich Kinder der Liebe und des Lichts.

Wo immer wir auf Hohn und Spott stoßen – lasst uns danken für eine Lektion in Demut und wendet Euch ab, es gibt andere Menschen, die nicht höhnen und spotten.

Ich propagiere nicht das wegrennen, ich sage Euch, dass es Euch feinstofflich und grobstofflich nicht weiter bringt, sich täglich bestätigen zu lassen, zu bestimmten Menschen nicht zu gehören.
Das ist kein “Fehler” in Euch selbst, das könnt Ihr nicht nur in Euch selbst auflösen.
Es gibt Menschen, die durchaus Euer Licht, Eure Farbe, Eure Reinheit und Klarheit erkennen und die Euch genau dafür hassen und verspotten, weil sie Euch fürchten.

Jesus hat gesagt, in der Welt habt Ihr Angst, aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.

Überwinden auch wir die Welt jetzt, nicht indem wir sie verlassen, nicht indem wir uns hochmütig hinstellen und auf alle herabsehen, die anderer Ansicht sind als wir, sondern indem wir der Welt ihre Glaubenssätze lassen – und nicht mehr selbst daran glauben, sondern unserer uns inne wohnender Wahrheit folgen.

Wir sind das Licht in der Welt. Das ist die Wahrheit. Und nur die zählt.

In Liebe, Lichtwege

Entspannt Euch…

Mir ist vor einiger Zeit jemand begegnet, der mir ungefragt seine Meinung über meine Spiritualität mitteilte, der mir Anhand meiner Schriften “bewies”, dass ich gar nicht “so weit wie ich täte” sein könne, denn in meinen Schriften stünde etwas von Liebe, Harmonie, Gnade und Vergebung, der ich selbst nicht mächtig sein könne.

Vor allen Dingen war diese Person mir gänzlich unbekannt, ein Urteil über mich konnte also nur durch das Lesen meines Blogs gefällt werden.

Anfangs wollte ich zu diesem Thema einen Artikel über Liebe, Selbstliebe und Bedingungslosigkeit schreiben. Dann aber habe ich mich umentschieden, denn die Botschaft dieses Gesprächs galt nicht der Liebe und Hingabe an Gott, sondern dem Beurteilen und Verurteilen von unserem Gegenüber.

Jesus hat gesagt: “Richtet Ihr nicht über andere, auf das Ihr nicht gerichtet werdet, denn in dem Maß in dem Ihr richtet, werdet Ihr selbst gerichtet werden.”

Von der allgemeinen christlichen Auslegung ausgehend ist es Gott, der angeblich über Menschen richten solle in dem Maße, in dem Menschen zu Verurteilungen fähig sind. Wir wissen heute, dass das so nicht stimmt, dass Gott eben nicht urteilt und verurteilt, sondern bedingungslos annimmt.

Da wir uns alle, die wir das hier lesen, spirituell entwickelt haben, wissen wir heute auch, dass ein Satz über andere stets die eigene Überzeugung von sich selbst wiederspiegelt. Sagen wir also zu jemandem: “Du kannst das nicht, denn Du machst XY falsch” wissen wir inzwischen, dass dies ein Licht auf uns selbst wirft, dass wir uns und unser Handeln ansehen dürfen und uns klar darüber werden was und warum wir es verurteilen.

Nun fällt auch in spirituellen Kreisen sehr oft folgende Redewendung: “Wenn Du wirklich so (z.B.: liebevoll, erfüllt von innerem Frieden, geborgen, barmherzig, gnädig, gütig etc…) wärst, dann würdest Du XY nicht sagen oder tun, sondern das-und-das.” Betrachten wir uns einmal diesen Satz. Gleich drei Aussagen stecken in ihm.

Erstens beurteilt man die Spiritualität des anderen (was niemand von uns kann, denn der Weg zu Gott ist individuell und deshalb von niemandem zu bewerten) und zweitens beurteilt man das Handeln des anderen (was niemand von uns sollte, denn keiner weiß, ob er nicht mindestens ähnliches täte, an der Stelle des anderen). Wenn wir nun den Satz von Jesus hier anlegen, also in Wahrheit über uns selbst so ein Urteil fällen, dann klingt der Satz so: “Wenn ICH wirklich so (liebevoll, barmherzig… s.o.)wäre, dann würde ICH anders handeln als ICH es jetzt tue.” Das bringt uns zur dritten Aussage – *wenn ich so wäre* heißt übersetzt: Ich bin nicht so. Diese drei Aspekte des Beurteilens von anderen bringt uns direkt zum Thema “Trennung und Angst.”

So lange wir glauben, dass wir getrennt voneinander existieren, glauben wir auch, dass jemand über oder unter uns steht, weiter als wir ist, oder hinter uns steht. Das ist nicht der Fall. Es gibt Menschen, die auf ihrem Weg, ihrer “Heimreise” zu Gott an der einen Stelle stehen und andere stehen an der anderen, aber Gott beurteilt nicht in “Oh, ist die Susi aber schon weit – nur der Hansi, der steht ja so weit zurück, wie schade…”

Menschen aber beurteilen sich und geben sich “Tipps”, sogenannte “gute Ratschläge” – kommen diese allerdings ungebeten und ungefragt, dann erweisen sie sich meist nicht als “gut”, sondern als Selbstbeweihräucherung des Ratgebers.

Handelt man wie der Ratgeber es möchte, so bestätigt man diesen in seinem Glauben. Handelt man gegen den Rat, führt das all zu oft zu Zank und Streit, manchmal sogar bis hin zum völligen Bruch der Beziehung zwischen diesen Menschen. Der Ratgeber kann sich ach so gut vorkommen, wie gut er es gemeint hat, wie gut der Rat war und die dumme, böse, naive Person X hat den Rat nicht beherzigt.

Man kann das Jahrzehnte lang erzählen und sich lange darüber aufregen und viele Menschen haben dies schon getan. Es ist auch leichter, als sich hinzustellen, sich im Spiegel anzusehen und zu sagen: “Ich konnte nicht nachvollziehen, wie die Person so Handeln konnte, ich habe die Gefühle, Ängste, Überzeugungen der Person nicht geteilt und nicht begriffen und deshalb hätte ich mit meinem Wissen, meinen Gefühlen, Ängsten und Überzeugungen anders gehandelt – nicht *besser*.”

Es ist so viel leichter die Defizite von anderen zu sehen und zu verurteilen, dem anderen zu sagen, was er denken, fühlen, handeln sollte, was er mal meditieren, nachlesen, erfahren sollte. Es ist so viel leichter, als sich hinzustellen und sich einzugestehen, dass man selbst noch einiges zu lernen und zu erfahren hat.

Vor allem kommt (- meiner Ansicht nach ausnahmslos jeder, aber vielleicht irre ich mich-) jeder, der sich spirituell entwickelt an den Punkt, an dem er sich unglaublich weit fühlt, an dem er meint, er habe die Weisheit mit Suppenkellen gefrühstückt. Man kommt an den Punkt innerhalb der spirituellen Entwicklung, in dem man jedem, der das hören möchte (oder auch nicht) mitteilt, was “die Wahrheit” ist, indem man seine Umgebung mit den eigenen Erkenntnissen pflastert, ob diese das nun wünscht oder nicht.

Und nun meine Ansicht, liebe Brüder und Schwestern: Entspannt Euch, ich war in dieser Phase, meine Lehrer waren in dieser Phase und nun sind meine Schüler in dieser Phase. Es ist völlig normal, sich in seinen Erkenntnissen zu sonnen und die anderen seiner Umgebung damit zu bräunen. Das hört auch wieder auf, nämlich wenn man irgendwann aufhört, ungefragte gute Ratschläge zu verteilen und im Spiegel erkennt, dass das eigene Ego sich aufgebläht hat. Das ist der gleiche Moment, indem es schrumpft und das ist dann der Moment, an dem man endlich keine Angst mehr hat, nicht mehr “besser”, “weiter”, “spiritueller” sein zu müssen, als der Rest der Menschheit, sondern sich fallen lassen kann in das Gefühl genau richtig zu sein, da wo man ist, mit dem, was man denkt, fühlt und tut.

In Liebe, Lichtwege

So sein wie andere…..

Ich habe kürzlich ein Gespräch geführt und jemand hat allen ernstes zu mir gesagt, sie wäre gerne wie ich…

Meine Gedanken zu diesem Thema möchte ich nun mit Euch teilen.

Ich war milde ausgedrückt völlig geschockt, dass es Menschen auf der Welt geben kann, deren Vorbild ich bin. Ausgerechnet ich soll Vorbild sein? Wie oft wünsche ich mir anders zu sein, oder wie jemand anderer zu sein!

Wie kann es dazu kommen, dass sich Leute wünschten, sie wären wie ich?

Und wirkt es vielleicht auf andere so schockierend, wenn ich sage, ich wünschte, ich sei wie sie? Vor allem bin ich bei meinen Gedanken zu dem Thema auf die Frage gestoßen, wie ich denn eigentlich bin, dass andere das nachahmenswert finden und wie andere auf mich wirken, dass ich gerne wäre, wie sie.

 Wie kommt es überhaupt, dass man mit dem eigenen Sein oft so unzufrieden ist, dass man sich selbst so wie man ist, nicht möchte und sich wünscht, wie jemand anderer zu sein?

Ich glaube, bei dieser Fragestellung, bei diesem Gedankengang finden wir bei näherer Betrachtung mehrere Ansätze. Zum einen sind wir Menschen so beschaffen, dass wir stets versuchen, uns zu verbessern und an die gegebenen Umstände anzupassen. Dies Programm ist an sich rein irdischer Natur, als wir unsere Körper schufen, mussten diese sich an Klimazonen und äußere Begebenheiten anpassen, um zu überleben.

 Inzwischen ist es dem Menschen gelungen, das Wetter zu überlisten, indem er viel geschaffen hat, was das Wetter weit entfernt hält. Nicht nur Schirme und Behausung gegen Regen und Wind, sondern inzwischen auch Klimaanlagen, Kühlschränke, Heizungen, die auf Knopfdruck funktionieren. Dem Menschen kann heutzutage fast egal sein, welches Wetter draußen ist, wir hier in Deutschland sind in der Lage, zu Weihnachten Erdbeeren zu kaufen und im Hochsommer Orangen und Mandarinen.
Wenn es draußen Minus 15 Grad sind, ist es zwar bitterkalt, aber nicht bei uns, die Gasetagenheizung hält das das ganze Jahr über die Wohnung auf angenehmen 20 Grad und der Kaufladen an der Ecke, der Dönerimbiss, die Pizzeria oder ein Lieferservice versorgt uns ganzjährig auch Sonntags mit irgendwas zu essen, falls wir nicht selbst einkaufen und kochen wollen.

Es war also früher wichtig, so zu sein, wie jemand, der diesem Planeten angepasst war, der gegen bestimmte Bakterien immun war, der mit Hitze und Kälte umgehen konnte, der das essen konnte, was hier gerade wuchs. Dies Programm hatte damals auch noch den Nutzen, voneinander zu lernen. Die einen hatten bereits Feuer und konnten es beherrschen, die anderen mussten auf den nächsten Blitzeinschlag warten, bis es wieder hell und warm wurde.

Es mussten nicht alle sterben, wenn ein Pilz giftig war oder dergleichen, man konnte voneinander lernen. Beim einen wuchs viel auf dem Feld, beim anderen nicht – man konnte sich ansehen, was der andere tat und es ihm gleichtun. Der Nächste wurde zum Vorbild. Dies Programm ist unbewusst in uns immer noch aktiv. Natürlich sahen wir früher auch auf jene, die einen Körper hatten, der stark war und alt werden konnte. Heutzutage haben wir all diese ursprünglichen Situationen nicht mehr.

Aber bereits damals, als es noch ums unmittelbare Überleben ging, gab es Menschen, die sich zum Herrscher über andere machten und auch jene wurden zum “Vorbild”. Es gab Herrscher, die das Volk einsetzte, weil das Volk jemanden bestimmte, dem es vertraute, aber es gab auch Herrscher, die das Volk unterdrückten, die sich selbst als Herrscher einsetzten. Es gab Herrscher, die sich nach oben gearbeitet hatten und auch Herrscher, die aus der “Sklaven-Position” den eigentlichen Herrscher umbrachten und sich selbst an seine Stelle setzten. Wie sie auch zum Oberhaupt wurden, nicht viele wurden der Verantwortung für ihre Familien, ihre Dörfer, ihr Volk gerecht.

Mal abgesehen, dass sich dieser Aspekt bis heute nicht geändert hat, wurden und werden auch diese Menschen zum Vorbild. Man möchte so reich sein, wie der-und-der, so angesehen sein wie XY und so viel Macht haben wie das gewählte Vorbild. Doch worauf beruhen diese Wünsche?

Zum einen auf Angst, wie so vieles, mit dem wir uns heute beschäftigen wollen, dürfen und müssen, um hier mehr Licht in die Dunkelheit zu bringen. Man fühlt sich vielleicht machtlos, ohnmächtig den Gegebenheiten gegenüber, man hat noch nicht verstanden, wo der Zusammenhang zwischen dem äußeren Erleben des eigenen Lebens und den Entscheidungen und Gedanken, die man trifft und denkt liegt.

Erlebt man die Gegebenheiten als negativ, schwer und dunkel, so wird sich sehr bald die Angst einstellen und schon wünscht man sich zu sein, wie derjenige, der in den eigenen Augen gerade die Macht hat und damit umgehen kann, die man sich selbst eigentlich wünscht.

Viele Menschen wünschen sich so zu sein, wie ein Fernsehstar, in den sie sich verliebt haben, die Person sieht gut aus, hat Geld und in den eigenen Augen sieht es so aus, als würden die Menschen, die diesem Star zujubeln, diesen Star auch lieben. Sie wünschen sich also “zu sein wie er”, der eigentliche Wunsch dahinter ist aber Anerkennung der eigenen Leistung, Anerkennung des eigenen Lebens und den Beweis der Liebe der anderen, denn die kann man oft nicht glauben, wenn man sie nicht auch sieht.

Man wünscht sich, zu sein, wie der Nachbar, der immer freundlich lächelt und bei dem man nie einen Streit mitbekommt, Jugendliche wünschen sich nicht zu sein, wie der Klassenbeste, sondern zu sein wie derjenige, der am besten angesehen ist, der auf jede Party eingeladen wird, der beliebt ist.

Mit diesen Wünschen geht auch Diskriminierung und Mobbing einher. Es gibt Menschen, die man nicht mag, aber deswegen geht man nicht hin, und macht diese Menschen fertig. Aber man geht hin und macht sie fertig, wenn sich innerlich ein Hassgefühl einstellt und das kommt nur, wenn man der Person irgendetwas neidet, auch wenn man das nie zugeben würde. Neid und Missgunst gehen Hand in Hand mit dem eigenen Gefühl, der Minderwertigkeit. Manchmal drückt sich dies Gefühl darin aus, dass man sich ungerecht behandelt fühlt.

Die Spirale dreht sich dann wie von selbst zum Hass hin, für den man, wenn man ihn nicht erkennt und nicht auflöst, Gründe und Rechtfertigungen findet, um ihm freien Lauf zu lassen. Die Frage, die sich immer wieder stellt ist die, was man tun, kaufen, anziehen oder essen kann, um sich besser zu fühlen.

Bleibt dies Gefühl unterdrückt, wird es einem also nicht bewusst, warum man Dinge tut, kauft, anzieht, ißt oder dergleichen, entwickelt sich ein starker Egoismus, dem man folgen muss, wenn man sich gut fühlen will. Ist man dann diesem Egoismus gefolgt, ist es schwer, die Spirale wieder zurück zu drehen.

Doch das, was dahinter steht, um sich besser zu fühlen, ist keine Sucht wie einkaufen, rauchen, trinken oder essen, Sex oder Drogen. Das, was hinter diesem Drang steht, das zu nehmen, das zu tun, das, was hinter der Sucht steht ist nicht Dummheit oder Egoismus, sondern das Gefühl, ganz alleine zu sein, ungeliebt und nicht gebraucht oder gewollt. Zum Beispiel “fühlt man sich besser, wenn man eine raucht”.

Aber das, was man tatsächlich fühlt ist ein brennen im Rachen und in der Lunge, ein bitterer Geschmack auf der Zunge, Venen ziehen sich zusammen, der Herzschlag verändert sich, der Blutdruck verändert sich. Das fühlt der Körper eigentlich – doch die angegriffene Seele fühlt etwas anderes, nämlich Geborgenheit und Zufriedenheit. Das gilt auch für die anderen Süchte. Beim Kaufrausch ist es ganz genauso. Man fühlt sich besser, wenn man Dinge kauft, um des Kaufes willen, man fühlt sich reich, mit den neuen Kleidungsstücken schön, begehrenswert und sehr wertvoll, je teurer, desto wertvoller. Wir wollen uns also besser fühlen, als wir uns fühlen, wir wollen sein wie andere, weil der andere gerade in dem Moment des Wunsches dem eigenen Idealbild am nächsten kommt.

Der andere ist innerlich ruhig, freundlich, witzig, liebevoll, charmant– alles Eigenschaften, die man gerne hätte, aber man glaubt diese nicht zu haben. Der Wunsch zu sein wie jemand anderer ist der Wunsch, nicht so schlecht zu sein, wie man über sich selbst geurteilt hat. Zu diesem Urteil kommt man, wenn man von den wichtigsten Menschen, den eigenen Eltern und dem eigenen Partner, nicht die Anerkennung und Liebe bekommen hat oder bekommt, nach der man sich sehnt. Es ist möglich, das eigene Selbstwertgefühl aus sich selbst heraus und unabhängig von diesen Menschen aufzubauen, auch ist es möglich, dabei nicht das Ego aufzublähen.

Doch dieser Weg ist schmerzhaft, er beginnt mit der Erkenntnis und der Einsicht, dass man selbst genauso richtig ist, wie man ist, auch wenn die eigenen Eltern einen nicht anerkennen oder nicht in dem Maße schätzen, nachdem man sich so sehnt.

Es ist für uns wichtig, unsere Göttlichkeit zu erkennen und anzuerkennen. Doch woher dies Gefühl nehmen und nicht stehlen? Ich glaube, der Weg führt über die Vergebung und Gnade. Vergebung unseren Herkunftsfamilien und Partnern gegenüber, die oft unser Licht nicht erkennen und manchmal nur schwer oder gar nicht ertragen und Gnade mit uns selbst, wenn wir wieder einmal vergessen, wer wir wirklich sind. Die meisten von uns haben bereits einen langen und manchmal sehr beschwerlichen Weg hinter uns, wir haben Demütigungen und Schmerz ertragen, manchmal Spott und Schläge, manchmal Einsamkeit und Ausgrenzung. Und manchen von uns geht es so, dass wir wünschten, wir wären wie Menschen, einfache Menschen, ohne weitere Fähigkeiten, ohne Verantwortung, einfach ein schöner Beruf, ein netter Mann/eine nette Frau, Kaffekranz bei den Eltern drei, vier mal im Jahr und Weihnachten mit der ganzen Familie. Manche von uns stellen sich das sehr schön vor.

Aber machen wir uns eins klar: Wir können so nicht leben, weil wir so nicht leben wollen.

Wir haben uns auf den Weg gemacht, Gott zu finden, bedingungslos zu lieben, Barmherzigkeit, Gnade, Güte und Liebe auf der Erde im irdischen zu manifestieren, göttliche Fülle und wahren Reichtum zu erkennen und zu erleben. Sicherlich wäre es manchmal einfacher, und wie eingangs erwähnt wünschte ich mir manchmal auch zu sein, wie Lieschen Müller von nebenan – ein netter Job, eine hübsche Figur, hin und wieder mal ein Freund, eine Mutter, die sie zwar nervt, die aber immer noch bei ihr aufräumt… Aber diese Sehnsucht danach “normal” zu sein, ein ganz normaler Mensch zu sein, tritt auf, wenn dahinter die Emotionen Minderwertigkeit oder das Gefühl der Überforderung stehen, wenn man das Gefühl hat, der Aufgabe nicht zu genügen, sie nicht zu schaffen, nicht der/die richtige zu sein, für was auch immer.

Ich möchte an dieser Stelle allen, denen es so oder ähnlich geht oder ging, Mut zusprechen. Jede Aufgabe, vor der wir stehen, ist zu schaffen. Schaffen wir sie nicht, ist das nicht weiter schlimm. Beim “Mensch ärgere Dich nicht” ist es auch nicht schlimm, wenn man mal rausfliegt. Am Schluss kommen alle ins Ziel.

Beleuchtet Euch und Eure Wünsche zu sein, wie…. und dann habt Gnade mit Euch, wenn Ihr erkennt, wieso Ihr so sein wollt. Und vor allem: Wollt nicht so sein, wie ich:-) Ich durchleuchte mich dauernd, ich bin oft meine schärfste Kritikerin und wenn Gott nicht hin und wieder mal sagen würde, dass es jetzt mal gut ist mit Selbstzweifeln, dann hätte ich wahrscheinlich schon vor Jahren alles hingeschmissen und so getan, als sei ich ein ganz normaler Mensch.

In Liebe, Lichtwege – Anke

Ich habe einen Kommentar zu dem Artikel “Die neuen Kinder” bekommen, welcher mich inspiriert hat, diesen Artikel zu schreiben.

Zunächst einmal ist fest zu halten, dass die meisten Menschen bereits mindestens einmal in Atlantis inkarniert waren.

Nicht jeder der in Atlantis inkarniert war, hatte dort eine Aufgabe als Tempelwächter, Hohepriester oder dergleichen. Es gab auch viele Atlantis-Menschen, die sich wenig bis gar nicht mit Spiritualität beschäftigt haben, deshalb ist bei den meisten Menschen heute das Bewusstsein und der Glaube an Atlantis fast völlig erloschen.

Einige Menschen aber erinnern sich an Atlantis, das sind zumeist jene, die sich in diesem Leben spirituell interessieren und entwickeln. Diejenigen, die sich erinnern, gehörten in Atlantis auch zu jenen, die einen spirituellen Weg eingeschlagen hatten.

Nun sind die Aufgaben unterschiedlich geknüpft. Nicht jeder, der in Atlantis spirituell war, war das auf der lichten Seite.
Ich weiß, es ist schwer, sich mit seinen dunklen Seiten auseinander zu setzen, aber viele haben in Atlantis “Mist gebaut” – das heißt, sie haben schwarze Magie betrieben – und haben seitdem das Karma mitgeschleppt, das nun erlöst und aufgelöst werden möchte.

Sicherlich sehen wir uns gerne als Hohepriester/in oder Meister einer Energie, wenn wir an Atlantis denken. Die wenigsten möchten sich damit auseinander setzen, dass man zu der Zeit auch (manchmal auch unwissentlich) dunkle Kräfte aktiviert hat, die bis heute ins Leben hineinreichen.
Dennoch ist es jetzt an der Zeit, sich mit ALLEN seiner Aspekte auseinander zu setzen, gerade wenn man sich bewusst wurde, bereits in Altantis inkarniert gewesen zu sein.

Es ist also einmal zu schauen, welche Defizite man heute hat und auch welche spirituellen Fähigkeiten man mit in die Wiege gelegt bekommen hat. Dann kann man sich damit auseinander setzen, wo man diese Fähigkeiten her hat, wie man sie erworben hat – denn nicht alles sind Geschenke der geistigen Welt –  und schließlich landet man in der Karma-Arbeit, das allerdings ist ein anderes Thema, das in anderen Artikeln bearbeitet wird.

Für diejenigen, die sich erinnern, in Atlantis inkarniert gewesen zu sein, eröffnen sich mehrere Welten. Einerseits der Zugang zu sehr altem Wissen und Heilung, andererseits der Einblick ins eigene Karma und der ist manchmal schmerzhafter als man es möchte, denn diejenigen, die diesen Weg wählen, sind aufgefordert, sich direkt im Spiegel zu betrachten und die dunklen Seiten an sich selbst zu erkennen und dann auch zu erkennen wo sie herkommen – um diese dunklen Seiten dann schließlich letztendlich liebevoll anzunehmen und sich zu verzeihen, das man selbst auch Dinge getan hat, die einem heute nicht mehr in den Sinn kämen.

Direkte “Atlantis-Kinder” gibt es so nicht.
Natürlich gibt es Indigo-, Edelstein-, Kristall-, Diamant- und Delfinkinder (und auch Erwachsene) die in Atlantis inkarniert waren. Aber die Bezeichnung “Atlantis-Kind” ist mir gänzlich unbekannt.

 Menschen, die sich an Atlantis erinnern haben in ihren Lebensaufgaben die große Segnung, sich ihres Karmas in dieser Inkarnation bewusst werden und entledigen zu dürfen. Es ist Zeit, die alten Wunden heilen zu lassen.
Zu den weiteren Aufgaben gehört – nach der Karmaarbeit – diese innere Heilung in die Welt zu tragen, das atlantische Bewusstsein und die Fähigkeiten – die man sich in der karmischen Arbeit bewusst macht und als Licht erkennt – erneut zu verinnerlichen und zu verbreiten und jene Fähigkeiten, die man als Fähigkeiten dunkler Herkunft erkennt loslassen zu können, auch wenn das Ego nach der Bewunderung für diese Fähigkeiten lechzt.

Die Kinder, die heute mit einem sehr klaren Geist geboren werden und sich vielem bewusst sind, wovon wir Erwachsenen nicht einmal geträumt hätten, sind sich dennoch nicht ihres Karmas bewusst und auch nicht den Zusammenhängen zwischen ihrem Leben heute und dem Leben in Atlantis.
Es geht nicht, ein Kind so zu erziehen, als seien wir noch in Atlantis – aber man kann dafür sorgen, dass das Kind sich erinnert, indem man das, was es erzählt nicht als Unsinn abtut.
Das ist eins der größten und fast das einzige wirkliche Geschenk, dass wir unseren Kindern machen können, dass wir sie sich erinnern lassen, ihre “Andersartigkeit” ihnen als “normal” zeigen und sie eben nicht von vornherein überfordern, indem wir ihnen sagen, wie besonders und anders sie allen anderen gegenüber sind.
Unsere bewussten Kinder werden so schnell groß, sie sind die Gesellschaft von morgen – aber aus kleinen Tyrannen werden größere Tyrannen, wenn wir ihnen sagen und durch unser Verhalten zeigen, dass wir uns ihnen unterlegen fühlen, dass sie so “anders” und so “besonders” sind, dann wird ihr Ego wachsen, nicht ihr Selbstbewusstsein, sie werden größer und arrogant, nicht größer und weise.

Wenn wir möchten, dass die Gesellschaft von morgen aus Menschen besteht, die sich weitestgehend ihrer Selbst bewusst ist, dann müssen wir diese wertvollen, wundervollen Seelen auf ein Leben auf der Erde vorbereiten. Es ist eine Illusion – ein Maja-Schleier – wenn wir glauben, dass unsere Kinder später Gott weiß was für spirituelle Fähigkeiten haben werden und nur für ihre spirituellen Lebensaufgaben leben.

Menschen möchten Nahrung, Urlaub, eine eigene Familie – Dinge, die wir heute auch schon haben und dennoch erledigen wir unsere Lebensaufgaben.
Den meisten von uns ist die eigene Lebensaufgabe nicht bekannt und das ist gut so.

Würde Lieschen Müller wissen, dass es ihre Lebensaufgabe ist, sich eines Tages vor einen Panzer zu stellen und “NEIN!” zu sagen und diesen damit tatsächlich zu stoppen, so wird sie diese Lebensaufgabe nicht schaffen, denn die Angst, die sie vorher hat, wird die Aufgabe verhindern.
Würde Otto Normalverbraucher wissen, dass er mit 79 Jahren einen Satz auf eine Postkarte schreiben wird, der um die Welt geht und 30 Jahre später Schulen nach ihm benannt werden und das seine Lebensaufgabe ist, dann wird er diesen Satz nicht schreiben, denn er wird dauernd darüber nachdenken, was ihm persönlich als zitierenswert vorkommt und somit wird er verwerfen, was die Welt berührt hätte, aber ihm einen Satz auf der Postkarte wert war.

Es ist ein Maja-Schleier zu denken, dass man unbedingt wissen muss, was die eigene Lebensaufgabe ist.

Im Gegenteil verhindert dieses Wissen die Aufgabe.

Es ist nicht wichtig, dass wir über unsere Lebensaufgaben nachdenken, oder – noch schlimmer – unseren Kindern deren Lebensaufgaben sagen, es ist wichtig, uns selbst und unsere Kinder stark zu machen, jede Aufgabe erfüllen zu können.

In erster Linie gehört dazu eine gute Allgemeinbildung und der Mut, eine eigene Meinung zu bilden und hinter dieser zu stehen, auch wenn die Masse blökt: Ist das blöd!
Es gehört dazu die Freude am Leben, die Liebe zum eigenen Leben so wie es ist – mit dem Ehepartner, dem Beruf, der Figur, die man hat, den Eltern – und mögen sie noch so stur und dreidimensional sein. Wenn man sein Leben damit vertrödelt darüber trauern, dass man zu dick, zu dünn, zu krank, zu klein, zu groß ist, nicht “den Seelenpartner” geheiratet hat oder dergleichen, dann verliert sich der Blick für das, was wichtig ist und man kümmert sich eben um andere Dinge, als einmal zufrieden zu sein und innerhalb dieses Friedens etwas wundervolles zu erschaffen.
Es gehört die Toleranz dazu, nicht alle anderen auf deren Defizite hinzuweisen und die Akzeptanz des eigenen Selbst und auch der anderen Menschen so wie sie sind und nicht so wie wir finden, dass sie zu sein hätten.
Es ist Respekt wichtig, vor sich selbst und vor anderen (keine Angst!), es ist wichtig, das Eigentum von anderen und auch von der Allgemeinheit nicht zu beneiden, sondern zu hinzunehmen und zu repektieren.

Wir tun uns selbst und unseren Kindern den größten Gefallen, wenn wir uns selbst und ihnen zugestehen, Menschen sein zu dürfen.

Natürlich sind wir alles inkarnierte Lichtwesen – aber wir sind inkarniert, um Licht und Liebe im Fleisch sichtbar zu machen und nicht, um unser irdisches Leben damit zu verplempern, es nicht zu leben, sondern das Leben nach dem Tod anzustreben.

Es ist wichtig, uns selbst und unsere Kinder Stark zu machen, und Kraft schöpft sich aus Liebe. Und mit dieser Liebe zu sich selbst, zum Leben im Allgemeinen, zu anderen Menschen, zur Natur, zu Tieren und zur geistigen Welt erwächst Dankbarkeit für alles, was ist.

Mit dem Wissen, an das wir uns aus Atlantis nun erinnern dürfen, können wir Liebe, Licht, Segnungen und Heilung in die Welt bringen.

Aber es ist heute sehr wichtig, Unterscheidungsvermögen anzuwenden.

Möchte ich mich erinnern, weil es mein Ego streichelt, oder weil ich die Liebe zum Leben so stark in mir fühle, dass ich wissen möchte wer ich wirklich bin?
Nehme ich mich so an, wie ich mich erkenne und erlöse durch meine Bewusstwerdung die dunklen Teile in mir, oder zwinge ich anderen Menschen mein Wissen auf, auch wenn diese das weder hören wollen, noch weit genug sind, es zu verstehen?

Das sind Fragen, die wir uns stellen sollten und wir sollten versuchen, diese ehrlich zu beantworten. Und dann – in den Spiegel sehen und mit der ehrlichen Antwort so umgehen, wie es die Liebe täte.

In Liebe, Eure Lichtwege

Ich habe eine Mail bekommen, inder beschrieben wurde, dass ein Indigokind innerhalb der Gesellschaft große Ausgrenzung erfährt, weil es so “anders” sei als die anderen. Jedenfalls behaupten das diese anderen.

Ich habe mir einige Gedanken dazu gemacht, denn ich auch ich habe – zwar kein Indigokind – aber auch eines dieser neuen, “anderen” Kinder.

Seit einigen Jahrzehnten inkarnieren nun Delphin-, Indigo-, Edelstein-, Kristall-, und Diamantenkinder und die Elternteile, die sich dessen bewusst sind,  sind stolz und sehen die Unterschiede zu anderen Menschen voller Freude. Die Elternteile jedoch, die sich nicht bewusst sind, leiden oft sehr darunter, weil eben ihre Kinder nicht so sind wie andere.

Was macht diese Kinder so “anders”?

Zuallererst unterscheidet diese Kinder eine klare Aura und eine dazugehörende Farbe, ein davon ausgehendes Licht.
Das wird von den meisten Menschen – ob sie nun bewusst sind oder nicht – mit dem 3. Auge wahrgenommen, sie können es also “innen” sehen, aber nicht direkt mit den irdischen Augen.

Das kann manche Menschen aggressiv machen, wenn sie auf die neuen Kinder treffen, bzw. gilt das auch für uns Erwachsene, je bewusster wir werden, desto klarer leuchten unsere Farben, desto reiner wirkt unsere Aura, desto mehr Liebe verströhmen wir.

Nun werden diese Kinder mit einer sehr großen Portion innerer Wahrheit, Klarheit und bedingungsloser Liebe geboren. Das unterscheidet die neuen Kinder weiterhin von anderen Menschen.

Der wichtigste Unterschied ist so simpel wie eindeutig. Lichtarbeiter – also die neuen Kinder und die Erwachsenen, die den Weg der Liebe beschreiten und der Bewusstwerdung – haben Aufgaben, die einen recht großen Menschenkreis betreffen.
Sie schreiben Bücher, geben Seminare, mischen sich heutzutage mehr und mehr in die Politik, werden heutzutage Lehrer und Erzieher.

Nicht jeder Autor, Seminarleiter, Politiker, Lehrer und Erzieher oder dergleichen ist ein Lichtarbeiter und nicht jeder Lichtarbeiter wird das, aber es gibt eine Tendenz dorthin, um eben einen gewissen Personenkreis erreichen zu können.

Die anderen Menschen, die keine Lichtarbeiter sind, haben Aufgaben sich selbst betreffend und ihr direktes Umfeld.

Nun sind wir aber alle Menschen und Menschen neigen zu Emotionen, was dazu führt, dass es zu Eifersucht und Missgunst, Ärger, Wut und Zorn und sogar zu schlimmeren Emotionen kommen kann, wo Lichtarbeiter auf Menschen treffen.

Unsere neuen Kinder sind sich nicht bewusst, dass Menschen anders sehen, fühlen und denken als sie. Sie gehen mit sich selbst und ihren Fähigkeiten normal, manchmal belanglos um, erzählen, was sie sehen und gehen auf die anderen entsprechend zu. Vor allem unterscheiden sie klar darin, wenn sie eine Lüge sehen – und etwas ganz anderes hören.

Ich habe noch keines der neuen Kinder getroffen, das sich hätte belügen lassen.

Soviel also zu den Unterschieden.

Man kann ihnen nichts mehr vormachen, sie spüren feine Schwingungen, Gereiztheiten und arbeiten konsequent an ihrer Aufgabe, die bei einigen schon mit bereits sieben Jahren losgeht, wie ich erfahren habe.

Sie fallen auf innerhalb der Gesellschaft, sie sind direkter als andere, intelligenter, haben einen ausgesprochenen Bewegungsdrang und finden die Dinge, die uns Erwachsenen imens wichtig vorkommen völlig unerheblich.

Vor allem tun sie die Dinge, die sie nicht verstehen oder die sie nicht einsehen schlichtweg nicht.

Ich habe nicht nur ein eigenes Kind, ich arbeite einmal wöchentlich in einer Kindergruppe von 20-30 Kindern und meine Erfahrungen mit den neuen Lichtkindern sind ähnlich.
Sie können konsequent verweigern, was sie für unwichtig halten, sie haben in manchem das letzte Wort und lassen sich nicht beirren.

Das führt bei Lehrern und Erziehern, die nicht wissen, wen sie da vor sich haben, (und auch gelegentlich bei Eltern, obwohl sie es wissen) zu Ungeduld, Sanktionen und Zwang  – und die kleinen schalten auf stur und es passiert nichts mehr.
Man kann schreien, man kann drohen, man kann sich auf den Kopf stellen – sie stehen vor einem und sagen nein und vor allem meinen sie “nein”.

Wie geht man nun mit ihnen um, irgendwie  “erzogen” müssen sie werden, denn auch bei den neuen Kindern muss eine gewisse Linie ins Leben, es sind Menschen, wie die anderen auch und deshalb brauchen sie ebenso Halt und Geborgenheit und auch gewisse Regeln.
Es ist ja schön, ein Diamantenkind vor sich zu haben, das jetzt zwischen drei und sechs Jahren alt ist und über eine außergewöhnliche spirituelle Klarheit verfügt – aber wir sind die Eltern und nur spirituelle Klarheit reicht im irdischen Leben nicht.

Hier ist Feuer heiß und manche Dinge sind gefährlich – mal abgesehen davon, dass auch Diamantenkinder nicht unsere Nasen als Sambafläche nutzen sollten.

Ich kann nur dazu raten, diesen Kindern mit größtmöglicher Klarheit und Wahrheit zu begegnen. Belügt diese Kinder nicht. Sicherlich müssen sie nicht alles wissen, sie sind Kinder – aber keineswegs ist es dienlich ihnen zu sagen, dass alles in Ordnung ist, sie aber spüren zu lassen, dass ein Streit am Toben ist.
Sie sind “anders” als wir es früher waren, weil sie nicht nur spüren, sondern auch Farben sehen, Klänge und Mißklänge hören und verstehen. Womit sie nicht klar kommen ist, dass sie uns vertrauen und uns glauben, was wir ihnen sagen, obwohl sie etwas anderes sehen und wahnehmen, das macht sie aggressiv und nervös.

Lasst die Kinder sich austoben, parkt sie nicht stundenlang vor dem Fernseher oder in ihrem Zimmer, sondern geht mit ihnen raus.
Diese Kinder lieben das physische Leben und wollen es erfahren, sie erfreuen sich ihres Lebens und drücken das aus. Wenn sie in der Schule stundenlang sitzen und nachmittags vor dem Fernseher sitzen, neigen sie dazu, in der Schule die Sau raus zu lassen. Und zwar, weil es inzwischen viele von ihnen gibt, weil sie in der Gruppe genau wissen, dass kein Lehrer oder Erzieher mit ihnen fertig werden kann.

Sehr, sehr wichtig ist, sie vor Lehrern und Erziehern zu verteidigen. Lehrer und sogar Ärzte neigen dazu, diese Kinder schnell als hyperaktiv abzustempeln.
Das sind sie nicht.
Stellt Euch vor Eure Kinder und macht Lehrern, Erziehern und Ärzten klar, dass Euer Kind eben sein darf, wie es ist – natürlich achtet ihr auf ein gewisses Benehmen in der Gesellschaft. Aber die alten Strukturen funtionieren nicht mehr, man kann diese Kinder nicht mehr zwingen, nicht sie selbst zu sein.

Zeigt euren Kindern auch die Sitiationen, in welchen sie dazugehören. Natürlich seid Ihr stolz – ich auch – auf ein “besonderes” Kind. Aber es ist ein Mensch wie die anderen auch und auch wenn es ein Lichtarbeiter ist, das später großes vollbringen wird und das vielleicht jetzt schon tut, muss man diesen Mini-Lichtarbeiter auch Kind sein lassen.

Dankbarkeit

In jedem guten spirituellen Buch steht, dass man Dankbar sein soll für herausfordernde Erfahrungen.

Nach Möglichkeit soll man Dankbarkeit entwickeln für Krankheit, Schmerz, schlechte Beziehungen, Menschen die uns mit Streit fordern und und und…

Doch fragt man sich nicht manchmal, wieso man ausgerechnet für diese Dinge, die der Verstand als eindeutig “negativ” kennzeichnet, Dankbarkeit entwickeln soll?

Sicher, dem Verstand ist schon klar, was es einem nutzt, wenn man sagt: “Ich bin ja so Dankbar für die Beziehung xyz, obwohl mein Partner mich betrogen, belogen oder geschlagen hat, denn ich habe ja so viel gelernt…”
Oder zu sagen: “Gut, dass ich krank geworden bin, sonst hätte ich xyz nicht gelernt”

Aber das zu sagen und das zu fühlen sind doch oft sehr unterschiedliche Dinge.

Ich habe manchmal den Eindruck, dass Dank gelegentlich ein Mittel zum Zweck ist. Es wird gelesen, gepredigt und sogar verstanden, dass Dank wichtig ist, auch und gerade für dunkle Stunden….
Aber verstanden wieso das wichtig ist, wird oft nicht.

Die Antwort ist sehr simpel.
Der Verstand kann nur Dinge in Kathegorien einordnen. Hat man eine Erfahrung gemacht, die den physischen Körper schwächt, fällt das unter die Kathegorie: “negativ – soll nicht wiederholt werden”
Hat man eine Erfahrung gemacht, die uns stärkt, wird sie im Ordner “positiv – wiederholen” abgelegt.

Der Verstand findet es also unlogisch, wenn wir ihm mit spirituellen Erkenntnissen kommen und sagen: “Ich bin dankbar für die Krankheit oder Dankbar für den Streit, oder Dankbar für einen Schmerz”. Der Verstand kann das nicht verstehen.

Deshalb baut er sofort wundervolle Brücken, damit er das ablegen kann.

“Ich bin dankbar für die gescheiterte Ehe, weil ich nun nicht mehr arbeiten muss, denn ich bekomme ja Alimente”
Das ist etwas, das der Verstand versteht, noch besser, wenn ihm die Arbeit kein Vergnügen bereitet hat.

Oder: “Ich bin dankbar für die Krankheit, denn nun muss ich mich nicht mit dem Thema XY auseinander setzen, denn ich kann ja nicht – sollen das andere machen.”

So etwas versteht der Verstand. Aber das ist keine Dankbarkeit.

Wie viele von Euch wissen, wenn Ihr diese Seite in den letzten Monaten etwas verfolgt habt, ist mein physischer Körper schwer erkrankt und ich wäre fast gestorben.
Ich hatte eine schwere Lungenembolie. (Mehr in anderen Artikeln aus den letzten 6 Monaten)

Ich habe während dieser Krankheitsphase viele verschiedene spirituelle Phasen durchlaufen, unter anderem auch tiefe Angst und Depression, aber auch Dankbarkeit.
Es gab eine Phase, in der ich mich bereits in der Reha befand, da telefonierte meine Freundin oft mit mir und machte mich darauf Aufmerksam, wieviele Gründe es für Dank gäbe.

Erst einmal, dass ich noch am Leben war, dann die Tatsache, dass ich es bleiben würde, dann dass ich eines Tages wieder gesund sein würde und so weiter.
Ich habe das damals kaum aufnehmen können, denn ich steckte in der Phase: “Und wenn es noch einmal passiert? Und wieso ich? Wofür werde ich bestraft? Was hab ich falsch gemacht, so eine Krankheit bekommen zu können? Und was, wenn ich wieder zu Hause bin?—”

In dieser Phase ging gar nichts und auch meine Dankbarkeit hielt sich in Grenzen. Viel mehr habe ich gehadert, ich habe mit Gott geschimpft – ich habe gesagt, wie Gott sowas zulassen kann, wie ich so bestraft werden kann, womit ich das verdient habe.
Ich erinnere mich an einen Abend, an dem es in mir sehr hoch her ging.
Ich saß in meinem Zimmer auf dem Bett, hatte das Sauerstoffgerät an und war am weinen.
Und ich redete die ganze Zeit mit Gott. – Nun muss ich dazu sagen, dass ich in dieser Zeit damals keinen Kontakt zur geistigen Welt herstellen konnte. Ich konnte zwar reden und war mir bewusst, dass sie mich hören, ich aber habe niemanden gesehen und gehört von der geistigen Welt.
Das war mir etwas zuviel, ich fühlte mich also nicht nur krank, sondern auch alleine gelassen.

Jedenfalls steigerte ich mich etwas rein, ich wurde sogar laut und schimpfte. Und schließlich – das war ein ganz entscheidender Moment – griff ich neben mich, schnappte mir ein Kissen und schmiss das quer durchs Zimmer und sagte gleichzeitig : “Ich werde NICHT sterben!  Wie kannst Du das zulassen?! ICH werde LEBEN!”
Nun, ich habe diese Aussage weniger gesagt, ich habe sie mehr lautstark herumgebrüllt und eben das Kissen geworfen.

Jetzt kommt es wahrscheinlich nicht allzuoft vor, dass jemand ein Kissen nach Gott schmeisst. Aber mir war damals danach, ich war verzweifelt und eben nicht dankbar.
Mit diesem geworfenen Kissen jedenfalls wurde ich von einer Sekunde zur nächsten ruhig. Mein Verstand meldete sofort Alarmbereitschaft, nach meinen irdischen Eltern hätte ich besser kein Kissen geschmissen und das hier war immerhin Gott.

Als ich darüber nachdachte, durchfuhr mich Freude. Ich war irgendwie stolz, dass ich das gemacht hatte – ich musste innerlich schmunzeln, dass ich das gewagt hatte. Denn soviel Frechheit das einerseits zeigt, soviel Vertrauen zeigt es ja auch auf der anderen Seite.

Und da war ich dankbar, weil ich spürte, dass mir niemand böse war, dass ich immer noch geliebt wurde, auch nach dem Kissenwurf und vor allem kam keine Strafe.

In den Wochen danach habe ich mehr und mehr Dankbarkeit entwickelt. Manchmal war sie verstandgesteuert. Manchmal kam sie aus vollem Herzen. Und weil ich diesen Unterschied so stark gespürt habe, kann ich ihn jetzt beschreiben.

Die verstandgesteuerte Dankbarkeit hat einen Grund. Die Dankbarkeit aus dem Herzen geht mit Freude und innerem Frieden einher und innerer Friede birgt Vertrauen und Zuversicht. Diese Gefühle sind bei der verstandgesteuerten Dankbarkeit nicht mit dabei.

Heute heile ich jeden Tag ein Stück mehr und ich bin so dankbar…. dafür, überhaupt am Leben zu sein, dafür, jeden Tag lachen zu können und es auch zu tun, dafür, keine Angst mehr zu haben, dafür, keine Depression mehr zu haben, dafür, nie mehr das Gefühl zu haben, einsam zu sein – obwohl ich die meiste Zeit des Tages allein verbringe.

Ich glaube, dass Dank sich entwickelt und dass man Dank nicht empfindet weil jemand sagt oder schreibt: Sei dankbar, sondern weil man sich ehrlich über das freut, das man bekommen hat.
Dazu ist wichtig, sich anzusehen, was man da bekommen hat.

Hat man eine schwierige Beziehung oder sich aus einer solchen gelöst, dann kann man durchaus Dank empfinden. Vielleicht dafür, dass man sich selbst treu geblieben ist, oder dafür, dass man stark geworden ist, oder keine Angst hat, oder auch dafür, dass man den anderen lieben und ihm vergeben kann….

Eine Freundin von mir ist vor wenigen Tagen an Krebs verstorben. Ihr Kampf mit dem Krebs dauerte zwei Jahre. Kurz vor ihrem Entkörpern habe ich sie noch einmal gesehen und mit ihr gelacht – und auch mit ihr geweint.
Sie sagte, dass sie durch die Krankheit erfahren hätte, wieviele Menschen sie lieben und das, sagte sie, sei ihr so wichtig und dafür sei sie so dankbar.
Sie gab aber auch zu, dass sie wütend auf die Krankheit war, wütend, gehen zu müssen und Kinder, Ehemann und Freunde zurück zu lassen, Sie gab sogar zu, dass sie eifersüchtig auf mich war, denn ich habe den Weg zurück ins Leben finden dürfen.
Und während dieses ganzen Gespräches dankten wir beide uns gegenseitig, dass wir da waren, ich ihr, dass sie ehrlich war und sie mir, dass ich diese Worte ertrug und wir beide dem Leben, dass wir uns noch einmal haben sehen dürfen.

Sie hat Frieden schließen können unter anderem weil ihr niemand böse war für die Emotionen, weil sie sie haben durfte, konnte sie sie überwinden.Fünf Tage danach ging sie.

Für Dank gibt es so viele Möglichkeiten. Ich habe hier diese Beispiele aufgeführt, weil ich verdeutlichen wollte, was an Dank dran hängt.

Es ist meiner Ansicht nach wichtig, Dank zu empfinden, aber es ist auch wichtig, alle anderen Gefühle und Emotionen zuzulassen und sich anzunehmen, auch wenn man mal nicht Dankbar ist, sondern ein Mensch.

In Liebe, Lichtwege – Anke

Ich habe heute einen Satz gehört, der mich sofort hat nachdenken lassen und ich möchte Euch auch an diesen Gedanken teilhaben lassen. Der Satz lautete: “Einige Menschen haben Angst, in einer wichtigen Sache nicht zu genügen und sie haben wenig Vertrauen in die anderen. Das führt zu Spannungen. Ich predige immer Dickfelligkeit, aber niemand hört.”

Zu diesem Thema gibt es in der Bibel und bei Neal Donald Walsch und in den 800 mir bekannten spirituellen Büchern zig Anregungen und Umgangsregeln und sogar ganze Kapitel. Ich werde keines zitieren – ich habe es erwähnt, weil das Thema Spannungen unter spirituellen Menschen offensichtlich seit mindestens 2000 Jahren sehr aktuell ist.

Ich persönlich meine, dass dies Thema aktuell ist seit es Menschen gibt und natürlich habe ich darüber schon zig mal nachgedacht – weil es mich auch selbst betroffen hat und manchmal immer noch betrifft. Ich kenne einige Menschen, und ich gehörte selbst dazu, denen man es mit gar nichts recht machen kann, die sich selbst stolz “Perfektionisten” nennen, die darüber schimpfen, dass sie immer alles machen müssen, alles organisieren, alles an sich reißen.

Es gibt Menschen, die den ganzen Tag über putzen und völlig fertig sind deswegen. Es gibt Menschen, die zu Höchstleistungen auflaufen, wenn es darum geht, etwas für ihre Kinder, ihre betagten Eltern, ihre Ehepartner, Kollegen und Vorgesetzte zu tun, zu organisieren, zu planen, zu nähen, aufzuräumen, hinzufahren, zu kochen, zu backen oder sonst was. Diese Menschen reißen die Aufgaben an sich, sind überall dabei, reden in alles rein und machen es am Ende meistens selbst.

Das ist nicht negativ, diese Menschen können viel und machen es auch gut – aber sie tun es nicht aus Liebe und das ist es, was eine sehr gereizte Stimmung aufwallen lässt. Denn alle anderen, die mitarbeiten, mitorganisieren, mitplanen wollen müssen entweder gehorchen und spuren oder sie müssen verweigern und streiten. Aber es einfach so gut sie können eben tun, das geht nicht in der Gegenwart von Menschen, die versuchen es perfekt zu machen.

Woran liegt das?

In erster Linie bedient Perfektionismus eine schwere Angst, die so schlimm herangewachsen ist, dass man sie tief verdrängt hat und ihr nie wieder begegnen möchte. Dummerweise ist das mit Ängsten nicht zu machen, man kann versuchen, sie zu ignorieren, aber sie äußern sich so lange, bis man sie ansieht und auflöst.

Der Hang perfekt zu sein und der Gedanke, dass kein anderer es gut oder wenigstens richtig macht ist der Auswuchs der Angst vor dem Verstoßen werden. Alle Menschen, spirituelle wie nicht spirituelle Menschen habe diese tiefe Angst verborgen in sich. Nicht bei allen ist es an der Zeit, sie aufzulösen, deswegen sind nicht alle gleichzeitig von dem Willen getrieben, es unbedingt perfekt machen zu müssen. Sehen wir uns einmal diese Angst genauer an. Die Menschen, die innerhalb der drei großen Religionen (Christentum, Judentum, Islam) aufwachsen, haben in ihrer Kulturgeschichte verankert, dass sie durch einen Fehler, einen ungehorsam das Paradies verloren haben.
Das können wir nun heute sehen, wie wir wollen, ich möchte jetzt nicht erörtern, ob das so stimmt oder wie es genau war.

Es geht schlicht darum, dass die gesamte westliche Welt und die gesamte islamische Welt als Babys einsaugen, dass auf einen kleinen Fehler nicht mit “in den Arm nehmen und trösten und einer zweiten Chance” reagiert wird, sondern mit dem Verstoß von zu Hause, Schmerzen, Krankheit, Leid und Tod.
Nun haben wir Menschen diese Auslegung in uns drin, wir haben es allein schon durch unsere Kultur in uns, unsere Eltern müssen dazu nicht religiös gewesen sein. Im Unterbewusstsein ist die Botschaft angekommen – wenn wir nun noch in unserem Leben genau solche Erfahrungen gemacht haben, dann reagiert unser Verstand heute mit größter Vorsicht auf sämtliche Situationen, in denen wir wieder etwas falsch machen könnten.

Würden wir entspannt tun, was uns gefällt, dann würde uns nichts überfordern, wir würden vielleicht auch 16 Stunden am Tag ein Event planen, Musiker engagieren, Reden schreiben, Einladungen verteilen, Sitzordnung festlegen, Dekoration anbringen, Kuchen backen, Catering buchen und so weiter. Aber weil wir das, wenn wir es tun, nicht tun weil wir es so lieben, sondern gehetzt sind von Angst, hassen wir es, dass niemand es gut kann und macht, dass andere Fehler machen, dass andere krank werden, “faul” sind, es anders sehen oder schlicht anders machen als man selbst.

Hinter jeder Angst steht Wut und hinter jeder Wut steht Ärger. Das aber, was Angst gebiert ist Hass. Und diese Emotion hat eigentlich nichts mehr zu suchen auf der Erde.
Sehen wir uns noch einmal die Angst vor dem Verstoßen werden an. Was steht hinter dieser Angst? Hinter dieser einen steht der tiefe Wunsch, dass endlich alles wieder gut ist, dass man endlich wieder zu Hause ankommt, endlich wieder lieb gehabt wird. Und dahinter – hinter dem Wunsch geliebt zu werden wie man ist – dahinter steht das Urthema der Selbstliebe.

Wir Menschen funktionieren in diesem Punkt der Selbstliebe alle sehr ähnlich. Uns wird von klein auf beigebracht, dass man sich nicht selbst loben darf, dass man sich Lob von anderen erst verdienen muss und oft wird es als ein “Ansporn” gesehen, jemanden nicht zu loben, sondern zu kritisieren – das geht zwar jedesmal nach hinten los, aber manchmal braucht die Menschheit eben ein wenig, bis sie was versteht… Wir haben also inne, dass wir gut und gut genug sein müssen – Leistung gehört zu den Lieblingsworten.

Und wenn wir nicht gut sind, nicht gut genug sind, dann sind wir auch nicht wert genug. Das ist zwar falsch, aber das ist eine Schlussfolgerung, die viele Menschen getroffen haben.

All diese Emotionen laufen fast zu 100% unbewusst ab und deshalb konnte man sie nicht stoppen. Aber jetzt, da es einem bewusst werden kann, wie diese Angst funktioniert, kann man sie ansehen und auflösen.

Tatsache ist, dass niemand sich über seine Aufgaben zu definieren braucht. Man ist gut und gut genug, einfach, weil man da ist.

Man schmarotzt nicht, wenn man bei zum Beispiel dem Aufbau von Stühlen und Tischen daneben sitzt und zusieht, vielleicht faltet man nebenbei Servietten oder beschriftet Platzkarten?
Vielleicht macht man aber auch gar nichts, sondern hat ein offenes Ohr für diejenigen, die schon seit Stunden vorbereiten, dekorieren und kochen und an ihrem moralischen Tiefpunkt sind?

Nun einmal klare Worte von mir, Lichtwege-Anke, an die Perfektionisten unter uns: Ich war auch einmal ähnlich. Ich habe in vielen Dingen mir nicht reinreden lassen und mir viel aufgebürdet. Aber wie der Satz schon sagt: ICH habe MIR viel aufgebürdet – es war niemand anderer. Die anderen Menschen um uns herum sind auch erwachsen, sie haben ihre eigenen Fähigkeiten und Gedanken und vor allem tragen sie alle selbst die Verantwortung für den jeweiligen Bereich, in dem sie tätig sind. Vertraut den anderen, dass auch sie ihr bestes geben, auch wenn sie anders arbeiten, als Ihr. Geht mit anderen Menschen und auch mit Euch selbst liebevoll um. Selbst wenn irgendwas nicht klappt: Na und?

Und ebenso klare Worte an die “nicht-Perfektionisten”: Seid Euch bewusst, dass jedes böse Wort, jede Spannung, jeder geschriene Satz und jede Kritik der Person gilt, die sie ausspricht – was in diesem Fall auch für Euch gilt.
Wenn Ihr mit Perfektionisten arbeitet, dann vertraut ihnen, dass sie es eigentlich nicht böse meinen und bremst sie durch liebevolle Worte oder Gesten, nicht durch Widerstand und Wut, das wird zu nichts führen als zu Streit.

Spirituelle Menschen untereinander sollten nicht miteinander umgehen wie Menschen, die nicht wissen, was sie tun. Sicher gibt es auch unter Spirituellen mal Knatsch, wo gibt es den nicht?
Aber dennoch haben wir bereits eine Erkenntnis, die wir unters Volk bringen wollen, nämlich die bedingungslose Liebe.

Wir predigen den Menschen, dass Gott alle gleichermaßen annimmt, dass Gott nicht wertet, dass Gott jeden liebt, dass Gott nicht zürnt, dass Gott langmütig ist und gütig.
Wir haben uns als Gottes Kinder, Gottes Geschöpfe, Lichtwesen, Engel, Indigos, Regenbogenmenschen oder dergleichen erkannt und bereits geoutet – und dann nehmen wir uns untereinander nicht an, weil der andere weniger perfekt ist als man selbst?
Das ist, meine geliebten Brüder und Schwestern, Mumpitz – um es mal deutlich zu sagen.

Es ist schwer, anderen zu vertrauen, wenn man sich selbst nicht vertraut und es ist schwer, bei anderen die Schwächen zu sehen, die man an sich selbst ablehnt. Wenn ein anderer krank wird und man selbst noch mit 40 Fieber zur Arbeit geht, dann kann man automatisch die Person, die krank geworden ist nicht mehr so leiden. Man wird eifersüchtig, dass der andere sich heraus nimmt, bereits mit erhöhter Temperatur zu fehlen, während man selbst sich kaputt macht und nicht mal Anerkennung dafür bekommt.

Aber unser Ziel sollte doch sein, uns selbst zu lieben – und wenn wir uns fragen, ob es liebevoll ist, sich zur Arbeit zu schleppen (um bei diesem Beispiel zu bleiben), obwohl man es nicht sollte, dann kommen wir ganz leicht auf ein “nein, es ist nicht liebevoll, sondern angstvoll.”

So verhält es sich auch mit der Organisation von Treffen, Events, Zusammenkünften und auch allen anderen Dingen, bei denen wir meinen, es müsse perkeft sein.
Es ist wahr, irgendjemand sollte “der Boss” sein, sonst klappt gar nichts.  Und wenn man allein an etwas arbeitet, ist man eben selbst der Boss.
Aber die Aufgabe des Chefs ist nicht, alles selbst zu erledigen und allen anderen zu sagen und zu zeigen, dass sie unvollkommen sind, sondern die Aufgabe eines Chefs ist die anderen zu motivieren, ihnen Aufgaben zuzuweisen und sich zu freuen an dem, was entsteht.
Wenn man selbst lieber direkt arbeitet, als organisiert, dann ist man eben besser als Dekorateur geeignet.
Wenn man selbst nicht arbeiten kann, weil man krank ist oder alt, aber dennoch dabei sein möchte, dann ist man eben geeignet, um sich neben die Erfrischungen zu setzen und jedem, der hinkommt und trinkt, einen Moment der Freude zu schenken durch ein liebes Wort oder sowas.

Wichtig ist, dass wir untereinander nicht vergessen, dass der andere genausoviel wert ist, wie man selbst. Und noch wichtiger ist, dass man sich selbst als sehr wertvoll und unentbehrlich wahr nimmt, auch wenn man ganz etwas anderes zu tun hat als alle anderen.

Bringen wir also zuerst Licht und Liebe in unsere eigenen Herzen, dann halten wir Licht und Liebe unter uns, dann weiten wir das aus auf Menschen, die wir nicht so mögen oder mit denen es Spannungen gibt und schließlich tragen wir es raus in die Welt. Licht und Liebe aber in die Welt tragen und sich selbst als minderwertig betrachten, das, meine lieben Brüder und Schwestern, das ist unmöglich. In Liebe, Eure Lichtwege-Anke

In der letzten Zeit stoße ich immer wieder auf Schriften, die “die Zeit des Endes” beschreiben, oder die “Neue Welt”. Gemeint ist die Erde nach 2012. Es erscheint Buch nach Buch – Die Erde bis 2012, die Erde danach, Ernährung in der neuen Welt, Lichtwesen der neuen Zeit, Krankheiten in der neuen Welt, ewiges Leben in der neuen Zeit…. – um nur einige Themen zu nennen.

Ich habe mir viele Gedanken zu dem Thema gemacht und möchte diese mit Euch teilen und auch meine Schlussfolgerungen dazu.

Es steht außer Frage, dass eine bestimmte Sternkonstellation im Dezember 2012 erwartet wird, dass mehrere Zeitperioden zu gleicher Zeit herum sind und auch dass wir ins Zeitalter Wassermann eintreten. Dies neue Zeitalter soll ein goldenes Zeitalter werden, wie es einst in Atlantis war.
Aber darüber möchte ich hier nicht sprechen. Ich möchte darüber sprechen, wie wir es schaffen können, tatsächlich in ein neues Zeitalte überzutreten oder ob wir uns weiterhin die Köpfe gegenseitig einschlagen.

Die Bibel ist voll von Prophezeihungen über das Königreich der Himmel. Das Königreich der Himmel wird im alten Testament beschrieben. Es wird beschrieben in Matthäus, es wird beschrieben in der Bergpredigt. Auch im Koran finden sich viele Stellen über das Königreich der Himmel.
Bezeichnend ist, dass drei große Weltreligionen an das Königreich der Himmel glauben, dass in jeder dieser Religionen genau beschrieben wird, wer nun hinein darf und wer nicht und was man dafür tun muss, um dorthinein zu kommen.
Nun kommen die Spirituellen und nennen es nicht mehr Königreich der Himmel, sondern neue Welt, sie glauben nicht mehr an Harmaggedon und den jüngsten Tag, sondern daran, dass jeder der “weit genug” ist, in die neue Welt eintreten darf, die eben so frei von Gewalt, Schmerz und Tod ist wie das Königreich der Himmel.

Immer wieder gab es in der Geschichte Endzeitprophezeihungen und immer wieder gab es Daten, zu denen etwas statt finden sollte. Ich erinnere mich daran, dass 1999 einige Leute ihre Häuser mit Vorräten bestückten, denn viele glaubten, dass zur Sonnenfinsternis im August in Deutschland irgendwas passieren würde. Es geschah auch etwas. Der Mond schob sich zwischen Sonne und Erde. Nun befinden wir uns also bereits im Jahr 2009 und bis 2012 ist es nicht mehr weit.
Es gibt Channelings, Bücher, Internetseiten, Broschüren und Seminare, die zu dem Thema abgehalten werden.
Meine Frage lautet: Was erwarten wir eigentlich?
Es gibt Menschen, die haben Angst, große Angst vor diesem Datum. Sie fürchten nicht mit übertreten zu dürfen in die neue Welt, vor dieser Angst schützt kein Seminar. Sie fürchten einen Kampf, der vorher statt findet. Sie fürchten sich vor dem, was danach kommen wird.
Aber – sollten wir uns nicht vielmehr freuen?

Kann es denn sein, dass der Gedanke an eine kriegfreie, krankheitsfreie, heile, glückliche Welt so erschreckend ist? Im Grunde ist dieser Gedanke allein nicht beängstigend, aber die zig Bedingungen, die daran geknüpft sind, mit überzutreten, die machen einem schon Angst. Man sollte kein Fleisch mehr essen, wenn man spirituell ist, manche meinen, man sollte ganz und gar aufhören zu essen, manche sagen, man sollte vegan leben, man sollte nicht mehr emotional sein, man sollte nicht mehr “weltlich” sein (was immer das für den einzelnen heißen mag), einige predigen, dass man enthaltsam leben sollte, andere befürworten eine gesunde, gefeierte Sexualität. Manche sagen, man sollte bestimmte Meditationen mindestens kennen, manche predigen, man dürfe kein schwarz, braun oder grau mehr anziehen. Glaubt mir, ich habe mit etlichen dieser Menschen gesprochen.

Mir fällt auf, dass jeder, egal, was er da vertritt, “die Wahrheit” lehrt und es inzwischen so viele Menschen gibt, die ganz genau wissen, was hier passieren wird, dass man eigentlich völlig angstfrei sich vorbereiten könnte, denn endgültige Antworten gibt es wie Sandkörner. Der Punkt ist meiner Ansicht nach der, dass niemand – ich auch nicht – weiß, was geschehen wird und ob überhaupt etwas geschehen wird.

Ich persönlich halte sämtliche Spekulationen über diese Zeit für eine Spiegelung des Egos und des Verstandes.
Der Verstand hat vor allem, was er nicht einschätzen kann, Angst. Alles, was der Verstand nicht versteht gerät automatisch in die Kategorie : potentielle Gefahr. Das ist ganz natürlich so, danken wir unserem Verstand, dass er so gut funktioniert, denn er erfüllt, was er erfüllen sollte. Er schützt uns vor Schmerz und Leid. Da alles, was nicht verstanden wird, möglicherweise zu Schmerz und Leid führen könnte, schützt er uns, indem er vor Unbekanntem Angst entwickelt.

Hatte Jesus nicht gesagt, dass wir werden sollten wie die Kinder, um ins Königreich der Himmel zu kommen? Was hatte er wohl gemeint? Ein Kind zeichnet nicht seine Unerfahrenheit aus. Ein Erwachsener kann auch sehr unerfahren sein, ein Kind zeichnet sich auch nicht dadurch aus, dass es noch wenig Bildung inne hat, manch einer wird 70, ohne sich gebildet zu haben. Ein Kind zeichnet in erster Linie aus, dass es bedingungslos liebt. Ein Kind lacht den ganzen Tag und freut sich an irgendetwas. Es lacht, einfach weil es gerade etwas leckeres isst oder trinkt, weil es dabei Blödsinn macht, weil es einen Handstand probiert und dabei hinfällt – ja, es lacht sogar beim hinfallen. Weil es nicht darauf ankommt, den Handstand perfekt zu machen, sondern darauf, dass es fühlt, wie es ist, einen Handstand zu machen. Ein Kind vertraut den Eltern blind. Und es vertraut auch jeder anderen Person. Leider ist nicht jede Person des Vertrauens würdig und um unsere Kinder zu schützen, bringen wir ihnen bei, misstrauisch zu sein. Wir müssen das tun, damit sie nicht mit jedem Fremden ins Auto steigen, Schokolade annehmen oder dergleichen und ihnen dann etwas wirklich schlimmes zustößt. Aber sie lernen Misstrauen.
Und sie beherrschen es meist erst in der Pubertät, wenn sie alles doof finden, die Eltern peinlich, die Lehrer haben keine Ahnung und alle Erwachsenen sind uncool.
Das, was uns Erwachsene uncool macht, ist unsere Angst. Was trauen sich Kinder und Jugendliche – und wir stehen mit geschlossenen Augen daneben und lassen sie gewähren, oder reissen sie an uns und halten sie ab. Eins von beidem. Aber begeistert sind wir von 90% der Aktionen unserer Kinder nicht, weil es zu gefährlich, gesellschaftlich unter aller Kanone, schulisch nicht dienlich ist oder wir Angst haben, dass sie keinen guten Beruf bekommen, wenn sie nicht jetzt irgendwas anständiges machen.
Lernen wir also Vertrauen und werden wieder wie unsere Kinder. Lernen wir Lachen, auch wenn es “nichts zu lachen gibt”. Die Tatsache, am Leben zu sein, ist Grund zur Freude. Lernen wir Vertrauen in unsere eigenen Fähigkeiten, dass wir “es schon richtig machen” werden und lernen wir wieder Vertrauen zu Gott, zur Schöpfung, zum Leben an sich.
Dann stellt sich nämlich etwas ein, das wir vergessen haben. Haben wir Vertrauen in Gott, ins Leben, in die geistige Welt, dann sind wir mehr und mehr erfüllt von innerem Frieden

Was hat das jetzt mit dem Jahr 2012 zu tun? Eine ganze Menge hat das damit zu tun!
Nicht ein einziger, der dunkle Emotionen wie Angst, Hass, Zorn, Wut mit sich herumschleift kann in die neue Welt gelangen.
Das liegt aber nicht daran, dass ich das so festlege, sondern daran, dass die Sicht auf das Königreich der Himmel versperrt wird.
Womit ich beim Ego wäre.
Das Ego dient uns, indem es uns einen Gedanken einbläut: Wir sind alle voneinander getrennt. Es dient uns dadurch, dass wir uns individuell erfahren können, weil es da ein Ego gibt, dass uns einflüstert, dass wir allein sind. Nun leben wir in einer Zeit, in der die Menschheit am erwachen ist.
Wir haben inzwischen bemerkt, dass wir alle irgendwie miteinander zusammen hängen, sogar die nicht spirituellen, nicht religiösen Menschen haben es bemerkt, selbst bis in die hintersten Dörfer der Mongolei ist die Bankenkrise gekommen, selbst dort, wo sowieso schon bitterste Armut herrschte, ist es noch schlimmer geworden. Und nun kommen Menschen zusammen, die über eine heile, friedliche, neue Welt der Fülle reden.
Das Ego funktioniert etwas anders als der Verstand. Der Verstand muss nur abspeichern können. Gibt es eine Kategorie, kann er es verstehen, dann gibt es keine Ängste, alles ok.
Das Ego hingegen ist darauf ausgelegt, dem Menschen zu zeigen, dass er allein und getrennt von anderen lebt und ein wichtiger Aspekt des Ego ist die persönliche Bereicherung. Es fühlt sich gut, wenn es ein dickes Konto hat, wenn der Mensch “gut” – also dem jeweiligen Modeideal entsprechend – aussieht, wenn es Freunde vorweisen kann. Es fühlt sich in der Regel “schlecht”, wenn der Mensch zu dick oder zu dünn ist, wenn der Mensch wenig Geld vorweisen kann und wenig Freunde oder Bekannte hat. Dass aber beide Menschen zu gleicher Zeit leben und beide sehr glücklich sein könnten, weil beide gesund sind, Kinder haben und ausreichend mit Nahrung versorgt sind, das können beide nicht sehen.
Der eine sagt, dass er zum Glück mehr Geld, mehr Freunde, eine schlankere Figur bräuchte und der andere braucht zum Glück mehr Urlaub, mehr Zeit für sich, mehr Besitztümer und einen neuen Partner.

Nun soll die neue Welt alles befriedigen. Gesunde, befriedigende Liebesbeziehungen soll es da geben, Geld in Hülle und Fülle, oder ein Systhem, das kein Geld benötigt, Nahrung so viel man will – ohne dick zu werden versteht sich, die Arbeit, die einen erfüllt und die man liebt, Urlaub auf Mykonos oder Mauritius oder in Kanada. Keine Gewalt, keine Drogen, kein Krieg, keine Angst. Und wie bitte soll das alles geschehen?
In den Religionen wird es gepredigt und als spiritueller Mensch gibt es dazu Bücher. In jedem Fall, ob man nun Christ, Muslim, Jude oder Spirituell tätig ist, fallen alle “Bösen” tot um und alle “Guten” kommen mit rüber.
Und hier, geliebte Brüder und Schwestern, kann etwas nicht stimmen.
Wir sind alle Menschen. Uns Menschen wohnt der tiefe Wunsch nach Frieden und Harmonie, nach Glück und Freude inne und vor allem danach, geliebt zu werden, wie wir sind.
Aber wir versuchen diese Dinge zu erreichen, indem wir alles ausschalten, was uns dabei stört. In einer Liebesbeziehung ist es oft so, dass beide Partner sich stundenlang anschreien und zu keinem Ergebnis kommen. Der eine schreit: DU bist schuld an xyz und der andere antwortet: DU hast angefangen Nichts anderes tun wir außenpolitisch auch.
Die Schuldfrage ist uns wichtig, wer angefangen hat ist auch wichtig, wir wollen, dass diejenigen bestraft werden, die uns etwas Böses getan haben, aber falls wir mal etwas getan haben, war es a) nicht böse, weil wir es erklären können und b) begründet und c) hätten wir ja nie was getan, wenn der andere nicht angefangen hätte… Auf diesen Boden lässt sich kein Haus bauen und ein Königreich der Himmel schon gar nicht.

 Also halten wir einen Augenblick inne. Fragen wir uns : “Wer bin ich wirklich?” und beantworten diese Frage einmal NICHT, sondern lassen einmal zu, was allein diese Frage bei uns bewirkt. Das Königreich der Himmel ist in uns.
Wir haben jegliches Potential.
Wir leben auf einer wundervollen Erde, die so reichen Ertrag bringt, dass es für noch mehr Milliarden Menschen Essen gibt…. wir sind nur nicht bereit, zu arbeiten und kein Geld zu verdienen.
Hat sich jemand überlegt, wer in der neuen Welt Parks reinigt oder generell die Müllabfuhr organisiert? Gibt es in der neuen Welt noch Toilettenfrauen oder Aufzugspagen oder Zimmermädchen oder Tankstellenangestellte? Was ist mit Ärzten, wenn alle gesund sind und ewig leben, brauchen wir die ja nicht mehr und die Forscher, Apotheker und Assistenten? Was werden die arbeiten?
Wir werden keine neue Welt erschaffen, indem wir uns hinsetzen und ein Datum abwarten. Wir werden auch keine neue Welt erschaffen, indem wir uns gegenseitig sagen, wer da nun rein darf und wer nicht und was wer erfüllen muss, um doch rein zu dürfen. Das Königreich der Himmel ist in uns und um uns herum.

Das hier ist das Königreich der Himmel, aber genauso wie wir unsere Wohnungen sauber machen müssen, weil sie sonst verrotten, müssen wir unsere Gedanken sauber machen von allem, was Angst, Wut, Zorn und Hass ist. Genauso wie wir unsere Wohnungen schmücken mit Bildern, Lampen, Gardinen, Teppichen, der Einrichtung, schmücken wir uns mit den göttlichen Gefühlen der bedingungslosen Liebe, der Gnade und der Vergebung. Und so, meine lieben, erschaffen wir die neue Welt nach 2012.
Und lasst uns nicht zu viel von uns erwarten. Bedingungslose Liebe heißt nicht, still meditierend in der Ecke zu sitzen, entrückt zu grinsen und desinteressiert weder zu essen noch zu schlafen noch sich sonstwie des Lebens zu erfreuen. Bedingungslose Liebe heißt den Menschen, die uns ernstlich was getan haben, verzeihen zu können – man muss sie nicht heiraten oder mit ihnen zusammen ziehen. Man darf sich aus dem Weg gehen, die Erde ist groß genug. Aber – und das ist der entscheidende Punkt – man darf sich FREI VON GROLL aus dem Weg gehen. Einen Menschen oder eine Situation los zu lassen heißt nicht, zu verdrängen, sondern an den Menschen und die Person denken zu können, ohne dass sich einem die Nackenhaare aufstellen. Das ist das Fundament der neuen Welt. Wir können anfangen anzuerkennen, dass jeder von uns wertvoll ist – auch wenn wir den Wert des anderen nicht sehen können. Es ist nämlich gar nicht wichtig, ob der andere in unser Bewertungssystem passt, sondern dass der andere genauso geliebt wird, wie man selbst. Wir befinden uns in der Tat vor einer Zeitenwende, denn Gedanken wie diese sind möglich, ohne dass ich als Hexe auf dem Scheiterhaufen lande. Wir haben die neue Welt bereits eingeläutet, denn Millionen Menschen wissen von ihr und streben sie an. Nun dürfen wir noch etwas entwickeln, dass elementar wichtig ist. Das Vertrauen in uns selbst, dass wir es schon richtig machen, den inneren Frieden, der uns frei von Angst unser Leben feiern lässt, die Liebe eines Kindes, mit der es alles verzeiht, die Freude überhaupt am Leben zu sein und die Gewissheit, dass Gott immer mit jedem von uns verbunden ist, sowie die Dankbarkeit genau dafür: zu leben.

Ich glaube, dass wir die Verantwortung dafür tragen ob sich etwas ändert und auch wann sich etwas ändert. Ich glaube, dass wir das neue Zeitalter beginnen können und ich glaube, dass wir es jeden Tag neu in uns und dadurch auch um uns herum erschaffen können.

In Liebe, Eure Lichtwege-Anke

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