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Herzlich Willkommen….

…auf Lichtwege. Diese Seite widmet sich den spirituellen Aspekten des Lebens.

Wie schön, dass Ihr den Weg hierher gefunden habt.

Wer sich für eine individuelle Beratung, mediale Lebensberatung, Begleitung des Lichtkörperprozesses, Meditationen, Seminare und individuelle Channelings interessiert, ist herzlich eingeladen etwas mehr auf http://www.lichtwege-berlin.de über mich und Lichtwege als Unternehmen zu lesen und sich ggf. bei mir zu melden.

In Liebe, Anke

Ich habe heute einen Satz gehört, der mich sofort hat nachdenken lassen und ich möchte Euch auch an diesen Gedanken teilhaben lassen. Der Satz lautete: “Einige Menschen haben Angst, in einer wichtigen Sache nicht zu genügen und sie haben wenig Vertrauen in die anderen. Das führt zu Spannungen. Ich predige immer Dickfelligkeit, aber niemand hört.”

Zu diesem Thema gibt es in der Bibel und bei Neal Donald Walsch und in den 800 mir bekannten spirituellen Büchern zig Anregungen und Umgangsregeln und sogar ganze Kapitel. Ich werde keines zitieren – ich habe es erwähnt, weil das Thema Spannungen unter spirituellen Menschen offensichtlich seit mindestens 2000 Jahren sehr aktuell ist.

Ich persönlich meine, dass dies Thema aktuell ist seit es Menschen gibt und natürlich habe ich darüber schon zig mal nachgedacht – weil es mich auch selbst betroffen hat und manchmal immer noch betrifft. Ich kenne einige Menschen, und ich gehörte selbst dazu, denen man es mit gar nichts recht machen kann, die sich selbst stolz “Perfektionisten” nennen, die darüber schimpfen, dass sie immer alles machen müssen, alles organisieren, alles an sich reißen.

Es gibt Menschen, die den ganzen Tag über putzen und völlig fertig sind deswegen. Es gibt Menschen, die zu Höchstleistungen auflaufen, wenn es darum geht, etwas für ihre Kinder, ihre betagten Eltern, ihre Ehepartner, Kollegen und Vorgesetzte zu tun, zu organisieren, zu planen, zu nähen, aufzuräumen, hinzufahren, zu kochen, zu backen oder sonst was. Diese Menschen reißen die Aufgaben an sich, sind überall dabei, reden in alles rein und machen es am Ende meistens selbst.

Das ist nicht negativ, diese Menschen können viel und machen es auch gut – aber sie tun es nicht aus Liebe und das ist es, was eine sehr gereizte Stimmung aufwallen lässt. Denn alle anderen, die mitarbeiten, mitorganisieren, mitplanen wollen müssen entweder gehorchen und spuren oder sie müssen verweigern und streiten. Aber es einfach so gut sie können eben tun, das geht nicht in der Gegenwart von Menschen, die versuchen es perfekt zu machen.

Woran liegt das?

In erster Linie bedient Perfektionismus eine schwere Angst, die so schlimm herangewachsen ist, dass man sie tief verdrängt hat und ihr nie wieder begegnen möchte. Dummerweise ist das mit Ängsten nicht zu machen, man kann versuchen, sie zu ignorieren, aber sie äußern sich so lange, bis man sie ansieht und auflöst.

Der Hang perfekt zu sein und der Gedanke, dass kein anderer es gut oder wenigstens richtig macht ist der Auswuchs der Angst vor dem Verstoßen werden. Alle Menschen, spirituelle wie nicht spirituelle Menschen habe diese tiefe Angst verborgen in sich. Nicht bei allen ist es an der Zeit, sie aufzulösen, deswegen sind nicht alle gleichzeitig von dem Willen getrieben, es unbedingt perfekt machen zu müssen. Sehen wir uns einmal diese Angst genauer an. Die Menschen, die innerhalb der drei großen Religionen (Christentum, Judentum, Islam) aufwachsen, haben in ihrer Kulturgeschichte verankert, dass sie durch einen Fehler, einen ungehorsam das Paradies verloren haben.
Das können wir nun heute sehen, wie wir wollen, ich möchte jetzt nicht erörtern, ob das so stimmt oder wie es genau war.

Es geht schlicht darum, dass die gesamte westliche Welt und die gesamte islamische Welt als Babys einsaugen, dass auf einen kleinen Fehler nicht mit “in den Arm nehmen und trösten und einer zweiten Chance” reagiert wird, sondern mit dem Verstoß von zu Hause, Schmerzen, Krankheit, Leid und Tod.
Nun haben wir Menschen diese Auslegung in uns drin, wir haben es allein schon durch unsere Kultur in uns, unsere Eltern müssen dazu nicht religiös gewesen sein. Im Unterbewusstsein ist die Botschaft angekommen – wenn wir nun noch in unserem Leben genau solche Erfahrungen gemacht haben, dann reagiert unser Verstand heute mit größter Vorsicht auf sämtliche Situationen, in denen wir wieder etwas falsch machen könnten.

Würden wir entspannt tun, was uns gefällt, dann würde uns nichts überfordern, wir würden vielleicht auch 16 Stunden am Tag ein Event planen, Musiker engagieren, Reden schreiben, Einladungen verteilen, Sitzordnung festlegen, Dekoration anbringen, Kuchen backen, Catering buchen und so weiter. Aber weil wir das, wenn wir es tun, nicht tun weil wir es so lieben, sondern gehetzt sind von Angst, hassen wir es, dass niemand es gut kann und macht, dass andere Fehler machen, dass andere krank werden, “faul” sind, es anders sehen oder schlicht anders machen als man selbst.

Hinter jeder Angst steht Wut und hinter jeder Wut steht Ärger. Das aber, was Angst gebiert ist Hass. Und diese Emotion hat eigentlich nichts mehr zu suchen auf der Erde.
Sehen wir uns noch einmal die Angst vor dem Verstoßen werden an. Was steht hinter dieser Angst? Hinter dieser einen steht der tiefe Wunsch, dass endlich alles wieder gut ist, dass man endlich wieder zu Hause ankommt, endlich wieder lieb gehabt wird. Und dahinter – hinter dem Wunsch geliebt zu werden wie man ist – dahinter steht das Urthema der Selbstliebe.

Wir Menschen funktionieren in diesem Punkt der Selbstliebe alle sehr ähnlich. Uns wird von klein auf beigebracht, dass man sich nicht selbst loben darf, dass man sich Lob von anderen erst verdienen muss und oft wird es als ein “Ansporn” gesehen, jemanden nicht zu loben, sondern zu kritisieren – das geht zwar jedesmal nach hinten los, aber manchmal braucht die Menschheit eben ein wenig, bis sie was versteht… Wir haben also inne, dass wir gut und gut genug sein müssen – Leistung gehört zu den Lieblingsworten.

Und wenn wir nicht gut sind, nicht gut genug sind, dann sind wir auch nicht wert genug. Das ist zwar falsch, aber das ist eine Schlussfolgerung, die viele Menschen getroffen haben.

All diese Emotionen laufen fast zu 100% unbewusst ab und deshalb konnte man sie nicht stoppen. Aber jetzt, da es einem bewusst werden kann, wie diese Angst funktioniert, kann man sie ansehen und auflösen.

Tatsache ist, dass niemand sich über seine Aufgaben zu definieren braucht. Man ist gut und gut genug, einfach, weil man da ist.

Man schmarotzt nicht, wenn man bei zum Beispiel dem Aufbau von Stühlen und Tischen daneben sitzt und zusieht, vielleicht faltet man nebenbei Servietten oder beschriftet Platzkarten?
Vielleicht macht man aber auch gar nichts, sondern hat ein offenes Ohr für diejenigen, die schon seit Stunden vorbereiten, dekorieren und kochen und an ihrem moralischen Tiefpunkt sind?

Nun einmal klare Worte von mir, Lichtwege-Anke, an die Perfektionisten unter uns: Ich war auch einmal ähnlich. Ich habe in vielen Dingen mir nicht reinreden lassen und mir viel aufgebürdet. Aber wie der Satz schon sagt: ICH habe MIR viel aufgebürdet – es war niemand anderer. Die anderen Menschen um uns herum sind auch erwachsen, sie haben ihre eigenen Fähigkeiten und Gedanken und vor allem tragen sie alle selbst die Verantwortung für den jeweiligen Bereich, in dem sie tätig sind. Vertraut den anderen, dass auch sie ihr bestes geben, auch wenn sie anders arbeiten, als Ihr. Geht mit anderen Menschen und auch mit Euch selbst liebevoll um. Selbst wenn irgendwas nicht klappt: Na und?

Und ebenso klare Worte an die “nicht-Perfektionisten”: Seid Euch bewusst, dass jedes böse Wort, jede Spannung, jeder geschriene Satz und jede Kritik der Person gilt, die sie ausspricht – was in diesem Fall auch für Euch gilt.
Wenn Ihr mit Perfektionisten arbeitet, dann vertraut ihnen, dass sie es eigentlich nicht böse meinen und bremst sie durch liebevolle Worte oder Gesten, nicht durch Widerstand und Wut, das wird zu nichts führen als zu Streit.

Spirituelle Menschen untereinander sollten nicht miteinander umgehen wie Menschen, die nicht wissen, was sie tun. Sicher gibt es auch unter Spirituellen mal Knatsch, wo gibt es den nicht?
Aber dennoch haben wir bereits eine Erkenntnis, die wir unters Volk bringen wollen, nämlich die bedingungslose Liebe.

Wir predigen den Menschen, dass Gott alle gleichermaßen annimmt, dass Gott nicht wertet, dass Gott jeden liebt, dass Gott nicht zürnt, dass Gott langmütig ist und gütig.
Wir haben uns als Gottes Kinder, Gottes Geschöpfe, Lichtwesen, Engel, Indigos, Regenbogenmenschen oder dergleichen erkannt und bereits geoutet – und dann nehmen wir uns untereinander nicht an, weil der andere weniger perfekt ist als man selbst?
Das ist, meine geliebten Brüder und Schwestern, Mumpitz – um es mal deutlich zu sagen.

Es ist schwer, anderen zu vertrauen, wenn man sich selbst nicht vertraut und es ist schwer, bei anderen die Schwächen zu sehen, die man an sich selbst ablehnt. Wenn ein anderer krank wird und man selbst noch mit 40 Fieber zur Arbeit geht, dann kann man automatisch die Person, die krank geworden ist nicht mehr so leiden. Man wird eifersüchtig, dass der andere sich heraus nimmt, bereits mit erhöhter Temperatur zu fehlen, während man selbst sich kaputt macht und nicht mal Anerkennung dafür bekommt.

Aber unser Ziel sollte doch sein, uns selbst zu lieben – und wenn wir uns fragen, ob es liebevoll ist, sich zur Arbeit zu schleppen (um bei diesem Beispiel zu bleiben), obwohl man es nicht sollte, dann kommen wir ganz leicht auf ein “nein, es ist nicht liebevoll, sondern angstvoll.”

So verhält es sich auch mit der Organisation von Treffen, Events, Zusammenkünften und auch allen anderen Dingen, bei denen wir meinen, es müsse perkeft sein.
Es ist wahr, irgendjemand sollte “der Boss” sein, sonst klappt gar nichts.  Und wenn man allein an etwas arbeitet, ist man eben selbst der Boss.
Aber die Aufgabe des Chefs ist nicht, alles selbst zu erledigen und allen anderen zu sagen und zu zeigen, dass sie unvollkommen sind, sondern die Aufgabe eines Chefs ist die anderen zu motivieren, ihnen Aufgaben zuzuweisen und sich zu freuen an dem, was entsteht.
Wenn man selbst lieber direkt arbeitet, als organisiert, dann ist man eben besser als Dekorateur geeignet.
Wenn man selbst nicht arbeiten kann, weil man krank ist oder alt, aber dennoch dabei sein möchte, dann ist man eben geeignet, um sich neben die Erfrischungen zu setzen und jedem, der hinkommt und trinkt, einen Moment der Freude zu schenken durch ein liebes Wort oder sowas.

Wichtig ist, dass wir untereinander nicht vergessen, dass der andere genausoviel wert ist, wie man selbst. Und noch wichtiger ist, dass man sich selbst als sehr wertvoll und unentbehrlich wahr nimmt, auch wenn man ganz etwas anderes zu tun hat als alle anderen.

Bringen wir also zuerst Licht und Liebe in unsere eigenen Herzen, dann halten wir Licht und Liebe unter uns, dann weiten wir das aus auf Menschen, die wir nicht so mögen oder mit denen es Spannungen gibt und schließlich tragen wir es raus in die Welt. Licht und Liebe aber in die Welt tragen und sich selbst als minderwertig betrachten, das, meine lieben Brüder und Schwestern, das ist unmöglich. In Liebe, Eure Lichtwege-Anke

In der letzten Zeit stoße ich immer wieder auf Schriften, die “die Zeit des Endes” beschreiben, oder die “Neue Welt”. Gemeint ist die Erde nach 2012. Es erscheint Buch nach Buch – Die Erde bis 2012, die Erde danach, Ernährung in der neuen Welt, Lichtwesen der neuen Zeit, Krankheiten in der neuen Welt, ewiges Leben in der neuen Zeit…. – um nur einige Themen zu nennen.

Ich habe mir viele Gedanken zu dem Thema gemacht und möchte diese mit Euch teilen und auch meine Schlussfolgerungen dazu.

Es steht außer Frage, dass eine bestimmte Sternkonstellation im Dezember 2012 erwartet wird, dass mehrere Zeitperioden zu gleicher Zeit herum sind und auch dass wir ins Zeitalter Wassermann eintreten. Dies neue Zeitalter soll ein goldenes Zeitalter werden, wie es einst in Atlantis war.
Aber darüber möchte ich hier nicht sprechen. Ich möchte darüber sprechen, wie wir es schaffen können, tatsächlich in ein neues Zeitalte überzutreten oder ob wir uns weiterhin die Köpfe gegenseitig einschlagen.

Die Bibel ist voll von Prophezeihungen über das Königreich der Himmel. Das Königreich der Himmel wird im alten Testament beschrieben. Es wird beschrieben in Matthäus, es wird beschrieben in der Bergpredigt. Auch im Koran finden sich viele Stellen über das Königreich der Himmel.
Bezeichnend ist, dass drei große Weltreligionen an das Königreich der Himmel glauben, dass in jeder dieser Religionen genau beschrieben wird, wer nun hinein darf und wer nicht und was man dafür tun muss, um dorthinein zu kommen.
Nun kommen die Spirituellen und nennen es nicht mehr Königreich der Himmel, sondern neue Welt, sie glauben nicht mehr an Harmaggedon und den jüngsten Tag, sondern daran, dass jeder der “weit genug” ist, in die neue Welt eintreten darf, die eben so frei von Gewalt, Schmerz und Tod ist wie das Königreich der Himmel.

Immer wieder gab es in der Geschichte Endzeitprophezeihungen und immer wieder gab es Daten, zu denen etwas statt finden sollte. Ich erinnere mich daran, dass 1999 einige Leute ihre Häuser mit Vorräten bestückten, denn viele glaubten, dass zur Sonnenfinsternis im August in Deutschland irgendwas passieren würde. Es geschah auch etwas. Der Mond schob sich zwischen Sonne und Erde. Nun befinden wir uns also bereits im Jahr 2009 und bis 2012 ist es nicht mehr weit.
Es gibt Channelings, Bücher, Internetseiten, Broschüren und Seminare, die zu dem Thema abgehalten werden.
Meine Frage lautet: Was erwarten wir eigentlich?
Es gibt Menschen, die haben Angst, große Angst vor diesem Datum. Sie fürchten nicht mit übertreten zu dürfen in die neue Welt, vor dieser Angst schützt kein Seminar. Sie fürchten einen Kampf, der vorher statt findet. Sie fürchten sich vor dem, was danach kommen wird.
Aber – sollten wir uns nicht vielmehr freuen?

Kann es denn sein, dass der Gedanke an eine kriegfreie, krankheitsfreie, heile, glückliche Welt so erschreckend ist? Im Grunde ist dieser Gedanke allein nicht beängstigend, aber die zig Bedingungen, die daran geknüpft sind, mit überzutreten, die machen einem schon Angst. Man sollte kein Fleisch mehr essen, wenn man spirituell ist, manche meinen, man sollte ganz und gar aufhören zu essen, manche sagen, man sollte vegan leben, man sollte nicht mehr emotional sein, man sollte nicht mehr “weltlich” sein (was immer das für den einzelnen heißen mag), einige predigen, dass man enthaltsam leben sollte, andere befürworten eine gesunde, gefeierte Sexualität. Manche sagen, man sollte bestimmte Meditationen mindestens kennen, manche predigen, man dürfe kein schwarz, braun oder grau mehr anziehen. Glaubt mir, ich habe mit etlichen dieser Menschen gesprochen.

Mir fällt auf, dass jeder, egal, was er da vertritt, “die Wahrheit” lehrt und es inzwischen so viele Menschen gibt, die ganz genau wissen, was hier passieren wird, dass man eigentlich völlig angstfrei sich vorbereiten könnte, denn endgültige Antworten gibt es wie Sandkörner. Der Punkt ist meiner Ansicht nach der, dass niemand – ich auch nicht – weiß, was geschehen wird und ob überhaupt etwas geschehen wird.

Ich persönlich halte sämtliche Spekulationen über diese Zeit für eine Spiegelung des Egos und des Verstandes.
Der Verstand hat vor allem, was er nicht einschätzen kann, Angst. Alles, was der Verstand nicht versteht gerät automatisch in die Kategorie : potentielle Gefahr. Das ist ganz natürlich so, danken wir unserem Verstand, dass er so gut funktioniert, denn er erfüllt, was er erfüllen sollte. Er schützt uns vor Schmerz und Leid. Da alles, was nicht verstanden wird, möglicherweise zu Schmerz und Leid führen könnte, schützt er uns, indem er vor Unbekanntem Angst entwickelt.

Hatte Jesus nicht gesagt, dass wir werden sollten wie die Kinder, um ins Königreich der Himmel zu kommen? Was hatte er wohl gemeint? Ein Kind zeichnet nicht seine Unerfahrenheit aus. Ein Erwachsener kann auch sehr unerfahren sein, ein Kind zeichnet sich auch nicht dadurch aus, dass es noch wenig Bildung inne hat, manch einer wird 70, ohne sich gebildet zu haben. Ein Kind zeichnet in erster Linie aus, dass es bedingungslos liebt. Ein Kind lacht den ganzen Tag und freut sich an irgendetwas. Es lacht, einfach weil es gerade etwas leckeres isst oder trinkt, weil es dabei Blödsinn macht, weil es einen Handstand probiert und dabei hinfällt – ja, es lacht sogar beim hinfallen. Weil es nicht darauf ankommt, den Handstand perfekt zu machen, sondern darauf, dass es fühlt, wie es ist, einen Handstand zu machen. Ein Kind vertraut den Eltern blind. Und es vertraut auch jeder anderen Person. Leider ist nicht jede Person des Vertrauens würdig und um unsere Kinder zu schützen, bringen wir ihnen bei, misstrauisch zu sein. Wir müssen das tun, damit sie nicht mit jedem Fremden ins Auto steigen, Schokolade annehmen oder dergleichen und ihnen dann etwas wirklich schlimmes zustößt. Aber sie lernen Misstrauen.
Und sie beherrschen es meist erst in der Pubertät, wenn sie alles doof finden, die Eltern peinlich, die Lehrer haben keine Ahnung und alle Erwachsenen sind uncool.
Das, was uns Erwachsene uncool macht, ist unsere Angst. Was trauen sich Kinder und Jugendliche – und wir stehen mit geschlossenen Augen daneben und lassen sie gewähren, oder reissen sie an uns und halten sie ab. Eins von beidem. Aber begeistert sind wir von 90% der Aktionen unserer Kinder nicht, weil es zu gefährlich, gesellschaftlich unter aller Kanone, schulisch nicht dienlich ist oder wir Angst haben, dass sie keinen guten Beruf bekommen, wenn sie nicht jetzt irgendwas anständiges machen.
Lernen wir also Vertrauen und werden wieder wie unsere Kinder. Lernen wir Lachen, auch wenn es “nichts zu lachen gibt”. Die Tatsache, am Leben zu sein, ist Grund zur Freude. Lernen wir Vertrauen in unsere eigenen Fähigkeiten, dass wir “es schon richtig machen” werden und lernen wir wieder Vertrauen zu Gott, zur Schöpfung, zum Leben an sich.
Dann stellt sich nämlich etwas ein, das wir vergessen haben. Haben wir Vertrauen in Gott, ins Leben, in die geistige Welt, dann sind wir mehr und mehr erfüllt von innerem Frieden

Was hat das jetzt mit dem Jahr 2012 zu tun? Eine ganze Menge hat das damit zu tun!
Nicht ein einziger, der dunkle Emotionen wie Angst, Hass, Zorn, Wut mit sich herumschleift kann in die neue Welt gelangen.
Das liegt aber nicht daran, dass ich das so festlege, sondern daran, dass die Sicht auf das Königreich der Himmel versperrt wird.
Womit ich beim Ego wäre.
Das Ego dient uns, indem es uns einen Gedanken einbläut: Wir sind alle voneinander getrennt. Es dient uns dadurch, dass wir uns individuell erfahren können, weil es da ein Ego gibt, dass uns einflüstert, dass wir allein sind. Nun leben wir in einer Zeit, in der die Menschheit am erwachen ist.
Wir haben inzwischen bemerkt, dass wir alle irgendwie miteinander zusammen hängen, sogar die nicht spirituellen, nicht religiösen Menschen haben es bemerkt, selbst bis in die hintersten Dörfer der Mongolei ist die Bankenkrise gekommen, selbst dort, wo sowieso schon bitterste Armut herrschte, ist es noch schlimmer geworden. Und nun kommen Menschen zusammen, die über eine heile, friedliche, neue Welt der Fülle reden.
Das Ego funktioniert etwas anders als der Verstand. Der Verstand muss nur abspeichern können. Gibt es eine Kategorie, kann er es verstehen, dann gibt es keine Ängste, alles ok.
Das Ego hingegen ist darauf ausgelegt, dem Menschen zu zeigen, dass er allein und getrennt von anderen lebt und ein wichtiger Aspekt des Ego ist die persönliche Bereicherung. Es fühlt sich gut, wenn es ein dickes Konto hat, wenn der Mensch “gut” – also dem jeweiligen Modeideal entsprechend – aussieht, wenn es Freunde vorweisen kann. Es fühlt sich in der Regel “schlecht”, wenn der Mensch zu dick oder zu dünn ist, wenn der Mensch wenig Geld vorweisen kann und wenig Freunde oder Bekannte hat. Dass aber beide Menschen zu gleicher Zeit leben und beide sehr glücklich sein könnten, weil beide gesund sind, Kinder haben und ausreichend mit Nahrung versorgt sind, das können beide nicht sehen.
Der eine sagt, dass er zum Glück mehr Geld, mehr Freunde, eine schlankere Figur bräuchte und der andere braucht zum Glück mehr Urlaub, mehr Zeit für sich, mehr Besitztümer und einen neuen Partner.

Nun soll die neue Welt alles befriedigen. Gesunde, befriedigende Liebesbeziehungen soll es da geben, Geld in Hülle und Fülle, oder ein Systhem, das kein Geld benötigt, Nahrung so viel man will – ohne dick zu werden versteht sich, die Arbeit, die einen erfüllt und die man liebt, Urlaub auf Mykonos oder Mauritius oder in Kanada. Keine Gewalt, keine Drogen, kein Krieg, keine Angst. Und wie bitte soll das alles geschehen?
In den Religionen wird es gepredigt und als spiritueller Mensch gibt es dazu Bücher. In jedem Fall, ob man nun Christ, Muslim, Jude oder Spirituell tätig ist, fallen alle “Bösen” tot um und alle “Guten” kommen mit rüber.
Und hier, geliebte Brüder und Schwestern, kann etwas nicht stimmen.
Wir sind alle Menschen. Uns Menschen wohnt der tiefe Wunsch nach Frieden und Harmonie, nach Glück und Freude inne und vor allem danach, geliebt zu werden, wie wir sind.
Aber wir versuchen diese Dinge zu erreichen, indem wir alles ausschalten, was uns dabei stört. In einer Liebesbeziehung ist es oft so, dass beide Partner sich stundenlang anschreien und zu keinem Ergebnis kommen. Der eine schreit: DU bist schuld an xyz und der andere antwortet: DU hast angefangen Nichts anderes tun wir außenpolitisch auch.
Die Schuldfrage ist uns wichtig, wer angefangen hat ist auch wichtig, wir wollen, dass diejenigen bestraft werden, die uns etwas Böses getan haben, aber falls wir mal etwas getan haben, war es a) nicht böse, weil wir es erklären können und b) begründet und c) hätten wir ja nie was getan, wenn der andere nicht angefangen hätte… Auf diesen Boden lässt sich kein Haus bauen und ein Königreich der Himmel schon gar nicht.

 Also halten wir einen Augenblick inne. Fragen wir uns : “Wer bin ich wirklich?” und beantworten diese Frage einmal NICHT, sondern lassen einmal zu, was allein diese Frage bei uns bewirkt. Das Königreich der Himmel ist in uns.
Wir haben jegliches Potential.
Wir leben auf einer wundervollen Erde, die so reichen Ertrag bringt, dass es für noch mehr Milliarden Menschen Essen gibt…. wir sind nur nicht bereit, zu arbeiten und kein Geld zu verdienen.
Hat sich jemand überlegt, wer in der neuen Welt Parks reinigt oder generell die Müllabfuhr organisiert? Gibt es in der neuen Welt noch Toilettenfrauen oder Aufzugspagen oder Zimmermädchen oder Tankstellenangestellte? Was ist mit Ärzten, wenn alle gesund sind und ewig leben, brauchen wir die ja nicht mehr und die Forscher, Apotheker und Assistenten? Was werden die arbeiten?
Wir werden keine neue Welt erschaffen, indem wir uns hinsetzen und ein Datum abwarten. Wir werden auch keine neue Welt erschaffen, indem wir uns gegenseitig sagen, wer da nun rein darf und wer nicht und was wer erfüllen muss, um doch rein zu dürfen. Das Königreich der Himmel ist in uns und um uns herum.

Das hier ist das Königreich der Himmel, aber genauso wie wir unsere Wohnungen sauber machen müssen, weil sie sonst verrotten, müssen wir unsere Gedanken sauber machen von allem, was Angst, Wut, Zorn und Hass ist. Genauso wie wir unsere Wohnungen schmücken mit Bildern, Lampen, Gardinen, Teppichen, der Einrichtung, schmücken wir uns mit den göttlichen Gefühlen der bedingungslosen Liebe, der Gnade und der Vergebung. Und so, meine lieben, erschaffen wir die neue Welt nach 2012.
Und lasst uns nicht zu viel von uns erwarten. Bedingungslose Liebe heißt nicht, still meditierend in der Ecke zu sitzen, entrückt zu grinsen und desinteressiert weder zu essen noch zu schlafen noch sich sonstwie des Lebens zu erfreuen. Bedingungslose Liebe heißt den Menschen, die uns ernstlich was getan haben, verzeihen zu können – man muss sie nicht heiraten oder mit ihnen zusammen ziehen. Man darf sich aus dem Weg gehen, die Erde ist groß genug. Aber – und das ist der entscheidende Punkt – man darf sich FREI VON GROLL aus dem Weg gehen. Einen Menschen oder eine Situation los zu lassen heißt nicht, zu verdrängen, sondern an den Menschen und die Person denken zu können, ohne dass sich einem die Nackenhaare aufstellen. Das ist das Fundament der neuen Welt. Wir können anfangen anzuerkennen, dass jeder von uns wertvoll ist – auch wenn wir den Wert des anderen nicht sehen können. Es ist nämlich gar nicht wichtig, ob der andere in unser Bewertungssystem passt, sondern dass der andere genauso geliebt wird, wie man selbst. Wir befinden uns in der Tat vor einer Zeitenwende, denn Gedanken wie diese sind möglich, ohne dass ich als Hexe auf dem Scheiterhaufen lande. Wir haben die neue Welt bereits eingeläutet, denn Millionen Menschen wissen von ihr und streben sie an. Nun dürfen wir noch etwas entwickeln, dass elementar wichtig ist. Das Vertrauen in uns selbst, dass wir es schon richtig machen, den inneren Frieden, der uns frei von Angst unser Leben feiern lässt, die Liebe eines Kindes, mit der es alles verzeiht, die Freude überhaupt am Leben zu sein und die Gewissheit, dass Gott immer mit jedem von uns verbunden ist, sowie die Dankbarkeit genau dafür: zu leben.

Ich glaube, dass wir die Verantwortung dafür tragen ob sich etwas ändert und auch wann sich etwas ändert. Ich glaube, dass wir das neue Zeitalter beginnen können und ich glaube, dass wir es jeden Tag neu in uns und dadurch auch um uns herum erschaffen können.

In Liebe, Eure Lichtwege-Anke

Selbstheilung

Meine lieben Brüder und Schwestern,

Sehr lange habe ich keinen neuen Artikel schreiben können, doch heute erreichte mich ein Kommentar, der mich direkt zu diesem hier inspirierte.

Zunächst einmal danke ich Euch allen für Eure Geduld.

Wie ein jeder von uns schon erfahren hat, sehen wir uns manchmal im Leben Schmerzen, Krankheit und Leid gegenüber. Oft wissen wir gar nicht, was wir damit zu tun haben. Innerhalb seiner spirituellen Entwicklung wird man sich bewusst, dass man irgendwie mit der Krankheit zusammenhängt – aber das gleitet fast jedesmal in “Schuld” ab.

Wie oft sagt man sich dann selbst oder anderen “Wie hast DU DAS DENN GESCHAFFT, so krank zu werden?” Oder: “Was hast Du Dir denn da wieder angelacht?”

Nun, so einfach ist das nicht.  Niemand von uns ist “schuld” an einer Krankheit, an Schmerzen oder dem eigenen Sterbeprozess. Niemand hat sich eine Krankheit “freiwillig” angelacht.

Und dennoch liegt der Ursprung jedes Schmerzes, jeder Krankheit in uns.

Der Zusammenhang an sich ist einfach. (aber das verinnerlichen dauert manchmal etwas – auch bei mir:-))
Jeder Schmerz, jedes Sympthom, jede Krankheit ist ein Symbol für eine Energie, die unerlöst in der Aura steckt und diese Energie haben wir im Laufe unserer Inkarnationen eingeladen, bejaht, eingelassen oder selbst produziert.
Und das alles auf unbewusster Ebene.

Es ist also zwar einfach zu sagen: “Du bist ja selbst schuld an XYZ…” aber es ist müßig, denn weder ist es hilfreich, noch liebevoll.

Manche Krankheiten können wir noch nicht einfach so heilen. Und manchmal kann es weder ein Arzt, noch ein Heilpraktiker, noch ein Heiler, noch eine Meditation.
Was wir aber bei ausnahmslos JEDER Krankheit können ist sie verstehen, sie annehmen und aus ihr lernen – und Schmerzen und Sympthome lindern, manchmal sogar vollständig weg bekommen.

Zuerst einmal ist es wichtig, die Krankheit und den Schmerz nicht als Feind zu sehen. Das ist leichter gesagt als getan.
Als ich in den vergangenen Monaten im Krankenhaus war, hatte ich über einen langen Zeitraum hinweg teilweise fürchterliche Schmerzen, ich konnte nicht atmen, mich nicht bewegen, ich kam kaum von meinem Zimmer bis in den Speisesaal des Rehazentrums.
Und in diesen Momenten gebe ich ehrlich zu, habe ich oft verzweifelt geweint und gebeten, dass es aufhört. Ich konnte die Krankheit in so einem Augenblick nicht als Lehrstunde und auch nicht als liebevoll betrachten und ganz ehrlich, wie sie karmisch mit mir zusammenhing ging mir einige Wochen lang am Wurzelchakra vorbei.

Aber in dieser Verzweiflung lag die Lehre, die ich gezogen habe und diese möchte ich mit Euch teilen.

Jede noch so harte Krankheit (- ich hatte eine Lungenembolie und einen schweren durch die Embolie ausgelösten Lungeninfarkt – ), Herzinfarkte, Schlaganfälle, Krebs, Aids, Multiple Sklerose oder was auch immer, ist ein Symbol für eine Energie, die genau JETZT gerne erlöst werden würde.
Dass die Krankheit, oder auch “nur” Schmerzen, da ist zeigt, dass ein jeder von uns, der so etwas bekommt, reif genug ist, mit ihr umzugehen.
Die Reaktion auf die Krankheit ist einem individuell überlassen. Man kann auch mit ihr hadern, man kann mit Gott schimpfen, man kann der geistigen Welt sagen, wie schrecklich das alles ist— man kann sie sich aber auch ansehen und die Selbstheilung einleiten.

Eine Möglichkeit, die Selbstheilung einzuleiten möchte ich Euch hier gerne zeigen:

Jede Krankheit ist eine Energie. Jede Energie kann man ansprechen.
Es ist möglich, die Krankheit direkt anzussprechen und sie zu fragen, was genau sie einem sagen will. Je nachdem wie deutlich man in diesem Moment channeln kann, kommt dann eine Antwort. Manchmal ist die Antwort ein Werbeplakat, manchmal ein Spruch im Fernsehen, manchmal ruft die Mutter oder ein Freund an und erzählt einen Witz und plötzlich begreift man.
Wenn Ihr die Krankheit direkt ansprecht, dann seid hinterher aufmerksam.

Wenn Ihr eine Meditation machen wollt – und machen könnt, manchmal ist es schwierig, innerhalb einer Krankheitsperiode zu meditieren – dann begebt Euch an Euren ruhigen Platz und atmet in den Schmerz hinein, in die kranke Stelle. Wenn Ihr angekommen seid, so seht Euch dort um. Was nehmt Ihr wahr? Seht Ihr Farben, Formen, Licht, Schatten, Wesen, Engel, Energien, Räume, Bücher? Achtet auf Details, wie heißen die Bücher, welche Farben kommen vor, wie sehen die Schatten aus?
Stellt Euch dann die Frage: “Wenn die Krankheit/der Schmerz ein Tier wäre – welches Tier wäre es dann?” Und dann wartet ab. Es wird sich Euch ein Tier zeigen, mit dem Ihr leicht sprechen könnt. Das Tier ist verwundet, seht Euch an, wo. Nähert Euch dem Tier ohne jede Angst – und wenn es ein brüllender Löwe ist, ein Tyrannosaurus Rex oder eine Viper – es ist ein Tier, das liebevoll und zahm ist, dass sich sofort verändert, wenn Ihr es erlöst.
Es findet in die Erlösung, indem Ihr aufmerksam hinhört, was es Euch sagen möchte. Indem Ihr es liebevoll annehmt und versteht, was so weh tut.

Wie gesagt, manchmal ist die Ursache mit dieser Erkenntnis nicht weg. Ich habe damals im Januar diese Meditation gemacht und ich sah kein Tier, sondern einen Sack, inden Steine fielen. Ich rief den Notarzt an und dann besah ich mir den Sack genauer und befahl, dass keine weiteren Steine mehr hineinfielen.
Ich habe das Symbol nicht gleich verstanden. Bis der Notarzt kam, sah ich mich selbst immer noch nicht als Notfall, ich bin absolut nicht auf Thrombosen und Lungenembolie gekommen – aber es hörte auf, die Adern waren zwar nicht frei nach der Meditation, aber wenigstens gingen sie nicht noch weiter zu und ich habe es überlebt.
Das funktioniert auch bei anderen Krankheiten.

Es gibt also die Möglichkeit, die Krankheit direkt anzusprechen und auch den Schmerz, oder sich ein Tier vorzustellen, was die Krankheit symbolisiert.
Zur Selbstheilung ist es wichtig zu wissen, womit man es zu tun hat.

Als nächtes ist Angst ein großes Thema. Im Augenblick der Diagnose einer schweren Krankheit oder auch nur bei schweren Schmerzen hat der Mensch Angst. Das ist normal, weil man gerne lebt.
Macht Euch diesen Aspekt des “gerne Lebens” bewusst.

Manchmal wächst einem die Welt hier ziemlich über den Kopf, ja. Die Disharmonien hier erscheinen manchmal unerträglich und ständig muss man sich mit Leuten herumärgern, die einen zum Spinner erklären.
Dennoch habe ich in der Stunde, als meine Zeit zu gehen gekommen war nicht gerufen: “Hey, klasse, Party on, ich bin gleich in der bedingungslosen Liebe”, sondern ich habe gebeten: “noch eine halbe stunde, ich bin noch nicht fertig.”

Und natürlich hab ich gesagt: Ich will aber hier bleiben….

Ich bin sicher, dass das für Euch ebenso gilt. Noch so stressige Lebenssituationen, noch so blöde Nachbarn, gemeine Kollegen und nervige Eltern können uns nicht mehr abbringen von unserem Lebenswillen.
Macht Euch diesen bewusst. Findet ihn in Euch. Findet in Euch den Punkt, der sagt: DANKE, dass ich lebe.

Und schließlich: die Aurareinigung.
Ist geklärt, um was es sich da ungefähr handelt – niemand erwartet von Euch eine vollständige Analyse Eurer Krankheit, das ist auch kaum möglich, Ihr müsstet Euch über Euer Karma und alle Inkarnationen, die dazu geführt haben bewusst sein, um sie vollständig zu analysieren, also entspannt Euch – bittet Lord Saint Germain oder Meister Jesu hinzu, Euch zu helfen, oder einen Engel oder Meisterengel.

Dann LASST Eure Aura reinigen – tut das nicht selbst. Also ruft nicht einfach so irgendwelche Energien herbei und sagt ihnen, was sie machen sollen. Eine Krankheit dient zwar als Bewusstseinsprozess, aber sie schwächt auch manche Fähigkeiten. Also lasst Euch helfen, anstatt zu versuchen, Euer Problem ohne die Hilfe der geistigen Welt zu lösen.

Falls Euch während der Krankheit bewusst wird, wo Ihr sie genau herhabt, wie sie karmisch zusammen hängt – begegnet dieser Erkenntnis und vor allem Euch selbst mit Gnade, Vergebung und in Liebe und Frieden.
Die Dinge, die dazu geführt haben, sind teilweise Jahrtausende her. Heute seid Ihr nicht mehr, was Ihr einmal wart. Aber heute seid Ihr in der Lage, die Verantwortung zu übernehmen und Euch selbst zu erlösen.

Ich wünsche einem jeden von Euch Heilsein und bedingungslose Liebe hier auf Erden.

In Liebe, Eure Anke

Liebe Brüder und Schwestern,

ich bin zurück aus 10 Wochen schwerer Krankheit und ich freue mich sehr noch und wieder bei Euch zu sein.

Ich muss gestehen, dass ich nicht damit gerechnet hatte, überhaupt noch wirklich krank werden zu können, ich hatte mich so viel mit Heilung beschäftigt und einen Grad an klaren Gedanken erreicht, dass ich dachte, mich könnte nichts mehr krank machen.

Mein Vertrauen in diesen Glauben ging soweit, dass ich damals erst den Notarzt rief, als ich bereits den Abholer in meinem Zimmer stehen sah und selbst da konnte ich nicht glauben, etwas ernsthaftes zu haben, selbst da dachte ich noch, mich zu täuschen.

Ich kann Euch nicht erzählen, “warum” das alles geschehen ist, was ich in dem Artikel “Zeit des Lernens und der Prüfung” beschrieben habe. Nicht, weil ich es nicht weiß, sondern weil das nun wirklich mal privat ist und außerdem hier zu weit führt und den Rahmen sprengt.

Aber was ich dazu sagen kann ist wie das ganze auf mich gewirkt hat und was es bei mir bewirkt hat.

Anfangs fühlte ich mich sehr bestraft. Die extremen Schmerzen, die ich wochenlang hatte, trugen zu diesem “Strafgefühl” sehr bei.
Ich hatte Angst.
Angst, etwas falsch gemacht zu haben, Angst, etwas falsches gedacht zu haben, Angst, nicht weiter vorwärts zu kommen, Angst vor der “Strafe”. Ich hatte Angst vor Gott.

Ja, meine lieben Brüder und Schwestern, ausgerechnet ich, die ich hier seit Monaten von bedingungsloser Liebe schreibe und predige hatte Angst davor, nicht mehr geliebt zu sein von Gott, sondern bestraft und verstoßen. Ich wußte zwar nicht wofür, aber ich war überzeugt, dass ich etwas falsch gemacht haben musste.

Die Krankheit eskalierte, aus den Schmerzen wurde eine Situation, in der ich fast gestorben wäre.
Ich glaube heute, dass dieser Moment, der mein Sterbemoment war, tatsächlich ein Augenblick meines Lebens gewesen ist, in dem sich entschieden hat, wie und ob es weiter geht.
Ich hatte mich bereit gemacht, meinen physischen Körper zu verlassen, ich habe erledigt, was noch offen war und mit den Menschen gesprochen, die noch etwas von mir hören mussten.

Und dann habe ich vertraut, dass das, was jetzt geschieht, auf jeden Fall richtig ist.
Es lag nicht mehr in meiner Hand, natürlich wollte ich lieber noch hier leben, als Anke, aber ich hatte damals keinen Einfluss mehr darauf.
Und so gab ich mich ganz bewusst hin.

Nachdem ich die schwerste Zeit im Krankenhaus überstanden hatte, ging ich in eine Rehabilitation, wo ich erst einmal noch viel kränker wurde, als ich vorher war.
Und während dieser Zeit lernte ich so viel, wie vorher in vielen Monaten.

Ich hatte eine ganze Zeit lang keine Fähigkeiten mehr, weder konnte ich die geistige Welt hören, noch konnte ich sie sehen und in meinen eigenen Heilungsprozess eingreifen durfte und konnte ich auch nicht.
Ich konnte keine Danksagungen machen, wenn ich eine Meditation begann, schlief ich in wenigen Sekunden ein oder wurde gestört, oder verlor den Faden – bis ich merkte, dass ich nicht eingreifen soll, sondern mich in den Fluß dessen begeben, was jetzt ist. Ich sollte nicht gegen die Krankheit arbeiten, sondern sie mir ansehen, ich sollte nicht etwas tun, um am physichen Leben zu bleiben, sondern Gott vertrauen, dass ich in jedem Fall leben würde.

Es war schwer, das Vertrauen aufzubringen, vor allem weil die Menschen um mich herum mich sehr, sehr vorsichtig behandelten, sie zeigten mir, dass sie alle Angst hatten vor meinem Tod und alle haben damit gerechnet, dass es passiert.
Wie ihr wisst, habe ich früher sehr oft versucht, mein physisches Gewicht zu reduzieren. Die Menschen um mich – inklusive der Ärzte und Schwestern – haben vollständig aufgehört, mir irgendetwas über Ernährung zu erzählen, im Gegenteil haben sie angefangen, mir dauernd etwas zu essen zu bringen.
Ich hatte den Eindruck von zig “letzten Mahlzeiten” und ich sagte ihnen oft, dass ich so viel Zeug gar nicht essen kann und vor allem habe ich mich innerhalb meiner spirituellen Entwicklung schon vor langer Zeit von Zucker, Weißmehl und Schweinefleisch wegentwickelt.
Aber daran, dass sie mir dauernd etwas brachten merkte ich sehr stark, dass sie alle dachten, ich befände mich in meinen letzten Momenten und jetzt sei es auch egal was ich äße oder nicht.
Sie haben es liebevoll gemeint, ich habe die Geste durchaus verstanden, keiner von ihnen wusste, was er mir sonst hätte geben können.

Jedenfalls waren es diese Dinge, dir mir dauernd zeigten, wie ernst die Lage war.
Dennoch konnte ich nicht an mein Sterben glauben. Ich habe sicherlich auch gespürt, dass ich kaum Luft bekam, sehr schwach war und Schmerzen hatte. Dennoch kam ich nicht an den Punkt, an dem ich diesen Körper hätte verlassen wollen und können.

Und eines Tages merkte ich, wie gerne ich in diesem Körper lebe, wie gerne ich “Anke” bin. Und ich merkte, dass ich nur Anke sein kann, wenn ich in diesem Körper bleibe und zum ersten Mal empfand ich meinen Körper nicht als zu dick, sondern als meinen geliebten Körper, der mich physisch zu dem macht, was ich hier auf der Erde bin  und ich dankte zum ersten Mal aus tiefstem Herzen dafür, dass ich “ich” sein konnte bis jetzt und ich bat darum, es noch eine Weile bleiben zu können – in diesem Körper.

Das setzte eine Energie frei, mit der ich nicht gerechnet hatte. Erstens fing ich an, zu heilen und zweitens schmiss mein Körper innerhalb von 3 Wochen 11 Kilo Gewicht ab, und das ganz ohne jegliche Diät und vor allem ohne großartige Bewegung, ich konnte nur wenige Meter am Stück laufen und durfte nicht lange auf sein.

Etwas anderes, was geschehen ist, ist ebenso bemerkenswert.
Ich telefonierte an einem Tag mit meinem Mann, wir sprachen über mein Gefühl, für etwas bestraft worden zu sein. Und er sagte: “Nun hat Dir eben die geistige Welt mal eins reingewürgt, aber irgendwann wird das doch wieder gut.”
Und mich störte seine Formulierung gewaltig.
Ich antwortete ohne zu zögern, dass mit dieser Krankheit die geistige Welt nur insofern etwas zu tun hat, als sie mich die ganze Zeit da durch getragen hat, dass sie mich am Leben erhalten hat, obwohl das fast nicht möglich gewesen ist. Dass sie mich jeden Tag neu aufstehen lassen und sogar Fortschritte machen lassen. Ich sagte ihm, dass die geistige Welt niemals so handeln würde, sie würde niemals jemanden bestrafen und schon gar nicht mit der Bedrohung des physischen Todes.

Das würde Gott und die geistige Welt einfach nie tun. Ja, Menschen sterben irgendwann einmal – weil eines Tages der Augenblick kommt, an dem sie ihre Aufgabe hier beendet haben, an dem sie ihre Lektionen gelernt haben und sich bereit machen können und wollen für eine neue Inkarnation, für neue Entscheidungen, neue Aufgaben und neue Lektionen.
Aber der physische Tod ist keine Strafe.
Und eine schwere Krankheit auch nicht.

Als ich das verstanden hatte und es meinem Mann erklärt, fühlte ich mich um ettliches besser. Ich war so glücklich darüber, hier auf der Erde zu sein, zu leben! Ich war zutiefst dankbar für mein Leben und auch das trug erheblich zu meiner Heilung bei.

Ich lernte, die Geschehnisse zu akzeptieren und anzunehmen wie sie sind und nicht hineinzuinterpretieren. Vor allem hörte ich auf, in Gott Dinge hineinzuinterpretieren.

Ich habe ein neues Leben geschenkt bekommen, tatsächlich habe ich keine Aufgaben mehr aus meinem alten Leben. Ich habe das Gefühl, dass mein altes Leben vollständig beendet ist und ich habe eine neue Inkarnation bekommen, im selben Körper.
Ich bin im Januar gestorben und ich bin wieder auferstanden.
Und somit erfüllt sich eine Prophezeihung aus der Offenbarung: “Denn siehe, ich werde jede Träne von ihren Augen abwischen und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen.”

Ja, diese Sätze stehen in anderem Zusammenhang. Aber ich glaube, dass jede Prophezeihung sich individuell an den Menschen erfüllt und nicht an einem Tag X für alle gleichzeitig. Ich glaube, dass jeder nach seinem Bewusstseinsstand die geistige Welt erfährt und nicht an einem Tag, an dem Gott morgens denkt: “Ok, heute erfülle ich mal alle Prophezeihungen”.
Für mich jedenfalls hat sich die obige erfüllt. Mein früheres Leben ist beendet und ich bin immer noch Anke, aber nicht mehr so wie früher.

Mein Körper regenriert sich jeden Tag mehr.

Ich kann inzwischen wieder Beratungen ausführen, ich habe wieder Kontakt zur geistigen Welt und das klarer als früher.

Ich freue mich, einfach hier zu sein, zu leben und bei Euch und unter Euch zu sein.

In Liebe, Eure Anke

Meine lieben Freunde, geliebte Brüder und Schwestern!

So lange habt Ihr nicht von mir gehört und das hatte seinen Grund.

Ich bin sehr schwer erkrankt, mein physischer Körper hat viel abbekommen in den letzten Monaten.

Ich möchte Euch gerne hier erzählen, was vorgefallen ist, doch ich bitte Euch dringend weder Interpretationen darüber anzustellen, was ich denn “falsch gemacht” haben könnte, um so einen Zustand zu erreichen, noch irgendwie in diesen Prozess meiner Heilung einzugreifen.

Ich weiß, es ist manchmal schwer, etwas hinzunehmen, einfach neutral zu betrachten und nicht einzugreifen, zumal ich von vielen geliebt werde, die alle wollen, dass es mir bald besser geht. Doch diese Zeit jetzt ist ein Abschnitt meines Lebens, indem ich unendlich viel lernen kann. Seid gewiss, dass die geistige Welt jede Sekunde um mich und mit mir ist und nicht zulassen wird, dass etwas schlimmes geschieht.
Habt Vertrauen.

Was ist geschehen? Ich habe im Oktober 2008 mein persönliches, spirituelles Ziel erreicht.
Ich wollte frei lieben können, bedingungslos lieben. Ich wollte vergeben können, unabhängig davon, ob es meinem Gegenüber leid tut oder nicht und ich wollte mich Gott nahen.
Das habe ich erreicht, es gab eine wundervolle Nacht der tiefen Erkenntnis, ich wurde gewahr, wo Gott ist und wer ich wirklich bin.

Nach diesem wundervollen Ereignis tat ich, was ich mir vorgenommen hatte, ich ging hin zu jenen Menschen, die mich am meisten ablehnten, die schlecht über mich sprachen und erlebte Harmonie und Frieden mit ihnen.
Die früheren Dinge waren vergangen.
Ich ging hin zu den Menschen, die mir Böses getan hatten und ich erlebte, dass sie anders auf mich reagierten, dass sie sich mir frei Nahen konnten.

Im November überlegte ich, wie es nun weiter gehen sollte, das Theater lief aus und ich startete Lichtwege als Unternehmen, besuchte ganz irdische Kurse zur Existenzgründung und freute mich auf 2009.

Zeitgleich bekam ich schwere physische Sympthome, die ich behandeln lassen musste und Anfang Dezember unterzog ich mich einem kleinen ambulanten Eingriff.
Natürlich habe ich oben nachgefragt, was ich denn eigentlich habe, natürlich habe ich geschaut, was ich “falsch” gemacht oder gedacht haben könnte. Ich erhielt auch Antworten, bearbeitete die Ursachen und tatsächlich besserte sich auch alles, aber um den Eingriff kam ich nicht herum.
Nun gut, es war nicht weiter schlimm, schon drei Tage später war ich wieder fit und arbeitete weiter – Weihnachten stand vor der Tür, Lichtwege sollte am 05.01.09 starten, ich war voller Vorfreude und Tatendrang.

Am heiligen Abend bekam ich schwere Schmerzen im Bein.
So schwer, dass ich einen Tag später einen Notarzt anrief, denn bei aller spiritueller Betrachtungsweise kam ich nicht auf die Ursache.
Ich hinterfragte von Zukunftsängsten über Richtungswechsel über dunkle Emotionen im Mentalkörper alles. Aber nichts traf zu, ich hörte nur immer wieder: Nimm es an.

Die Schmerzen waren so schwer, dass ich ohne Gehstützen nicht mal vom Bett bis zum Sofa kam.
Der Arzt diagnostizierte eine Ischiasentzündung und ich wurde dahingehend behandelt – drei Wochen lang.
Drei Wochen, in denen ich vor Schmerzen nicht weiter kam, indenen ich bei jeder Bewegung schrie und in denen ich immer wieder hörte: Nimm es an.

Jetzt muss ich sagen, dass es nicht ganz so einfach ist, derartige Schmerzen anzunehmen, zumal die ganze Zeit irgendwelche spirituellen Erklärungen in meinem Kopf spukten, die alle miteinander nicht zutrafen.

Ich lernte viel über Hingabe, über das “geschehen lassen” über das annehmen von allem, was kommt – mein Mann führte den Haushalt, ging zur Arbeit, versorgte das Kind, kaufte ein, kochte und wenn er das Fenster nicht manchmal geöffnet hätte, dann hätte ich nicht mal frische Luft bekommen. Ich lernte also YIN zu SEIN,alles anzunehmen, was kommt und ich lernte zu akzeptieren.

Schließlich, am 16.01.2009, hörten die Schmerzen von einer Sekunde zur nächsten auf. Sie waren einfach weg, ich konnte laufen, ohne Gestützen und ohne Schreie.

Ich dankte und freute mich – und konnte wenige Stunden später nicht mehr atmen. Ich bekam keine Luft mehr, ich konnte mich nicht mehr vom Sofa zum Bett bewegen, nicht wegen der Schmerzen, sondern weil die 5 m durch die Wohnung schlicht zu viel waren.

Ich rief meine beste Freundin an und fragte sie um spirituelle Hilfe. Sie sagte mir, ich müsse mir jetzt helfen lassen und ich solle nicht verzweifeln.
Also rief ich den Notarzt an, der mich sofort ins Krankenhaus einwies.

Es war keine Ischiasentzündung, sondern eine Thrombose im Bein. Durch die lange falsche Behandlung ist die Thrombose gewachsen, der Thrombus riss und verteilte sich in meinem ganzen physischen Körper. Die Lunge war am schlimmsten betroffen mit geschätzten 60 Thrombosen. Das nennt sich Lungenembolie.

Ich erhielt die Diagnose und rief Gott.
Ich fragte, was ich denn falsch gemacht habe, womit ich das verdient habe und sagte Gott, dass ich es so ungerecht finde… Doch das war nur meine Angst.
Ich verstand sehr rasch, dass manche Dinge geschehen, weil sie eben geschehen und nicht, weil man irgendwas falsch gemacht hat.
Dass nichts, gar nichts geschieht, weil man es “verdient” hat und dass eine Lungenembolie dieses Ausmaßes bei niemandem “gerecht” ist.
Ich verstand, dass Gott mich nicht verlassen hatte, auch wenn ich mich in dem Augenblick so fühlte.

Es trat jemand an mein Bett, den ich den “Abholer” nannte. Ich bat ihn zu warten, bis ich mit allem fertig sei und er ging.

Ich schrieb an meinen Sohn einen Brief, den er später bekommen sollte. Ich überlegte, ob ich noch irgendwo Dinge in meinem Leben hatte, die ich noch nicht bearbeitet hatte und schloss Frieden mit den letzten Situationen.
Ich rief meine Familie an, verabschiedete mich, gab jedem eine Aufgabe und erklärte ihnen, dass alles, was geschieht vollkommen ist, ob ich nun stürbe oder nicht. Ich bin nie weiter weg als einen Gedanken. Und Gott auch nicht.

Dann schickte ich sie weg und wartete.

Die Ärzte konnten nicht mehr machen, als mein Blut verdünnen und hoffen, dass mein Körper die Thrombosen auflöst.

Ich dachte lange nach. Ich habe mein früheres Leben beendet und ich war ohne Gram und Groll. Ich sprach mit Gott und sagte ihm, dass ich bleiben möchte. Aber – und ich glaube, das war der entscheidende Punkt – ich war bereit, seinen Willen anzunehmen, denn nicht mein Wille geschehe. Und so erinnerte ich mich an die letzten Worte von Jesus “Vater, in Deine Hände befehle ich meinen Geist”.
Und ich bat Gott um die Kraft, diese Worte wiederholen zu können, denn bei aller Geborgenheit in Gott wollte ich dennoch hier physisch Leben als Anke.

Der Abholer kam erneut und ich ging mit.

Dann geschah etwas rein privates.

Er brachte mich zurück und ich “erwachte aus einem tiefen Schlaf”. Und als ich da aufwachte, wußte ich, dass ich bleiben würde.

Ich habe es überlebt und mein neues Leben angetreten.

Inzwischen habe ich sogar eine neue Aufgabe bekommen.

Gestern nun wurde ich aus dem Krankenhaus entlassen, ich werde in wenigen Tagen eine Reha antreten, die den gesamten Februar hindurch dauern wird, möglicherweise sogar bis Mitte März.

Ich bitte Euch alle um Geduld mit mir, ich bitte Euch zu verstehen, dass ich in diesen Tagen keine Beratungen durchführen kann und ich bitte Euch zu vertrauen, dass das hier jetzt vollkommen ist und ich wieder heil sein werde – und meinen neuen Aufgaben dann auch gewachsen.

In tiefer Liebe, Eure Anke

Geliebte Geschwister,

das Jahr 2008 geht heute zu Ende und ich möchte mit Euch einen Rückblick halten.

In diesem Jahr ist viel geschehen. Auf der persönlichen Ebene und auch auf der feinstofflichen Ebene ist vieles verändert, vieles so anders, dass wir es kaum wieder erkennen.

Wir alle – mich eingeschlossen – haben im Jahr 2008 los lassen müssen. Manche von uns Dinge, manche mussten geliebte Menschen gehen lassen, manche von uns Einstellungen und Gedankenmuster, manche von uns ihre Herkunft, ihre Religion, Ihr Geld, ihre politische Sicht, ihr Land, ihre Familie, ihre Freunde.
Wir haben manchmal geweint, manchmal aus Schmerz, manchmal aus Wut und manchmal aus Verzweiflung.
Manchmal mussten wir uns Gegebenheiten unterwerfen, die wir nicht sofort ändern konnten. Manchmal konnten wir uns vertrauensvoll hingeben und geschehen lassen, was geschieht.
Wir haben mal gestritten und mal geschrien und mal nachgegeben und mal sind wir mit unserem Kopf durch die Wand gegangen.

Was auch immer wir aber erlebt haben, haben wir alle eine Erfahrung sehr ähnlich gemacht.
Es hatte sich für jeden von uns immer ein Weg gefunden und wir sind weiter gegangen. Auch in Momenten tiefer Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung.
Darauf lasst uns in Zukunft vertrauen, dass sich unser Weg immer weiter unter unsere Füße schieben wird, auch wenn wir den Weg manchmal nicht gleich erkennen.

Wir haben im Jahr 2008 gemeinsam gelacht und uns gegenseitig getröstet. Immer stand jemand neben uns, der uns irgendwie auffing, wenn es so gar nicht weiter gehen wollte.
Wir haben an manchen Tagen frei lachen können, alles vergessen und mal Pause gemacht. Dann wiederum haben wir aktive Phasen gehabt, haben Erkenntnisse gesammelt und umgesetzt, haben geliebt und vergeben, haben mit Verständnis reagiert.
Und sehr oft haben wir Verständnis erfahren, wurden geliebt und jemand hat uns etwas nachgesehen, das wir sagten, dachten oder taten.

Vertrauen wir nun im neuen Jahr auch darauf: Auf die uns inne wohnende Liebe, Gnade, Güte und Vergebung. Und vertrauen wir darauf, dass wir immer geliebt sind, egal, was wir gerade angestellt haben mögen.

In diesem Jahr 2008 ging es feinstofflich wie sich grobstofflich zeigte, sehr stark um das Loslassen.
Üben wir das heute auch miteinander. Lassen wir das alte Jahr los und lassen Streit, Neid, Mißgunst, Trauer, Angst und allen Balast hinter uns. Das Jahr ist vergangen.
Heißen wir 2009 willkommen und begrüßen es würdig, indem wir offen sind für die neuen Dinge, die es uns schenken, zeigen, bringen wird und für die Dinge, die wir im neuen Jahr gestalten werden. Seien wir offen und vertrauensvoll, dass wir auch im neuen Jahr lieben und lachen werden, Freude erleben und Hingabe. Und haben wir keine Angst mehr vor den Schattenseiten, danken wir diesen, denn sie lassen uns das Licht sehen.

Ich möchte Euch zum Abschluß noch etwas von mir erzählen.
Dies vergangene Jahr war für mich ein Jahr, indem ich sehr oft sehr krank war.
Einen ganzen Monat lang im Frühjahr konnte ich nicht sprechen. Irdisch hieß es “Kehlkopfentzündung” – es kam buchstäblich kein Ton aus mir heraus. Feinstofflich aber war es etwas anderes. Ich habe nach diesen stummen Wochen eine Form der Kommunikation mit der geistigen Welt erlebt, die ich vorher so klar nicht hatte. Aber ich musste warten, geduldig sein, physisch inhalieren und bis ich dann endlich wieder reden konnte – irdisch wie auch feinstofflich, musste ich viel Vertrauen aufbringen, denn in dieser Zeit waren meine Kanäle zu, ich konnte die geistige Welt nicht hören, nur fühlen.
Was ist der Grund für diese Erzählung? Alles, jede irdische Krankheit hat irgendeinen feinstofflichen Sinn und Ursprung. Auch wenn wir diesen nicht gleich erkennen dient die Erfahrung dem höheren Zweck.
Ich war noch viel krank, ich musste oft inne halten und sehen, was geschieht und manchmal musste ich geschehen lassen. Das heißt, ich durfte manchmal nicht heilerisch eingreifen, denn das, was sich hier als Krankheit zeigte, war manchmal etwas, bei dem an mir gearbeitet wurde.

Genauso ergeht es  Euch auch. Jede Krankheit, jede Schwäche hat irgendwie direkt mit Euch zu tun. Auch wenn Euch jemand anniest und Ihr danach Schnupfen habt, ist nicht die Person X “schuld”, sondern es geschieht, weil es Euch etwas sagen will.
Verzweifelt aber nicht, wenn Ihr nicht gleich versteht. Auch eine Krankheit ist eine Form des Lichtweges. Ihr könnt Euch fragen: Schmerz, was willst Du mir sagen? Spürt in Euch hinein und erwartet, was kommt. Vor allem aber: Nehmt an, was kommt.
Wenn die Antwort: “Gar nichts” kommt, so nehmt es hin. Möglicherweise schwingt sich ein Muster aus, das nichts mehr mit Euch zu tun hat.

Ich muss sagen, dass ich oft verzweifelt war, denn irgendwann reicht es einem auch, im Bett zu liegen. Ich hatte oft Angst, dass ich irgendwelche karmischen Muster nicht aufgelöst habe, oder mein Ego habe sprechen lassen oder sonstwie Mist gebaut habe, weil ich eben dauernd flach lag – bis ich endlich gewahr wurde, dass das keine Qual für Verhalten ist (also keine Strafe für Sünde), sondern sich alles, aber auch wirklich alles, inclusive meinem Beruf in diesem Jahr geändert hat. Und um das zu manifestieren habe ich feinstofflich aufgelöst, was das Zeug hält – und grobstofflich ausgeschwungen.
Es gibt Menschen, die weniger körperliche Beschwerden haben, wenn sie feinstofflich alle möglichen Sachen aufgelöst haben und ich freue mich, dass es nicht viele betrifft, deren physischer Körper so reagiert wie meiner.
Dennoch bin ich heute dankbar.

Seid frei von Furcht.
Seid guten Mutes.
Seid voller Hoffnung.
Glaubt an Euch und Eure Fähigkeiten.
Vertraut auf Gott, das Leben, die Liebe, das Licht.

Das wünsche ich Euch für 2009

In tiefer Liebe, Eure Anke

http://www.lichtwege-berlin.de

einige private Worte

Liebe Freunde, liebe Brüder und Schwestern im Licht!

Ich habe in der letzten Zeit sehr wenig geschrieben, weil mein Leben gerade “heiß läuft”.

Lichtwege staret in 14 Tagen voll durch, das heißt, dass ich im Moment viele irdische Dinge zu erledigen habe, Papiere sind auszufüllen, Unterschriften zu leisten, mit irgendwelchen Leuten ist zu reden und und und.

Manchmal habe ich Angst, das muss ich zugeben, denn ich habe mich noch nie in meinem Leben so sehr auf Gott und die geistige Welt verlassen wie jetzt gerade.
Oder nein, ich habe noch nie so bewusst wie jetzt abwarten müssen. Manche Dinge sind erst zu bestimmten Terminen fertig, so kann Lichtwege als Mediationspraxis eben erst zu einem bestimmten Zeitpunkt starten.

Manche Menschen müssen sich erst zusammen finden, manche sind noch nicht aufgetaucht, wirklich “sicher” ist nur, dass ich mit dem Start des Unternehmens einen Teil meines Lebensplans erfülle, aber noch ist die Januarmiete nicht erwirtschaftet.

Veränderungen brauchen im irdischen die Zeit, die sie brauchen, das ist mir klar.
Wie einfach sagt sich der Satz “Liebe geistige Welt, ich danke, dass ich XYZ habe. Amen” … aber wenn man die Augen aufmacht, ist das noch nicht da, und dann heißt es vertrauen und warten.

Ich habe vertrauen, ich tue, was zu tun ist, ich schwimme im Fluss.
Mehr kann ich jetzt nicht tun und manchmal habe ich den Eindruck, ich täte zu wenig. Manchmal möchte ich loslegen, irgendwohin gehen, anfangen – aber wohin, zu wem und womit genau?

Das wird sich alles zeigen, die Menschen, Orte und Aufgaben werden auftauchen, aber eben erst, wenn sie an der Reihe sind und nicht dann, wenn ich in die Zukunft sehen möchte, um zu schauen, ob ich im Februar, März und April auch Seminare geben kann.

So geht es mir im Moment, ich bin im Umbruch, deswegen kann ich hier so wenig tun in letzter Zeit, ich muss irdische Dinge erledigen.

Ich wünsche Euch allen von Herzen eine wundervolle Weihnachtszeit, so ich dazu in der Lage bin, teile ich meine Gedanken wieder mit Euch.

Zündet Lichter an, um Euch herum und in Euren Herzen, vergebt einander bereitwillig, so ihr nicht könnt, vergebt Euch selbst.

In Liebe, Eure Anke

Der Lichtweg

Was ist der Lichtweg?

Alles, was der Mensch unbewusst denkt, sagt und tut ist im Verborgenen.
Alles, was im Verborgenen ist, liegt im Dunkel.

Das Dunkel macht dem Menschen Angst, aus Angst wird Wut und Wut wirkt zerstörend.

Der Mensch verdient es, sicher und geborgen zu leben, Liebe zu erfahren, finanzielle Fülle und inneren wie äußeren Frieden.

Der Lichtweg ist ein Programm zur Steigerung der Lebensqualität, bei dem dunkle Emotionen transformiert, Ängste aufgelöst und Fülle, Liebe und Frieden im Leben manifestiert werden.

Der Lichtweg ist so individuell wie jeder Mensch und passt sich in seinem Verlauf den Gegebenheiten und Bedürfnissen unserer Seminaristen an.

Lichtwege bietet eine persönliche, individuelle Begleitung durch Seminare, einzelne Kurse, spirituelles Coaching und Beratungen an, die das (Selbst)Bewusstsein erheblich steigern können, die Selbstheilungskräfte aktivieren und die persönliche Leistungsfähigkeit steigern.

Lichtwege beschreitet den Pfad der Erleuchtung, der Weg begleitet in das Bewusstsein.

Der Mensch erfährt sein wahres Selbst, er lehrt den Menschen sich selbst zu lieben und zu akzeptieren, mit sich frei und in Frieden umzugehen.
 

Innerer Frieden erschafft äußeren Frieden.
Innere Fülle erschafft äußere Fülle.
Selbstliebe erzeugt die bedingungslose Liebe.

Willkommen auf dem Lichtweg.

Ich habe inzwischen eine HP, wer an Seminaren, dem Lichtweg oder einer Beratung interessiert ist, ist herzlich eingeladen, sich darauf einmal umzusehen.
http://www.lichtwege-berlin.de

In Liebe, Anke

Allein die Überschrift ist ja nun ein Widerspruch in sich….

Was ist Vergebung? Vergebung ist ein sehr schöner Aspekt der bedingungslosen Liebe.

“Die Liebe rechnet das Böse nicht an” sagt Paulus in 1.Kor13:5 (in der Bibel:-))

Ich gehe von einer Grunderkenntnis aus, nämlich der Erkenntnis, dass ein jeder von uns – ausnahmlos jeder Mensch- in seiner Grundstruktur frei von Schuld ist. Diese völlige Schuldfreiheit ist es, das Vergebung an sich zu etwas macht, das wir nicht brauchen. Keinem von uns muss vergeben werden. Wie passt denn nun diese Erkenntnis wieder mit Karma zusammen und wieso sollen wir uns selbst vergeben und anderen?

Das liegt an unserem dimensionalen Sein. Wir leben hier, auf der Erde, in der scheinbaren Trennung von Gott. Ich sage ganz bewusst scheinbar, weil es nicht real ist, tatsächlich haben wir Gott und den Himmel nie verlassen.  Es gab aber einmal eine Zeit, in der das Leben “hier” los ging, eine Zeit, die nach sich zog, wie es heute ist. Was geschah damals? Ich kann es hier nur kurz erläutern, es ist damals zu einem Ungleichgewicht gekommen. Die Frage wurde aufgeworfen, ob wir denn sein könnten wie Gott. Tatsächlich ging es noch einen Schritt weiter, die Frage kam auf, ob wir denn nicht Gott sein könnten. Diese Frage einmal durchzuspielen haben wir uns freiwillig gemeldet. Aus Engelssicht ist es eindeutig. Es war eine Erfahrung, die nie zuvor gemacht worden ist, es war etwas ganz Neues – und etwas wirklich ganz und gar Neues war interessant genug, um die Erfahrung machen zu wollen. Wie gesagt, an dieser Stelle kann ich nicht näher auf das Wieso und Warum eingehen, gehen wir für diesen Artikel und für diesen Gedanken der Vergebung einfach davon aus, dass es so stimmt.

Nun haben wir uns also damals scheinbar von Gott getrennt, die Erfahrung “zu sein wie Gott”  und “Gott zu sein” wäre völlig witzlos gewesen, wenn wir uns nicht scheinbar getrennt hätten. Es ist nun einmal schwierig so zu tun, als wäre man erwachsen und lebte allein, wenn man weiterhin bei Mama wohnt und diese weiterhin wäscht, putzt, einkauft und kocht. Man wohnt eben erst allein, wenn man das Kinderzimmer verlässt und eine eigene Wohnung mietet.

So ähnlich können wir uns unser Leben mit Gott vorstellen. Wir sind “abgestiegen”, und Mensch geworden, um zu erfahren, wie es ist, erwachsen zu sein und ganz allein verantwortlich…. Nun haben wir unsere neue Wohnung ziemlich verdrecken lassen, es ist nichts mehr im Kühlschrank und unsere Wäsche besteht aus stinkenden Fetzen. Zudem kommt das Problem, dass wir unserem Vater lautstark um die Ohren gebrüllt haben, dass wir ihn weder brauchen, sehr gut allein zurecht kommen und er sein Geld sonstwo ausgeben kann und unserer Mutter haben wir in etwa das Gleiche gesagt – das war nötig, wir mussten das tun, wir wären nie erwachsen geworden, wenn wir weiterhin das Gefühl gehabt hätten, dass wir jederzeit nach Hause können. Tatsache ist aber, dass wir genau das können, wir haben das Recht, jederzeit zu Hause aufzukreuzen.

Was ist nun für eine Situation?  Wir fühlen uns allein und ohne zu Hause, wir haben den Eindruck, dass wir schlecht seien und trauen uns nicht zurück, wir schämen uns für unseren Hochmut und unseren an den Tag gelegten Egoismus und wir schieben unsere  Verurteilungen auf unsere Brüder, denn jeder ist schlecht, bloß ich nicht…

Brauchen wir die Vergebung des Vaters? Meiner Ansicht nach brauchen wir nicht die Vergebung Gottes, er hat dem Experiment zugestimmt und garantiert gewusst, dass es so etwas wie die Pubertät gibt. Was wir brauchen, ist unserem eigenen Stolz in den Hintern zu treten. Wir brechen uns nichts aus der Krone, wenn wir nach Hause kommen, um Hilfe beim Aufräumen bitten, um etwas zu essen bitten, um Kleidung und Obdach und Vater und Mutter Gott stecken, dass wir dankbar sind für die Erfahrung. Wir dürfen selbst die Verantwortung für uns in die Hand nehmen, zugeben, was ein Ungleichgewicht bewirkt hat und vorzeigen, wie wir das Ungleichgewicht wieder gerade gerückt haben, bzw. wie wir das versucht haben.

Jetzt kommen wir in den Bereich der Vergebung. Solange wir uns selbst dafür hassen, hier zu sein, Menschen zu sein, menschlich zu sein, manchmal sehr egoistisch zu sein und manchmal naiv, so lange kommen wir nicht voran. Wenn wir uns weiterhin unsere Fehler vorhalten, uns gegenseitig sagen, was wer wann alles falsch gemacht hat, so lange stehen wir fest und drehen uns maximal um unsere eigene Achse.

Vergebung bedeutet, die Situation so anzunehmen, wie sie ist und als das zu sehen, was sie ist. Eine Situation, eine Erfahrung in unserem ewigen Leben. Es ist nicht mehr, nichts bedeutet ein Todesurteil für uns, nichts endet mit Verbannung. Es ist eben eine Erfahrung, vor seinen Eltern zu stehen und ihnen zu sagen, dass sie keine Ahnung haben. Mein Sohn ist jetzt 7 Jahre alt und er hat uns das schon mitgeteilt. Was ist darauf geschehen? Haben wir ihn bestraft, rausgeschmissen, in die Psychartrie gegeben? Nein, wir haben uns sein Gebrüll angehört und ihn liebevoll aufgefangen. Wenn wir, als Menschen, hier, in dieser Dimension so handeln können, wieviel mehr kann unser himmlischer Vater!

Es ist nicht wichtig, dass wir uns bei Gott entschuldigen, wir haben gehandelt wie wir gehandelt haben, weil wir alles vergessen haben und dann haben wir die Angst zu unserem Ratgeber werden lassen. Aus Angst aber kann immer nur wieder Angst entstehen, Angst gebiert nichts anderes, nur wieder Angst. Sie steigert sich zu Wut, diese steigert sich zu Hass und das ist Trennung. Wir aber wollen in die Einheit. Es ist wichtig, uns selbst zu vergeben, zu verstehen, dass wir Engel sind, höchste, göttliche Lichtwesen, die eine Erfahrung gemacht haben.

Es ist nicht okay, jetzt los zu ziehen und die Sau raus zu lassen, zu huren, zu stehlen, zu lügen aus dem Gedanken heraus, dass uns ja sowieso nicht vergeben werden muss. Es ist aber völlig im Einklang mit der göttlichen Liebe sich selbst und seinem Nächsten die Schwächen einzugestehen und zu vergeben – vor allem seinem Nächsten zu vergeben, denn der kann genauso wenig für seine Handlungen aus Angst wie man selbst.

Folgen wir der Liebe in die Einheit, lieben wir unseren Nächsten wie uns selbst – lieben wir uns selbst! Keiner von uns würde mit dem eigenen Kind so hart ins Gericht gehen, wieso also gehen wir mit uns selbst, unseren irdischen Eltern, dem “Ex” so hart ins Gericht? Hören wir auf, Urteile zu sprechen, keiner von uns kann die Gesamtsituation überblicken. Was wir aber können, ist uns bewusst sein, dass nichts auf der Welt ein vernichtendes Urteil wert ist.

Gut, jetzt könnte jemand einwerfen, dass überall gekämpft wird, Hungersnöte, Lug, Betrug, Stürme und dergleichen wüten, dass man in seinem eigenen Haus nicht sicher sei, Einbrüche etc. Die Welt spiegelt unsere Gedanken wieder, deshalb ist es so wichtig, das Bewusstsein zu ändern. Sehen wir genau hin, so erkennen wir die Not des anderen, die Verzweiflung, die die Menschen kämpfen,lügen und stehlen lässt. Wenn wir die Not erkennen, so lasst uns die Not nicht verurteilen, sondern vergeben wir dem Menschen, der in dieser Bedrängnis steckt und lasst uns eine Idee entwickeln, wie wir diese Not in Fülle transformieren.

Zusammengefasst kann ich hier sagen, dass wir unserem Nächsten vergeben dürfen und sollen, um unsere Liebe leuchten zu lassen. Die Liebe des himmlischen Vaters aber leuchtet stets über uns, deshalb brauchen wir seine Vergebung nicht. Uns ist vergeben. Wir sind geliebt.

In Liebe, Eure Anke
http://lichtwege.wordpress.com

Ich habe inzwischen eine HP, die Lichtwege als Unternehmen präsentiert. Wer an einem Seminar, einer Beratung oder dem Lichtweg interessiert ist, ist herzlich eingeladen, sich darauf einmal umzusehen. http://www.lichtwege-berlin.de

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