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…auf Lichtwege. Diese Seite widmet sich den spirituellen Aspekten des Lebens. Ich selbst biete spirituelle, mediale Lebensberatung und Seminare sowie Channelling, Arbeit mit Engeln und aufgestiegenen Meistern an. Zu diesen und anderen Themen findet ihr den nächsten Tagen noch mehr Beiträge. Schön, daß Ihr den Weg hierher gefunden habt!

Viel Freude, Eure Anke

Die neuen Kinder

Während die Delfinkinder und Indigokinder bereits weitreichend bekannt sind, und viele von ihnen bereits fast erwachsen, sticht es hervor, daß wir uns bereits zwei neuen Kinder-Generationen gegenüber sehen.

Zum einen sind es die Kristall-Kinder, die seit 1999 inkarnieren, und inzwischen sind es Diamanten-Kinder, die seit 2004 das Licht unserer Welt erhellen.

Leider ist bisher fast nichts über diese Kinder bekannt.

Ich habe mich viel mit dieser Thematik beschäftigt und es fällt auf, das jede Kindergeneration ihre eigene Aufgabe mitbringt, die zum jeweiligen Strahl, auf dem diese Lichtwesen geboren wurden angepasst wird.

Vielleicht ist, bevor ich auf die Kinder näher eingehe, es wichtig zu wissen, was es mit den 12 göttlichen Strahlen auf sich hat.

Die 12 göttlichen Strahlen sind das gesamte Licht-und Farbspektrum, das wir sehen können. Es gibt vermutlich noch ganz andere Schwingungen, aber nicht in unserem Universum. In unserem Universum sind es die Farben rubinrot, pfirsich, goldgelb, hellgrün, rosa, gold, magenta, aquamarin, indigoblau, violett, weiß und opal. Es sind die für uns wahrnehmbaren Farben unserer Chakren und unserer Aura.

Ein jeder Strahl hat seine eigenen ganz besonderen Fähigkeiten, die hier auf der Erde jetzt, in diesen Tagen ganz besonders gebraucht werden und die auf diesen Strahlen inkarnierten Lichtarbeiter werden Tag für Tag mit ihren Aufgaben konfrontiert.

Lichtarbeiter, die zum Beispiel auf dem weißen Strahl inkarniert sind, habe eine ganz besondere Gabe, Falschheit sofort zu erkennen. Sie können hinter die Fassade sehen, sie sehen, was eigentlich gemeint ist und können entsprechend reagieren. Sie bringen eine ganz besondere Klarheit mit auf die Erde. Andere Lichtarbeiter, beispielsweise violette, können Emotionen erkennen und in das transformieren, was sie eigentlich sind. Sie erkennen Angst, Wut, Zorn etc. als das, was dahinter steht und arbeiten so lange daran, bis sie es auflösen und in Liebe wandeln. Magentageborene bringen eine ganz eigene Form der bedingungslosen Liebe mit sich, sie können in einer Kompromißlosigkeit lieben und verzeihen, die einzigartig ist und die diese Erde genau jetzt dringend braucht. Hellgrüne bringen die Wahrheit ans Tageslicht, sie erkennen Lügen schon von weitem. So hat jeder Strahl seine ganz besonderen Fähigkeiten und wir Lichtarbeiter sind auf einem der 12 inkarniert. Aber wir erwachsenen Lichtarbeiter sind “nur” Lichtarbeiter, wir sind nicht wie die neuen Kinder mit noch mehr Aufgaben geboren.

Es ist nicht jedes Indigokind auf dem Indigostrahl geboren, doch die Farbe Indigo spielt bei allen eine sehr wichtige Rolle. Die Indigokinder sind dafür inkarniert, uns auf unsere Unzulänglichkeiten im Alltag hinzuweisen. Sie spiegeln sehr direkt und sehr genau unser Verhalten und anders als unsere Generationen früher sind Indigokinder nicht bereit, Kompromisse einzugehen. Sie spiegeln unseren Umgang untereinander und werden deshalb häufig von Eltern als schwierig empfunden. Das, was an ihnen “schwierig” ist, ist die Tatsache, daß sie uns mit unseren eigenen nicht aufgelösten Emotionen konfrontieren. Sie zeigen uns durch ihr Verhalten, woran wir arbeiten müssen. Da leider noch nicht viele Erwachsene so weit sind, das zu erkennen, das Potenzial dahinter zu sehen und dankbar anzunehmen, werden Indigokinder leider häufig verkannt. Da sie aber mit ganz besonderen Fähigkeiten ausgestattet sind, können wir ihnen von Herzen danken für die Aufgaben, die sie für uns übernommen haben, um die Schwingung der Erde zu erhöhen und das Bewusstsein der Menschheit nachhaltig zu verändern.

Delphinkinder haben ein bestimmtes, neues Bewusstsein, wobei Delphinkinder - wie auch Indigokinder - bereits seit 1989 bei uns auf der Erde unterwegs sind. Delphinkinder haben beim Thema bedingungslose Liebe das Delphinbewußtsein mit auf die Erde gebracht, sie lieben, einfach weil sie lieben.

Doch was hat es nun mit unseren Kristallkindern auf sich? Die ersten sind bereits eingeschult und besuchen die 2. Klasse in unserem Schulsystem. Kristallkinder sind sich ihrer göttlichen Abstammung sehr bewusst, viele von ihnen erinnern sich lebhaft an ihre frühere Inkarnation und teilen diese Erinnerung mit ihrer Umwelt, was da oft nicht auf Verständnis stößt. Durch ihr hohes Bewusstsein sind viele, wenn nicht sogar alle Kristallkinder hochintelligent oder hochbegabt, was deren Eltern gleich wieder vor neue Herausforderungen stellt. Es gab früher nicht derart viele Kinder, die derartig gefördert werden mussten. Unsere Kristallkinder zeigen sehr deutlich, was sie denken und fühlen, lassen sich nicht austricksen oder manipulieren und sind ihren Eltern gegenüber häufig sehr dominant - was daran liegt, dass sich ein Kristallkind bewusst ist, wer die Eltern sind und was sie wissen, aber gleichzeitig nicht bewusst ist, dass die Eltern das nicht wissen und sich jedesmal ärgern, wenn die Eltern sich in ihren Augen schlecht benehmen. Kristallkinder konfrontieren ähnlich direkt wie Indigokinder, aber Kristallkinder sind nicht bereit, sich zu streiten. Sie diskutieren nicht, sondern erwarten, dass es so läuft, wie sie sich das vorstellen. Sie haben eine ganz eigene Hartnäckigkeit, sie bleibem beim Thema ihrer Wahl und setzen es durch. Auch wenn die Ältesten von ihnen gerade mal 8 oder 9 Jahre alt sind. Eltern von Kristallkindern sind sehr herausgefordert, weil sie sich dauernd Kindern gegenüber sehen, die teilweise noch nicht einmal in die Schule gehen und gleichzeitig ihren Eltern sagen, wo es lang geht. Also Eltern: ruhig bleiben und überlegt handeln. Schreien und schimpfen wird hier wenig Nutzen bringen. Kristallkinder überhören so etwas aus Liebe, sind ihren Eltern nicht böse und gehen ihren Weg weiter, bis sie am Ziel sind, nicht, bis eine Strafe sie stoppt.

Die jüngsten unter uns sind nun die Diamantenkinder. Sie sind erst einige Jahre alt und sie sind sich ihrer göttlichen Herkunft so deutlich bewusst, dass sie nicht mehr in den Bereich des Vergessens kommen werden. Sie erhöhen die Schwingung durch ihre bedingungslose Liebe, durch ihr Gottesbewusstsein und Gottvertrauen, ihre Liebe und Hingabe an die Menschen an sich und an ihr eigenes Leben. Diamantenkinder haben - wie die anderen - viel auf sich genommen, weil sie die Erde mit der göttlichen Liebe fluten und diese dadurch wieder ins Bewusstsein der Menschheit kommt. Diamantenkinder sind auch kleine Nachwuchs-Bestimmer, sie sind daran gewöhnt, dass sich ihre Wünsche und Bilder sofort manifestieren und wenn das hier nicht so klappt, ärgern sie sich. Sie sind sich ihrer Selbst bewusst und können ebenfalls nicht verstehen - und aufgrund ihres Alters nicht einschätzen - dass es Menschen gibt, in vielen Fällen ihre eigenen Eltern, die sich nicht bewusst sind, wer sie wirklich sind und was sie hier wollen. Deshalb reagieren die Kinder oft mit Unmut. Sie fühlen sich von uns nicht ernst genommen, wenn wir nicht verstehen, wovon sie reden.

An alle Eltern der neuen Zeit: Ihr seid herausgefordert, Eure Kinder zu fördern und zu unterstützen und zwar darin, dass sie in Geborgenheit und Liebe ihre Aufgaben für die Menschheit erfüllen können. Es ist imens wichtig, dass ihr ihnen nicht einredet, dass sie sich irren. Ihr müsst nicht jedes Wort glauben, das sie sagen, Ihr müsst es in vielen Fällen auch nicht verstehen. Was aber schön wäre, wenn Ihr daran arbeitet, dass Eure Kinder ihr Bewusstsein nicht wieder vergessen. Wenn sie an Engel glauben, dann lasst es ihnen, wenn sie “selbstgespräche” führen, dann lasst sie - sagt ihnen keinesfalls Dinge wie: Da ist doch niemand. Oder : Mit wem redest Du denn da? Sie wissen, wen sie sehen und mit wem sie reden. Sie sind sehr hellsichtig und hellhörig und erinnern sich sehr genau an die geistige Welt.

Aber noch etwas: Manche Eltern erkennen die Gaben ihres Kindes und fangen an, das Kind zu bitten, Zukunftsvoraussagen zu treffen oder mit Verstorbenen Angehörigen zu reden, sie bitten die Kinder, ihnen zu helfen und ihnen beizustehen - bitte unterlasst das. Es sind Kinder, die teilweise noch nicht im Kindergarten sind. Auch wenn sie sich ihrer göttlichen Abstammung bewusst sind und hohe mediale Fähigkeiten mitbringen, überfordert man sie, wenn sie für einen derartige Dinge tun sollen. Sie kommen von selbst auf Euch zu, wenn die geistige Welt ihnen rät, das zu tun.

In Liebe, Anke

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Was ist Demut?

Mit dieser Frage beschäftige ich mich schon sehr, sehr lange. Ich kenne das Gefühl sehr gut, sich unterzuordnen, sich selbst zurück zu nehmen, hinten anzustellen, anderen zu dienen  - und das aus freiem Willen.

Ich kenne das Pendant zu diesem Gefühl auch. Sich selbst sehr ernst, wichtig und erhaben zu fühlen, sich nach oben zu stellen, nach Vorne, in die erste Reihe zu begeben und milde Lächelnd seiner Umgebung zu zeigen, dass man über den Dingen steht ist ein gutes Gefühl.

Doch beides ist ein falsch verstandenes Gefühl, das einen göttlichen Ursprung hat. Hier will ich dem näher auf den Grund gehen.

Ist es demütig, sich vor Menschen zu knien, zu beugen, zu gehorchen, sich zu unterwerfen, ihnen zu dienen? Oder ist es hochmütig, das nicht zu tun? Sollten wir als Kinder Gottes, als Lichtarbeiter der geistigen Welt nicht viel eher einen gewissen Respekt erwarten?

Nein, das sollten wir nicht…. Ich habe mir das Wirken von Jesus einmal genauer betrachtet.  Wir wissen von Jesus, das er sein Leben in den Dienst Gottes stellte, er diente der Menschheit mit seinen Lehren von der Liebe, der Nächstenliebe und der Selbstliebe. Hat er sich jemals irgendwohin gestellt und auf sein “Recht als Sohn Gottes” gepocht? Immerhin, der Sohn Gottes hätte sich feiern lassen können wie einen König und er hätte auch nicht ans Kreuz gemusst, wenn er mit seiner Macht anders umgegangen wäre.

Inwiefern unterwarf sich Jesus dem Willen Gottes? Er “unterwarf” sich, in dem er dem Willen des Vaters folgte, indem der Wille des Vaters zu seinem eigenen Willen wurde. Er diente Gott, indem er den Menschen diente und er diente den Menschen, indem er ihnen von Gott und seiner Liebe erzählte und ihnen vergab.

Begab sich Jesus in den Status dessen, der bedient werden wollte oder dem man Folge zu leisten hatte? Nicht ein einziges Mal ist es so gewesen, daß Jesus andere gewzungen hätte, ihm zu folgen oder zu gehorchen. Dabei wäre es doch ein Leichtes für ihn gewesen.

Nun kommen wir einmal zu uns: Wie kommt es, dass manche von uns ständig das Gefühl haben, dienen zu wollen, sich unterwerfen und gehorchen möchten, während andere konsequent ihre Weltanschauung verbreiten und innerlich bereits eine neue Staatsform gegründet haben? Wie kommt es zu Stande, dass manche von uns sehr dominant sind und andere sehr demütig und beide Gruppen diese Gefühle Menschen gegenüber ausleben?

Das ist einfach zu fühlen, aber weniger einfach zu erklären, noch weniger einfach zu verstehen, wenn man selbst drin steckt.

Wir alle fühlen, dass wir etwas besonderes sind und sind unser Leben lang - manchmal viele Inkarnationen lang - gelehrt worden, dass an uns nichts besonderes sei. Wir wurden gelehrt, dass wir Mittelmas seien, bestenfalls Menschen, die versuchen, “die Gebote Gottes zu halten”, aber Lichtarbeiter oder gar inkarnierte Engel? Nein, das hat man uns nicht gelehrt. Man hat uns beigebracht, dass wir von Geburt an sündig seien, weil wir die Erbsünde mit herum schleppen und im Grunde nur auf die Gnade Gottes hoffen können, aber keinesfalls auf einen ernst zu nehmenden Freispruch unserer Schuld.

Wir alle fühlen und wissen im Grunde unserer Herzen, dass wir geliebt sind und schön, frei von Schuld und frei von Angst - da wir diese Gefühle aber trotzdem spüren, macht es viele von uns mürrisch und pessimistisch. Wir wurden gelehrt, nicht mehr auf unsere Gefühle zu hören, sondern auf unseren Verstand und der kann ziemlich dominant sein, wenn es darum geht, uns unsere Unzulänglichkeiten vorzuhalten.

Wir haben zwei Möglichkeiten in unserem Leben - wir können unserer Angst dienen oder Gott dienen.

Dienen wir unserer Angst, so bestätigen wir jeden Tag aufs Neue, unzulänglich zu sein, nicht gut genug und mit Scham und Schuld behaftet. Das macht uns ängstlich und je tiefer diese Angst geht, desto pessimistischer werden wir. Diese Angst, ist die Angst, das Paradies erneut zu verlieren, nie wieder nach Hause zurück zu dürfen. Es ist die Angst, Verstoßen zu sein. Da wir mit dieser Angst partout nicht leben können, ohne physisch krank zu werden oder depressiv haben wir Schutzfunktionen entwickelt. Wir erleben also das Gefühl, etwas besonderes zu sein und setzen es um, indem wir unseren Mitmenschen zeigen, wie besonders wir denn nun sind. Meist geschieht das nicht aufgrund von echten, eigenen Fähigkeiten, sondern in dem man seinem Gegenüber genau sagt, wie Unzulänglich es ist. Man zeigt dem anderen die eigene Macht am besten, in dem man ihn entmachtet, ihm zeigt, wie wenig EInfluss die Person hat, im Gegensatz zu seinem Selbst.

Die duale Auslegung dieser Emotion ist das Eingeständnis und die feste Überzeugung eben nicht gut genug zu sein, es ist das Hinnehmen der Macht des anderen. Man gibt nicht nur die eigene Macht über sich selbst freiwillig aus den Händen, man tut etwas anderes. Man gibt dem anderen die Verantwortung, in der Hoffnung er würde es schon gut machen und wenn nicht, so sei man zwar unzulänglich, aber wenigstens frei von Schuld.

Beide Emotionen aber entspringen dem eigentlichen, göttlichen Gefühl. Wir alle eifern den aufgestiegenen Meistern darin nach, dass wir angefangen haben, unseren Weg zu Gott zu finden. Auf diesem Weg begegnen wir Menschen, die ihn noch nicht gehen und Menschen, die ihn weiter gegangen sind, als wir selbst. Aber alle sind unterwegs.

Die Macht über sich selbst erlangen wir nun, in dem wir uns bewusst machen, dass wir selbst für unser denken, sprechen und tun verantwortlich sind. Wenn wir diese Verantwortung übernehmen, dann machen wir Gott das Geschenk unserer Hingabe an ihn, weil wir ihm zeigen, dass wir für sein Geschenk des Lebens und unseres freien Willens dankbar sind. Die Hingabe geschieht in dem Moment, in dem wir bewusst beschliessen, unseren freien Willen nicht zum unterdrücken anderer zu nutzen, sondern freiwillig unsere Lebensaufgabe annehmen und den Weg der Liebe wählen.

Schöne Worte, doch was ist der Weg der Liebe? Es ist der Weg, sich selbst zu lieben, wie man ist und andere sein zu lassen, wie sie sind und das göttliche Ziel vor Augen zu haben - das Licht in die Welt zu bringen. Das geht nicht immer leicht, manchmal weint man, manchmal streitet man sich, manchmal gewinnt man, manchmal nicht und manchmal schmeisst man vor Wut eine Vase kaputt - aber man zerschmettert sie nicht vor Wut auf dem Kopf des anderen, oder setzt sich prügelnd und schreiend über den freien Willen des anderen hinweg. Man nimmt Abstand davon, auf seine Rechte zu pochen - der andere hat genauso viele Rechte wie man selbst, auch wenn es dem Bruder noch nicht bewusst ist.

Demut ist, sich in den Fluß des Lebens zu werfen und sich dem Fluß des Lebens gewissermassen zu unterwerfen. Manche Dinge brauchen Zeit, manche lösen sich von selbst und manche gehen, wenn man es verstanden hat, warum sie da waren.

Falsch verstandene Demut ist sich dem Willen eines anderen Menschen zu beugen, in der Hoffnung, dass er einem sagen könne, was zu tun sei. Falsch verstandene Demut ist es, statisch zu sein, völlig passiv, nichts mehr zu denken, zu sagen oder zu tun und jegliches Handeln an einen anderen zu geben.

Dominanz ist das Yang-Pendant zu Demut. Dominanz ist sich seiner eigenen Macht bewusst zu sein und diese Macht zu beherrschen. Dominanz ist nicht, sich von anderen das eigene angeknackste Selbstwertgefühl aufzupolieren lassen.

Dominanz ist Gnade, Demut ist Vergebung und beides zusammen ist die Barmherzigkeit Gottes.

In Liebe, Anke

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Das Gefühl, das alles zu Ende ist, daß man nie wieder lachen kann kennen viele Menschen, wenn nicht sogar alle Menschen. Bei manchen geht das Gefühl nach einer Weile wieder weg, doch bei einigen manifestiert es sich. Warum ist das so?

Wenn wir uns die Depression genau betrachten stellen wir sehr schnell fest, daß sie mehr bedeutet als Trauer oder Angst. Sie ist eine Mischung dieser beider großen Emotionen und damit eine neue Emotion geworden.

Man ist weder traurig, noch ängstlich, man ist beides und das heißt hoffnungslos.

Mann fühlt sich eingesperrt, im Käfig, gezwungen hier zu sein und zu bleiben und möchte doch irgendwo anders hin. Nun bedeuten diese Gefühle mehrerlei Erkenntnisse.

Einerseits wird es durch den empfundenen Zwang schier unmöglich gemacht, das Leben, das man hat, zu lieben - wer liebt es schon, unfreiwillig unterworfen zu sein? Hört man auf, das Leben zu lieben, so schneidet man sich massiv vom Vertrauen in Gott ab, denn das Leben lieben heißt Gott, bzw. dem Leben zu vertrauen und zu wissen, das alles gut ist, auch wenn man mal weint. Ist man auf diese Weise von Vertrauen in Gott abgeschnitten, so kann man sich selbst nicht mehr geliebt fühlen - haben wir den Eindruck, das unsere irdischen Eltern sich nicht um uns kümmern, können wir uns beim besten Willen nicht einreden, dass sie uns lieben. So ist es auch mit Gott. Wir wünschen uns so sehr geliebt zu sein, doch wenn wir es nicht glauben können, dann klingt die Liebe Gottes wie Hohn und Spott in uns. Das macht uns aggressiv und wütend, weil wir fühlen, dass wir es wert sind, geliebt zu sein. Wir halten es im Grunde unserer Herzen für ungerecht, wenn man uns nicht liebt.

Die zweite große Erkenntnis ist die Antwort auf die Frage, wo man denn hin möchte. Vor einer Depression möchte man weglaufen, man möchte einfach gehen - dahin, wo alles gut ist, dahin, wo man geliebt wird. Man möchte zurück in die Liebe, man kann es sogar innerhalb der Depression so formulieren. Doch man findet keinen Platz, an den man hin laufen könnte. Denn dieser Ort, wo alles gut ist, wo man geliebt und geborgen ist, dieser Platz, den man zu Hause nennt, ist in uns.

Es ist der heilige Raum in unseren Herzen, der Ort, an dem wir eins sind mit Gott. Wir kämpfen hier nicht um die Macht, wir sind hier frei von Schuld, wir sind hier immer geliebt, denn hier ist die Erkenntnis, wer wir wirklich sind.

Wir sind alle Kinder Gottes, wir sind seine Kinder. Wir sind nicht adoptiert, wir sind nicht abgetrieben, wir sind nicht betraft oder im Gefängnis. Wir sind seine Kinder und egal, wo uns unser Leben, unser Karma hingeführt hat, egal, welche Aufgaben wir im Leben zu bewältigen haben und gleichgültig ob wir uns innherhalb einer Inkarnation als Opfer, als Täter oder als beides erweisen, sind wir hier, im heiligen Raum eins mit Gott.

Das bedeutet, dass wir innerhalb einer Depression es schaffen können, uns selbst auf den Weg zu machen. Gut, die äußeren Umstände mögen hoffnungslos sein. Vielleicht ist man innerhalb einer Beziehung “gefangen” und weiß nicht, wie man da heraus kann, oder man hat einen ungeliebten Beruf, oder wenig Geld zu Verfügung, vielleicht hat man psychische Reaktionen auf die Umwelt oder ist physisch krank, man hat vielleicht wenig Freunde, oder ein geliebter Mensch ist gestorben oder ist gegangen. Was auch immer die Depression ausgelöst hat, kann man sich jederzeit nach Hause begeben und sich trösten lassen, sich fallen lassen in die Liebe Gottes, die höher ist, als jede Vernunft.

Dort sind wir heil, zentriert, geliebt, gebraucht, gewollt, anerkannt, erwünscht und können sein, wie wir sind  - ohne Maske, ohne “den starken Mann” markieren zu müssen, ohne “die tapfere Frau” sein zu müssen.

In den heiligen Raum findet man innerhalb der Stille, mit eigenem Willen und Aufmerksamkeit.

Wer eine genauere Anleitung möchte, darf mir gerne schreiben, ich berate auch via E-Mail.

In Liebe, Eure Anke

Allein die Überschrift ist ja nun ein Widerspruch in sich….

Was ist Vergebung? Vergebung ist ein sehr schöner Aspekt der bedingungslosen Liebe.

“Die Liebe rechnet das Böse nicht an” sagt Paulus in 1.Kor13:5 (in der Bibel:-))

Ich gehe von einer Grunderkenntnis aus, nämlich der Erkenntnis, dass ein jeder von uns - ausnahmlos jeder Mensch- in seiner Grundstruktur frei von Schuld ist. Diese völlige Schuldfreiheit ist es, das Vergebung an sich zu etwas macht, das wir nicht brauchen. Keinem von uns muss vergeben werden. Wie passt denn nun diese Erkenntnis wieder mit Karma zusammen und wieso sollen wir uns selbst vergeben und anderen?

Das liegt an unserem dimensionalen Sein. Wir leben hier, auf der Erde, in der scheinbaren Trennung von Gott. Ich sage ganz bewusst scheinbar, weil es nicht real ist, tatsächlich haben wir Gott und den Himmel nie verlassen.  Es gab aber einmal eine Zeit, in der das Leben “hier” los ging, eine Zeit, die nach sich zog, wie es heute ist. Was geschah damals? Ich kann es hier nur kurz erläutern, es ist damals zu einem Ungleichgewicht gekommen. Die Frage wurde aufgeworfen, ob wir denn sein könnten wie Gott. Tatsächlich ging es noch einen Schritt weiter, die Frage kam auf, ob wir denn nicht Gott sein könnten. Diese Frage einmal durchzuspielen haben wir uns freiwillig gemeldet. Aus Engelssicht ist es eindeutig. Es war eine Erfahrung, die nie zuvor gemacht worden ist, es war etwas ganz Neues - und etwas wirklich ganz und gar Neues war interessant genug, um die Erfahrung machen zu wollen. Wie gesagt, an dieser Stelle kann ich nicht näher auf das Wieso und Warum eingehen, gehen wir für diesen Artikel und für diesen Gedanken der Vergebung einfach davon aus, dass es so stimmt.

Nun haben wir uns also damals scheinbar von Gott getrennt, die Erfahrung “zu sein wie Gott”  und “Gott zu sein” wäre völlig witzlos gewesen, wenn wir uns nicht scheinbar getrennt hätten. Es ist nun einmal schwierig so zu tun, als wäre man erwachsen und lebte allein, wenn man weiterhin bei Mama wohnt und diese weiterhin wäscht, putzt, einkauft und kocht. Man wohnt eben erst allein, wenn man das Kinderzimmer verlässt und eine eigene Wohnung mietet.

So ähnlich können wir uns unser Leben mit Gott vorstellen. Wir sind “abgestiegen”, und Mensch geworden, um zu erfahren, wie es ist, erwachsen zu sein und ganz allein verantwortlich…. Nun haben wir unsere neue Wohnung ziemlich verdrecken lassen, es ist nichts mehr im Kühlschrank und unsere Wäsche besteht aus stinkenden Fetzen. Zudem kommt das Problem, dass wir unserem Vater lautstark um die Ohren gebrüllt haben, dass wir ihn weder brauchen, sehr gut allein zurecht kommen und er sein Geld sonstwo ausgeben kann und unserer Mutter haben wir in etwa das Gleiche gesagt - das war nötig, wir mussten das tun, wir wären nie erwachsen geworden, wenn wir weiterhin das Gefühl gehabt hätten, dass wir jederzeit nach Hause können. Tatsache ist aber, dass wir genau das können, wir haben das Recht, jederzeit zu Hause aufzukreuzen.

Was ist nun für eine Situation?  Wir fühlen uns allein und ohne zu Hause, wir haben den Eindruck, dass wir schlecht seien und trauen uns nicht zurück, wir schämen uns für unseren Hochmut und unseren an den Tag gelegten Egoismus und wir schieben unsere  Verurteilungen auf unsere Brüder, denn jeder ist schlecht, bloß ich nicht…

Brauchen wir die Vergebung des Vaters? Meiner Ansicht nach brauchen wir nicht die Vergebung Gottes, er hat dem Experiment zugestimmt und garantiert gewusst, dass es so etwas wie die Pubertät gibt. Was wir brauchen, ist unserem eigenen Stolz in den Hintern zu treten. Wir brechen uns nichts aus der Krone, wenn wir nach Hause kommen, um Hilfe beim Aufräumen bitten, um etwas zu essen bitten, um Kleidung und Obdach und Vater und Mutter Gott stecken, dass wir dankbar sind für die Erfahrung. Wir dürfen selbst die Verantwortung für uns in die Hand nehmen, zugeben, was ein Ungleichgewicht bewirkt hat und vorzeigen, wie wir das Ungleichgewicht wieder gerade gerückt haben, bzw. wie wir das versucht haben.

Jetzt kommen wir in den Bereich der Vergebung. Solange wir uns selbst dafür hassen, hier zu sein, Menschen zu sein, menschlich zu sein, manchmal sehr egoistisch zu sein und manchmal naiv, so lange kommen wir nicht voran. Wenn wir uns weiterhin unsere Fehler vorhalten, uns gegenseitig sagen, was wer wann alles falsch gemacht hat, so lange stehen wir fest und drehen uns maximal um unsere eigene Achse.

Vergebung bedeutet, die Situation so anzunehmen, wie sie ist und als das zu sehen, was sie ist. Eine Situation, eine Erfahrung in unserem ewigen Leben. Es ist nicht mehr, nichts bedeutet ein Todesurteil für uns, nichts endet mit Verbannung. Es ist eben eine Erfahrung, vor seinen Eltern zu stehen und ihnen zu sagen, dass sie keine Ahnung haben. Mein Sohn ist jetzt 7 Jahre alt und er hat uns das schon mitgeteilt. Was ist darauf geschehen? Haben wir ihn bestraft, rausgeschmissen, in die Psychartrie gegeben? Nein, wir haben uns sein Gebrüll angehört und ihn liebevoll aufgefangen. Wenn wir, als Menschen, hier, in dieser Dimension so handeln können, wieviel mehr kann unser himmlischer Vater!

Es ist nicht wichtig, dass wir uns bei Gott entschuldigen, wir haben gehandelt wie wir gehandelt haben, weil wir alles vergessen haben und dann haben wir die Angst zu unserem Ratgeber werden lassen. Aus Angst aber kann immer nur wieder Angst entstehen, Angst gebiert nichts anderes, nur wieder Angst. Sie steigert sich zu Wut, diese steigert sich zu Hass und das ist Trennung. Wir aber wollen in die Einheit. Es ist wichtig, uns selbst zu vergeben, zu verstehen, dass wir Engel sind, höchste, göttliche Lichtwesen, die eine Erfahrung gemacht haben.

Es ist nicht okay, jetzt los zu ziehen und die Sau raus zu lassen, zu huren, zu stehlen, zu lügen aus dem Gedanken heraus, dass uns ja sowieso nicht vergeben werden muss. Es ist aber völlig im Einklang mit der göttlichen Liebe sich selbst und seinem Nächsten die Schwächen einzugestehen und zu vergeben - vor allem seinem Nächsten zu vergeben, denn der kann genauso wenig für seine Handlungen aus Angst wie man selbst.

Folgen wir der Liebe in die Einheit, lieben wir unseren Nächsten wie uns selbst - lieben wir uns selbst! Keiner von uns würde mit dem eigenen Kind so hart ins Gericht gehen, wieso also gehen wir mit uns selbst, unseren irdischen Eltern, dem “Ex” so hart ins Gericht? Hören wir auf, Urteile zu sprechen, keiner von uns kann die Gesamtsituation überblicken. Was wir aber können, ist uns bewusst sein, dass nichts auf der Welt ein vernichtendes Urteil wert ist.

Gut, jetzt könnte jemand einwerfen, dass überall gekämpft wird, Hungersnöte, Lug, Betrug, Stürme und dergleichen wüten, dass man in seinem eigenen Haus nicht sicher sei, Einbrüche etc. Die Welt spiegelt unsere Gedanken wieder, deshalb ist es so wichtig, das Bewusstsein zu ändern. Sehen wir genau hin, so erkennen wir die Not des anderen, die Verzweiflung, die die Menschen kämpfen,lügen und stehlen lässt. Wenn wir die Not erkennen, so lasst uns die Not nicht verurteilen, sondern vergeben wir dem Menschen, der in dieser Bedrängnis steckt und lasst uns eine Idee entwickeln, wie wir diese Not in Fülle transformieren.

Zusammengefasst kann ich hier sagen, dass wir unserem Nächsten vergeben dürfen und sollen, um unsere Liebe leuchten zu lassen. Die Liebe des himmlischen Vaters aber leuchtet stets über uns, deshalb brauchen wir seine Vergebung nicht. Uns ist vergeben. Wir sind geliebt.

In Liebe, Eure Anke

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Die Macht der Macht

Was fasziniert uns so an Macht? Warum spielen wir gerne mit ihr und um sie? Was ist es, das uns “mächtig” fühlen läßt oder ohnmächtig? Und warum begeben wir uns im Alltag immer wieder in Situationen, in denen wir entweder um die Macht kämpfen oder mit ihr spielen - was ist die Faszination?

Ich glaube, daß Macht aller Art sehr viel mit unbewußter Angst zu tun hat. Macht ist eine sehr duale Emotion, doch sie ist auf beiden Seiten das Gleiche. Sie ist nicht einerseits gut und andererseits schlecht, sie ist nicht einerseits hart und andererseits weich.

Macht ist die Kontrolle über die jeweilige Situation. Der eine hat den Überblick, der andere nicht. Der eine ist innerhalb der einer Situation aktiv - und damit mächtig, der andere ist innerhalb derselben Situation passiv - und damit ohnmächtig. Doch ist es so einfach zu sagen? Ist Macht so einfach zu unterteilen in aktiv und passiv? Ich denke nicht, ich glaube eher, daß Macht etwas mit Bewußtsein zu tun hat. Der eine ist sich seiner selbst und der jeweiligen Situation bewußt, der andere nicht und das unterteilt meiner Meinung nach in mächtig und ohnmächtig.

Was hat nun Macht mit Angst zu tun?

Die Angst vor dem Verlust der Kontrolle entwickelt sich häufig zu dem übersteigerten Wunsch, die Macht zu haben. “Das Böse” wird in Filmen und Büchern und leider auch im Alltag immer wieder gleichzeitig mit Macht und dem Kampf um die Macht beschrieben. Dabei ist dieses Macht-haben-Wollen nichts anderes, als der übersteigerte Wunsch, die Kontrolle zu erlangen, um sich in Sicherheit zu fühlen.

Wie funktioniert also Macht? Macht beginnt mit dem Verlust der Kontrolle, man ist hilflos, ausgeliefert und kann sich nicht wehren. Man hat das Gefühl, sich wehren zu müssen, gegen ein Gesetz, einen Befehl, eine Situation, ein Urteil und man kann eben daran nichts ändern, man ist gezwungen, zu gehorchen.

In diesem Moment entsteht innerlich eine Rebellion, man wünscht sich nichts mehr, als dem Zwang zu entgehen, man will frei sein und will für die Freiheit kämpfen. Doch dieser Kampf um die Freiheit ist unterschwellig ein Kampf um die Macht. Häufig möchte man den anderen zwingen, selbst zu gehorchen, man möchte sich selbst oder einen nahe stehenden Menschen rächen, man möchte, daß der andere leidet, so wie man selbst gelitten hat - diese Gefühle sind menschlich und beruhen auf tiefem, unaufgelöstem Schmerz, auf Verzweiflung. Daher ist ein Mensch mit diesen Gefühlen nicht zu verurteilen.                         Kämpft man also nicht um Freiheit, sondern um Macht, endet ein solcher Konflikt im Krieg, im großen Stil, wie auch im Alltag.

Am Ende sind beide Parteien verfeindet, haben beide im Grunde verloren, denn der vermeintliche Sieger, der aus derartigen Kämpfen hervorgeht, ist meist auch der “König, der irgendwann den Giftbecher zu trinken bekommt” - bildlich gesprochen. Man liebt, ehrt, achtet und vertraut dem Machthaber nicht, man verachtet und haßt ihn. Wir wissen inzwischen, daß Haß eine übersteigerte Form der Angst bedeutet. Hassen wir also jemanden, so fürchten wir den Schaden, den diese Person anrichten kann. Es ist kaum erstrebenswert, solche Art der Macht zu erlangen, doch vielen ist die Art der Macht egal. Sie wollen die Kontrolle über die Situation und die Kontrolle über die Menschen innerhalb einer Situation, denn diese Kontrolle schenkt ihnen die Sicherheit, selbst nicht unterworfen zu sein.

Uns fasziniert also an Macht im Allgemeinen und im Besonderen die Kontrolle, man möchte erhört werden, wenn man etwas sagt, ernst genommen sein, die eigenen Regeln möchte man befolgt wissen. Man möchte selbst Achtung erfahren, respektiert werden für das, was man ist. Man möchte anderen verbieten, daß sie einen schlecht behandeln, belügen, bestehlen. Man möchte den anderen dazu bringen, selbst geehrt zu sein… doch um wieviel mehr erreicht man genau das durch bedingungslose Liebe?

Sicher, es ist oft nicht einfach, sich einer Situation hinzugeben, die Kontrolle abzugeben und dem anderen zu vertrauen, doch genau das ist es, was wir jeden Tag mit Gott versuchen. Und hier kommen wir zum eigentlichen Kern der Macht und des Spiels mit der Macht. Wie ich bereits in anderen Artikeln ausführlicher schrieb, erproben wir hier auf Erden die Frage, ob wir denn nicht sein könnten wie Gott - ob wir nicht Gott sein könnten. Diese Frage ist die eigentliche Frage der Macht. Könnten wir nämlich Gott sein, so könnten wir angebetet werden, man würde uns um Hilfe bitten, uns fragen, uns respektieren, uns dienen und bestenfalls lieben. Vor allem aber würden wir über den Dingen stehen. Wir würden unangreifbar sein. Dies Spiel spielen wir mit anderen Menschen, weil Gott uns zwar dieser Frage nachgehen läßt, sich selbst aber aus der Frage heraus hält, das bedeutet, er kämpft nicht mit.

Wir Menschen stellen Regeln auf und predigen anderen, was sie zu denken, zu glauben, zu beten und zu tun haben, um die Gunst Gottes zu erlangen. Er selbst aber liebt uns bedingungslos, einen jeden von uns. In der Bibel steht: “Die Strafe für die Sünde aber ist der Tod.”  Dieser Satz bedeutet viel mehr als auf den ersten Blick ersichtlich. Er bedeutet, daß die Sünde mit dem Sterben des Körpers gesühnt ist, man tritt also nach dem Tod frei von “Sünden” vor Gott. Da wir durch Jesus ebenfalls wissen, daß er a) durch seinen Tod die Sünden der Welt auf sich genommen und bereits gesühnt hat (nämlich durch seinen Tod) und b) wissen, daß der Tod nicht existiert, weil Jesus auferstanden ist und wir alle ebenfalls das ewige Leben und die Auferstehung in uns haben, können wir hieran einmal mehr ablesen, daß wir alle frei von Sünden aller Art sind, daß wir unschuldig sind. Egal, wie wir unsere Brüder behandeln oder von ihnen behandelt werden. Für uns ist nur eine Sache wirklich wichtig: Die Vergebung untereinander, die der bedingungslosen Liebe entspringt und in sie hinein führt.

Wenn wir uns nun bewußt sind, daß der eigentliche Machtkampf nicht unter uns statt findet, sondern auf einer feinstofflichen Ebene mit Gott, dann können wir uns auch bewußt machen, daß dieser Kampf und das Spiel mit zur Klärung der Frage gehört, der Frage, die überhaupt möglich gemacht hat, daß wir hier sind. Wir können also dankbar sein für diese Erfahrung.

Wie begegnen wir nun der Angst vor dem Kontrollverlust und der Macht? Meiner Ansicht nach können wir dieser Angst und der Macht nur entgegentreten, wenn wir uns hingeben und Vertrauen üben. Wenn wir die Situationen unseres Lebens annehmen, wie sie sind, mal lachen, mal weinen, mal schreien, mal wegrennen und mal geschehen lassen - so, wie wir es eigentlich ohnehin täglich tun - und die Bewertung des “Gut und Böse” weg lassen, sondern an einem Tag abends im Bett weinen, weil nichts lief und mutig am nächsten Tag die Herausvorderungen wieder annehmen und dann abends sehr stolz lächelnd sagen können, daß wir unsere Sache gut gemacht haben, dann nähern wir uns der Hingabe an Gott an. Vertrauen wir Gott, vertrauen wir darauf, daß wir geliebt sind, beschützt sind, geborgen sind und frei von Schuld und vor allem frei von Strafen, die wir noch zu erwarten haben, so können wir uns dem Leben, das er uns geschenkt hat, hingeben und es leben, es er-leben, es erfahren und sehen, wie schön es ist.

Es ist ein großer Unterschied, ob man Hoch erhobenen Hauptes in die Arena geht, um mit dem Löwen zu kämpfen, oder ob man sich gefesselt mit Peitschenschlägen dorthin schleifen läßt und um Gnade bittet.

Nehmen wir also unser Leben, wie es kommt, leben wir in liebevollen und in harten Zeiten im Vertrauen darauf, daß Gott stets bei uns ist und uns seine Engel sendet, wann immer wir ihn um Hilfe und Anleitung bitten. In der Bibel steht: “Gott aber ist treu und er wird nicht zulassen, daß ihr über Euer Vermögen geprüft werdet, denn mit der Prüfung wird er auch den Ausweg schaffen, damit ihr sie besteht”.

Vertrauen wir auf diesen Satz —- und vergeben wir uns unser Mißtrauen.

Vielleicht noch ein weiterer Gedanke: Wer hat wirklich die Macht? Derjenige, der sich bewußt ist über sich selbst. Also hat der die Macht, der die Macht über sich selbst, über seine Gedanken, Gefühle und Handlungen erlangt hat, in dem er die Verantwortung dafür ünbernommen hat. Denkt jemand an Haß und Vernichtung, so sind diese Gedanken der eigenen Angst entsprungen, nicht einem anderen Menschen. Fühlt jemand Wut und Verzweiflung, so sind diese Gefühle der eigenen Angst entsprungen, nicht dem anderen Menschen. Handelt man aus Angst, dann aus eigener, nicht weil sich ein anderer nicht zu benehmen weiß. Übernehmen wir die Verantwortung für unsere Gedanken, Gefühle und Handlungen und finden so in die eigentliche Macht - die Macht über sich selbst.

Und hier noch eine christliche Ausführung:

Als Jesus beispielsweise gekreuzigt wurde, war er vorher bei Pontius Pilatus. Pilatus fragte Jesus, wie er denn nicht antworten könne, er habe die Macht über sein Leben. Die Antwort Jesu ist bezeichnend dafür, was Macht wirklich ist. Er antwortete, daß Pilatus die Situation gar nicht in der Hand habe, daß er jede Macht von woanders bekommen habe, alles bereits entschieden sei und er (Pilatus) es nicht ändern könne. Wer hatte in dieser Situation tatsächlich “die Macht”?  Meiner Ansicht und Interpretation dieser Situation nach hatte ganz eindeutig Jesus die Macht in diesem Moment. Er unterwarf sich einer Situation, die er völlig überblickte und wußte, was dies Opfer bedeutet. Mehr noch als das Opfer, sich hinrichten zu lassen, bedeutet die Situation, der Menschheit zu zeigen, daß der Tod überwunden werden kann, daß es eine Auferstehung gibt. Das ist meiner Ansicht nach die wahre frohe Botschaft - Jesus hat der Menschheit die Angst vor dem Tod nehmen können, weil er bewiesen hat, daß der Tod kein Ende bedeutet.

Dessen war sich Pilatus und auch sonst keiner in dieser Situation bewußt, Jesus wußte, daß er auferstehen würde und der Menschheit damit das größte Geschenk überreichen. Pilatus und vor allem die religiösen Führer, die seinen Tod veranlaßt haben, waren sich dessen nicht bewußt und obwohl die Situation auf den ersten Blick so aussah, als hätten sie die Macht über Leben und Tod, hat die Zeit bewiesen, daß sie keinerlei Macht bessen haben.

In Liebe, Anke

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Karma? … Karma!

Ich habe heute einen Komentar bekommen, auf den ich hier mit einem Extra-Beitrag reagieren möchte.

Eine Leserin schrieb mir, daß ich in einem Beitrag schreibe, daß wir frei sind von Karma, in einem anderen aber schreibe, daß wir sehr wohl Karma haben. Was stimmt den nun?

Zunächst ist es vielleicht wichtig zu wissen, was eigentlich Karma ist.

Karma ist ein von uns selbst produziertes Ungleichgewicht im Universum. Haben wir in irgendeiner Inkarnation vergewaltigt, gemordet, unterdrückt, gefoltert, eingesperrt, waren ungerecht oder sind so behandelt worden, ist ein Ungleichgewicht entstanden.

Das bedeutet, daß wir jetzt, in einer Inkarnation, in der es um die Einheit geht, um das frei werden von Dualität immer wieder einen Ausgleich erfahren. Schenken wir zum Beispiel einem Bettler 2 Euro, erhalten wir auf einer anderen Ebene, zu einem anderen Zeitpunkt einen Ausgleich dafür, vielleicht hört uns jemand zu, oder jemand hilft uns beim Wohung putzen oder so etwas. Wir sehen oft nicht, daß es ein Ausgleich ist, bzw. stellen uns etwas anderes vor. Aber egal was wir uns vorstellen, erfahren wir in dieser Zeit die Freiheit von Dualität.

Und jetzt kommen wir in den Karma-Bereich. Es ist ein Irrglaube zu denken, daß wir in jeder Inkarnation immer nur lieb und gut waren, maximal das Opfer, aber nie Täter. Wir haben auch “Mist gebaut” und manchmal nicht zu knapp. Trotzdem werden wir NIE bestraft. Wir werden NIE gezwungen - zu gar nichts. Diese Erkenntnis dauert manchmal etwas, bis sie verdaut ist. Und hier kommen wir in die angebliche Widersprüchlichkeit.

Wir sind frei von Strafen aller Art. Da unsere Taten alle - “gute” wie auch “böse”- Illusionen sind (dazu komme ich in einem späteren Beitrag) gibt es logischerweise auch keine Sünden zu sühnen, wir haben gar keine begangen.  Deshalb sind wir frei von Karma - weil auch Karma eine Illusion ist.

Wieso aber haben wir dann Karma abzubauen? Wieso stoßen wir wieder und wieder auf unsere angeblichen Sünden der angeblichen Vergangenheit? Wenn alles eine Illusion ist, könnte es doch auch Friede, Freude, Eierkuchen sein. Ja, in Wirklichkeit leben wir ja auch in Frieden und Freude. Wir sind also nicht gezwungen, Karma abzubauen. Wir haben uns freiwillig dazu gemeldet, das Ungleichgewicht zu beseitigen.

Noch einmal kurz zusammen gefaßt: Das Universum als solches besteht aus bedingungsloser Liebe. Nichts anderes ist innerhalb dieses Universums real. Denken, Sprechen oder Handeln wir gegen die bedingungslose Liebe, entsteht ein Ungleichgewicht. Dieses Ungleichgewicht ist eine Illusion, die wir erschaffen haben, um etwas zu erfahren. Wir wollen nichts lernen, wir wissen bereits alles, wir wollen erfahren, wie sich unser Wissen anfühlt. Wir wollen also aus der Illusion in die Wahrheit, wir wollen vom Ungleichgewicht in die bedinungslose Liebe finden. Das ist unser Weg und das ist unser Karma-Abbau.

Wir werden mit dem Ungleichgewicht der Vergangenheit konfrontiert, um sie zu überwinden. Wir sollen nicht bestraft werden, wir wollen die Situationen ansehen, fühlen, was geschehen ist und dann wollen wir vergeben und los lassen.

Es stimmt also beides. Wir sind frei von Zwang und Strafe, weil wir höchste, göttliche Wesen sind. Wir sind alle gut und frei von Sünde. Das ist die Wahrheit, der Rest ist Illusion.

 Wir haben uns freiwillig bereit erklärt, die bedingungslose Liebe in unserem Universum wieder herzustellen.

Karma ist keine Strafe. Karma ist der Name der Illusion.

Ich will Euch noch eine kurze Geschichte von mir erzählen. Ich habe Übergewicht, schon mein Leben lang. Es gab keine Zeit in meinem Leben, in der ich jemals schlank war. Vor einiger Zeit nun habe ich erfahren, warum mein Körper in dieser Inkarnation so ist, wie er ist - ich stieß auf Karma längst vergangener Zeiten. Bis ich das verstanden habe, habe ich mich immer wieder mit Diäten gequält und oft gehadert und sehr oft fühlte ich mich bestraft - ungerecht bestraft. Seit ich aber genau weiß, womit das zusammen hängt, fühle ich mich in keinster Weise bestraft. Obwohl die Zusammenhänge nun auch schon längst vergeben und los gelassen sind, hat sich an meinem Körper nichts geändert. An mir ist aber alles anders. Der Druck ist weg, ich muß die “Strafe” nicht los werden oder abarbeiten oder wieder gut machen. Mein Körper ist keine Strafe, sondern meine Wohnung. Ich bin glücklich, weil ich aus mir heraus Glück empfinden kann, ich bin im Frieden, weil ich eben nicht bestraft wurde. Es ist alles gut und ich bin genauso richtig, wie ich bin.

Ich glaube fest, daß es jedem genauso geht, der den Zusammenhang zwischen Karma-Abbau und Liebe verstanden hat.

Ich hoffe sehr, daß jetzt diese vermeintliche Widersprüchlichkeit aufgelöst ist und ich danke der Leserin, daß sie mich darauf aufmerksam gemacht hat.

In Liebe, Anke

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Die Suche der Sucht

Was bedeutet Sucht?

Sucht ist eine schwere Form des Mangels. Der Mensch, der süchtig ist, leidet Mangel.

Oft ist dem Menschen das nicht bewusst, viele würden das auf den ersten Blick sogar völlig verneinen. Schließlich “leistet” man sich die Zigarette vor, nach, während eines guten Essens, oder nach Sex, beim warten auf den Bus, die U-Bahn, auf ein Ergebnis beim Arzt, man raucht vor und nach Prüfungen, abends vor dem Fernseher, in der Arbeitspause, beim Kaffee, in allen Situationen, die psychisch belastend sind und in allen Situationen, die belastend werden könnten, sowie immer wenn man besonders stolz auf sich ist, große Angst hat, sich schwer geärgert hat oder auch sich sehr freut.

All diese Situationen sind sehr alltäglich, so sehr, dass sie kaum auffallen und daher bemerkt man sie kaum als etwas, das einem schadet. Viele Raucher erzählen jahrelang die Jammertraurige Geschichte von den Zig-tausend Mal, die sie sich das Rauchen schon abgewöhnen wollten und dann ging es halt doch nicht. Aber “süchtig”, nein, das ist zuviel gesagt, das ist man nicht. Man fühlt sich gesund und der Körper macht das auch eine geraume Zeit lang mit. Das gleiche gilt für Alkohol, man “belohnt” sich mit einem Cognac, Wein, Bier in allen oben genannten Situationen, aber auch hier hat man nicht das Gefühl, “süchtig” zu sein, vor allem hat man nicht das Gefühl, sich zu schaden.

Viele stellen sich unter Süchtigen Menschen vor, die sich prostitueren, um an Heroin zu kommen. Das ist leider auch ein Aspekt der Sucht, aber bei weitem nicht der Einzige.

Ich selbst habe viele Jahre lang geraucht. Um genau zu sein, habe ich an meinem 18. Geburtstag damit angefangen, um von meinen damaligen Ausbildungskameraden als “erwachsen” anerkannt zu sein. Ich habe mit 33 Jahren wieder aufgehört, von einem Tag zum Nächsten habe ich mir keine mehr angezündet und seitdem habe ich nie mehr geraucht.

Wie kam das? Ich hatte vorher auch erfolglose Versuche hinter mir, Zigaretten weg zu lassen und jedesmal, wenn ich es nicht geschafft hatte, hat mich das animiert, darüber noch intensiver nachzudenken.

Was gibt einem die Sucht? Es ist ja nicht so, dass sie einen gefangen nimmt, nur weil zufällig grade eine Zigarette oder eine Flasche Wein im Raum war. Sucht ist etwas, das ein Bedürfnis befriedigt, sie erzeugt ein Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit. Deshalb ist sie so gefährlich, man fühlt sich ja “gut”, wenn man ihr nachgibt, und fühlt sich schlecht, wenn man sich von ihr befreien will.

Ich gehe hier verstärkt auf das Rauchen ein, meine Worte gelten aber aus spiritueller Sicht auch für alle anderen Süchte wir Alkoholsucht, Sexsucht, Esssucht, Magersucht, Kleptomanie, Drogen und was es sonst so als Süchte gibt.

Grundsätzlich kann ich über die Sucht sagen, dass sie eine Funktion erfüllt und so lange diese Ursache nicht beseitigt ist, so lange sie also diese bestimmte Funktion erfüllt, ist sehr schwer von Süchten aller Art weg zu kommen.

Was ist das nun für eine Funktion? Wie ich oben bereits schrieb, erweckt das Befriedigen der Sucht ein Gefühl der Geborgenheit, der Sicherheit, der Angstfreiheit - hat also Sucht etwas mit Angst zu tun? Ich kann diese Frage mit einem klaren “ja” beantworten. Nun wird sich jeder Süchtige vermutlich dagegen wehren. Kein Raucher würde auf Anhieb sagen: “Ja, ich habe Angst, ich fühle mich einsam, ungeliebt und verlassen und möchte die Leere in meinem Leben durch die Sucht ausfüllen”. Ganz ehrlich - ich habe das damals auch nicht gesagt. Ich hätte sogar gelacht, wenn mir das jemand gesagt hätte. Hier aber geht es nicht um Hohn und Spott, hier geht es darum, Suchtmuster zu erkennen.

Jede Sucht, ausnahmslos jede Sucht ist ein Gefühl des “ICH WILL HABEN”. Dies Gefühl entsteht nur aus dem Gefühl, etwas nicht zu haben. Man hält sich an der Sucht fest, sie erhält einen aufrecht, die Sucht schenkt einem das Gefühl, mit schwierigen Situationen fertig zu werden. Wie Ängste erfüllt die Sucht einen Zweck. Während Ängste - wie bereits an anderer Stelle besprochen - die Funktion des Schutzes erfüllen, erfüllen Süchte die Funktion des “zu Hause”. Man fühlt sich geborgen, wenn man ihr nachgibt, man fühlt sich sicher und in vielen Fällen fühlt man sich gut, weil die Sucht Geld kostet - man fühlt sich dekadent. Dies Gefühl vermittelt die Sicherheit, genug Geld zu haben, “reich” zu sein.

Allmählich werden die Suchtmuster klarer - Süchte befriedigen existenzielle Ängste. Die Ängste gehen um Geld, Freunde, Familie. Die Angst vor dem Tod wird ganz klar ausgeschaltet, auch Ängste vor Krankheit oder psychischen Schäden unterliegen der Existenzangst. Diese Angst ist die größte Angst, die ein Mensch entwickeln kann, größer als die Angst vor Spinnen, dem Fliegen, der Höhe oder irgendetwas ähnlichem. Der Mensch will leben - um jeden Preis. Der Mensch will in Sicherheit geborgen leben. Ist dies Urvertrauen in das Leben an sich, in Gott, in die eigene Existenz erschüttert, ist der Weg frei für jede Sucht.

Diese Erkenntnis funtioniert als “Einbahnstraße”. Jeder, der süchtig ist, hat irgendwelche dieser Ängste. Aber nicht jeder mit diesen Ängsten ist süchtig.

Was fängt man nun mit dieser Erkenntnis an? Zunächst einmal ist es wichtig, die Erkenntnis an sich einmal gehört zu haben. Man muss sich weder sofort mit ihr identifizieren, noch man ihr zustimmen. Es reicht, es einmal zu lesen und darüber nachzudenken. Erkennt man, dass diese Worte hier nichts mit einem Selbst zu tun haben ist das auch wunderbar. Denn dann ist der Weg geebnet zu erkennen, was man denn selbst hat, das einen sich selbst zerstören lässt. Erkennt man, was diese Worte hier mit einem selbst zu tun haben ist das ebenso wunderbar, denn dann hat man den ersten Schritt aus dem Muster heraus getan.

Das Muster ist simpel: Irgendeine existenzielle Angst herrscht vor. Diese Angst ist selbstzerstörerisch. Man fängt an, ihr zu dienen, man bedient die Angst, in dem man sich selbst zerstört und ihr damit nachgibt. Diese Bestätigung der Angst wird damit belohnt, daß man die Angst nicht mehr spürt.

Also, meine Lieben Lichtarbeiter, raus aus der Angst! Rein in die Liebe! Wir sind immer sicher und geliebt und geborgen. Wir können nichts tun, sagen oder sein, daß wir nicht mehr geliebt würden. Wir sind zu Hause, wir haben den Himmel und Gott nie verlassen. Erkennt das und vergebt Euch selbst die Angst.

In Liebe, Eure Anke

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Was ist Angst

Angst ist der Glaube an die Trennung von Gott.

Angst ist das Unterdrücken der eigenen Liebe, der eigenen Fähigkeiten, weil man diese als nicht gut genug bewertet hat.

Angst ist der Glaube an die Einsamkeit, der Glaube an die eigene Unzulänglichkeit, der Glaube, daß man eines Tages beurteilt wird - und dabei verurteilt wird.

Angst ist nur da, wo nicht gleichzeitig Liebe ist. Da, wo Liebe ist, kann Angst nicht sein.
Liebe ist Urvertrauen, Geborgenheit, innerer Frieden und Nähe. Liebe ist geduldig und gütig, sie ist gnädig und voller Hoffnung. Liebe ist der Glaube und die Zuversicht, das alles vollkommen ist, sie erkennt die wahre Schönheit an und trägt böses nicht nach. Liebe ist ewig.

Vor allem aber ist Liebe bedingungslos. Sie ist einfach Liebe. Man liebt, um der Liebe willen, nicht, um sich selbst zu beweihräuchern. Dort, wo Liebe auf Macht und Angst trifft, ist es keine Liebe, sondern die Sehnsucht nach Liebe aus Angst heraus. Eifersucht und Kontrolle sind keine Liebesaspekte, sondern Handlungen der Angst, gepaart mit dem Willen, endlich selbst geliebt werden zu wollen.

Da trifft man wieder auf Angst, weil man zutiefst glaubt, daß man nicht geliebt wird. Deshalb ist man böse auf den anderen, der einen (vermeintlich) nicht liebt, nicht lieben kann und man will den anderen dazu bringen, daß er endlich einen selbst liebt.

Doch das Verhalten zerstört, es ist aus Angst entstanden und das, was die Angst gebiert, ist wiederum nur Angst. Aus Angst wird weder Liebe, noch Frieden.

Die Angst ist zusammengesetzt, ein erschaffenes Geschöpf aus uns selbst heraus. Sie entsteht bei der Paarung zwischen Liebe und negativer Bewertung. Wir erschaffen sie selbst, deshalb können nur wir sie wieder in das verwandeln, was sie eigentlich ist: Sie ist ein Schattenwesen, das einmal unsere Art zu sein war, unsere Art, zu lieben. Das ist sie wirklich. Deshalb ähneln sich zwar die Ängste von Mensch zu Mensch, weil Menschen sich in ihrer Struktur ähneln, aber niemals sind die Ängste und der Angstverlauf gleich. Deshalb gibt es keine offiziellen Möglichkeiten, Angst einfach zu heilen. Deshalb ist die Heilung individuell.

Angst ist das Gefühl, alles falsch gemacht zu haben und der Wunsch, es nicht mehr falsch machen zu wollen. Angst hemmt und hindert uns, weil sie uns dienen möchte. Angst dient uns als Schutzfunktion, sie will, daß wir nie wieder XYZ falsch machen oder erneut in Situationen kommen, mit denen wir schon einmal nicht fertig wurden.

Deshalb bekommt man Angst nicht weg durch agressives Vorgehen.

Angst ist heilbar durch Erkenntnis, was sie eigentlich ist, durch Gnade uns selbst gegenüber und durch Liebe und Mitgefühl für die Angst als solches.

Angst ist heilbar und überwindbar und wir können lieben, obwohl wir Amgst haben, weil Angst nicht das Gegenteil von Liebe ist. Angst hat mit Liebe nichts zu tun, es gibt kein duales Wort für Liebe.

Liebe ist Vollkommen, sie ist unsere Essenz, daraus sind wir gemacht, daraus besteht unsere Seele, alles um uns herum ist aus der Kraft der Liebe geschöpft worden, denn Angst hat keine eigene Schöpferkraft. Sehen wir um uns herum nur Bilder der Angst, so ist das, weil Angst projizieren kann. Sie kann aber nichts selbst erschaffen. Kein Geschöpf, kein Mensch, kein Tier, keine Pflanze, nicht einmal Gegenstände entstehen aus Angst. Sie entstehen alle aus der Essenz der Liebe, weil Liebe Schöpferkraft ist. Angst kann uns aber vergessen lassen, das es so ist, sie flüstert uns ein, wie unzulänglich wir selbst sind und gleichzeitig zeigt sie uns Menschen, die noch unzulänglicher sind, als wir, damit wir den Gedanken ertragen können. Der Gedanke dient aber nur dazu, die Angst, die selbst kein Leben hervorbringen kann und auch aus sich heraus keinen Bestand hat, am Leben zu erhalten. Angst will überleben, weil der Überlebenswille zutiefst menschlich ist und sie selbst von Menschen geschaffen auch zutiefst menschlich ist.

Erkennen wir die Angst als das, was sie wirklich ist. Und dann lösen wir sie auf.

Jesus sagte: In der Welt habt ihr Angst, aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.

Ich sage: tun wir es ihm gleich und überwinden die Welt mit ihrer Angst.

Wie das gehen soll? Ich glaube an die Vergebung, an Gnade und die bedingunslose Liebe. Der Rest ist simpel…

Seid umarmt, Eure Anke

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Ich wurde heute gefragt, ob ich nicht auch einmal etwas über den aufgestiegenen Meister Saint Germain schreiben würde.

Ich habe ihn gefragt, er ist einverstanden und hier ist sein Beitrag:

Geliebte, wie schön ist es doch, den Fortschritt eines jeden von Euch zu sehen und wie schön ist es, jeden Tag den Blick schweifen zu lassen und das gesamte Bild zu erleben, das sich weltweit ergibt. Viele von Euch wissen, daß diese Zeit deshalb besonders ist, weil sie - volkstümlich - Zeit des Endes genannt wird. Ich aber sage Euch: Es ist die Zeit des Anfangs. Ihr habt bereits die Schwelle des Endes überschritten, jeder von Euch, der das liest, hat diese Schwelle bereits hinter sich.  Die Frage, die wir immer wieder sehen, ist jene danach, was nun zu Ende sein soll, womit man neu anfängt. Viele von Euch glauben an eine Art himmlisches Donnerwetter, ein zerschlagen der alten Strukturen und vor allem glauben immer noch viele, daß die “Bösen” vernichtet würden, während die “Guten” im Paradies auf Erden leben. Nun, im entfernten Sinne íst auch genau das der Fall - in sehr entferntem Sinne.

Wir bewerten Euch nicht in gut und böse. Diese Wertung ist dual, die geistige Welt befindet sich in ihrer Sichtweise außerhalb der Dualität und “hier” gibt es weder gut noch böse. Um genau zu sein gibt es nicht einmal ein “hier” oder “wir”. Auch wenn ihr das vielleicht nicht versteht. Würden wir aber eine Wertung über Eucht treffen, so fiele diese auch nicht in gut und böse aus, weil keinem von Euch eine derartige Wertung gerecht ist. Auch wenn ihr das vielleicht nicht glaubt.

Für Euch sind folgende Aussagen sehr wichtig:

1) Ihr seid alle unendlich geliebt.

2) Ihr seid alle wertvoll.

3) Ihr habt jeden Tag Hilfe und bekommt die Unterstützung, die ihr möchtet.

4) Ihr seid niemals allein, ungeliebt, verlassen, arm, hilflos oder verstoßen.

Viele Lichtwesen meines Strahls sind inkarniert, viele haben inzwischen mehr als 30 Jahre auf der Erde gelebt und bei vielen wird es von Tag zu Tag turbulenter. Mitunter treffen die violetten unter Euch immer mehr auf Lügen und Intrigen. Und immer mehr von Euch dürfen erkennen, in welchen Situationen ihr selbst noch lügt und intrigiert. Das ist nicht schlimm oder schlecht, sondern wichtig, es zu erkennen. Mit dem Auflösen und transformieren dieser Energien tragt ihr zur weltweiten Erhöhung der Schwingung ganz erheblich bei. Dabei ist es unwichtig, ob ihr Euch selbst beim Schwindeln erwischt, Eurem Nächsten das Lügen verzeiht oder abends vor dem Fernseher erkennt, wer da gerade was gesagt hat - und was wer wirklich gemeint hat.

Verurteilt Euch selbst niemals - und hört auf, andere zu verurteilen.

Zu jenen, die nicht von meinem Strahl sind: Auch für Euch ist diese Zeit anspruchvoll, ein jeder Strahl bringt seine eigene Klarheit und seine eigenen Aufgaben mit sich. Auch ihr seid von uns hoch geachtet und unendlich geliebt. Doch zu Euch wird zu gegebener Zeit Euer Strahllenker sprechen.

Nun noch einmal für alle: Diese Zeit ist deshalb so wichtig, weil sie der Anfang ist. Der Anfang eines neuen Bewusstseins. Es wird keinen himmlischen Racheakt geben, der schlagartig alles vernichtet, was Euch nicht gefällt. Ihr werdet Liebe in die Welt tragen, dafür seid ihr da. Ihr tragt sie bereits in allen möglichen Aspekten in die Welt und dieses Werk wird sich fortsetzen und Früchte tragen.

Im Moment habt Ihr noch zu tun mit vielen menschlichen Emotionen, mit Angst und Wut, Zorn und Verzweiflung. Diese aufzulösen, in das zu transformieren, was es eigentlich ist, ist Eure Aufgabe, ein jeder mit seinen Talenten.  Die violette Flamme transformiert für Euch alle Unreinheiten, alle dunklen Emotionen. Ruft diese Flamme auf, spürt sie durch die Handchakren aufsteigen, laßt zu, daß sie Euch, Eure Emotionen, Eure unterdrückte Wut und Angst durchdringt und erkennt, was es eigentlich ist. Dann laßt los.

Der Erzengel Zadkiel und ich arbeiten mit Euch, wir sind für Euch da und helfen, wenn Ihr uns ansprecht.

Nun noch ein Paar Worte von mir, Anke. Als ich heute nach dem Beitrag über Saint Germain gefragt wurde und als ich ihn fragte, ob ich etwas schreiben dürfte dachte ich, ich würde meine Erfahrung mit ihm und der Flamme wieder geben. Dass er hier selbst zu Worte kommen wollte, habe ich nicht abgesehen, ich habe mich aber sehr gefreut, auch wenn ich mehrmals gefragt habe, ob ich das wirklich hier veröffentlichen soll. Ich kenne und arbeite bereits seit 4 Jahren mit der violetten Flamme und mit dem aufgsetiegenen Meister Saint Germain. Wer vielleicht einen Erfahrungsaustausch oder Unterstützung möchte, darf mich gerne anschreiben.

http://lichtwege.wordpress.com

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