Ihr werdet von Kriegen und Kriegsberichten hören; seht zu, dass ihr nicht erschreckt.
Denn diese Dinge müssen geschehen, doch sie sind noch nicht das Ende.
Denn Nation wird sich gegen Nation erheben und Königreich gegen Königreich,
und es wird Lebensmittelknappheit und Erdbeben an einem Ort nach dem anderen geben
(und Seuchen und Überschwemmungen)
Alle diese Dinge sind ein Anfang der Bedrängniswehen…
Diese Berichte stehen in der Bibel, im Evangelium des Matthaus, 24 und im Lukas, Kapitel 21; sowie in Marcus, Kapitel 13
Ich dachte, ich schreibe mal die genaue Formulierung ab aus Matthaüs 24:6-8
Mal abgesehen von den biblischen Prophezeihungen endet im kommenden Jahr der Maja Kalender, Geologen haben uns bereits mitgeteilt, dass die Menschheit vor einem Polsprung steht und Astronomen weisen auf Sonnenaktivitäten hin, bei den Beben in Chile und jetzt in Japan hat sich die Erdachse verschoben… Man könnte diese Gesamtheit der Ereignisse als angsteinflößend empfinden.
Wir hören seit 10 Tagen von schlimmsten Katastrophen, in Japan Erdbeben, Überschwemmungen, von Krieg im Norden Afrikas, Lebensmittelknappheit und Krankheiten- und das sind nur zwei Baustellen auf der Erde. Über diese Berichte sind jene über durch das Beben vor einem Jahr in Haiti obdachlos gewordenen Menschen in den Hintergrund getreten, im Moment spricht niemand mehr über hungernde, kranke Menschen, die in anderen Kriegsgebieten leben, die täglich unter Beschuss stehen, die gefoltert werden oder hingerichtet.
Im Moment können die meisten Menschen nicht mehr über all das nachdenken, denn nun sehen wir uns einer Bedrohung gegenüber, die man zwar irgendwo im Hinterkopf hatte, aber die man bis jetzt sehr gut verdrängen konnte: Die nukleare Verseuchung.
Man riecht nichts, man sieht nichts, man schmeckt nichts – aber Wasser, Luft und Lebensmittel sind mit einem Mal giftig geworden – und das gilt weltweit. Hier ein Reaktor, da ein Reaktor… die Dinger scheinen nicht unbegrenzt haltbar zu sein, es muss nicht mal eine Bombe fallen, es reicht ein Stromausfall, wie wir gelernt haben, um es zur Kernschmelze zu bringen.
Einige resignieren, wie soll man auch in einer Welt leben, die verseucht ist?
Viele haben Angst – was wird weiter geschehen?
Hilflosigkeit und eine gewisse Hoffnungslosigkeit machen sich breit.
Aber wir sind weder hilflos, noch sind wir hoffnungslos, im Gegenteil haben wir Grund, jetzt ruhig zu bleiben und uns klar zu werden, was hier eigentlich los ist.
Diejenigen, die bereits meditieren, die bereits Seminare besucht, spirituelle Bücher gelesen und sich ihre Gedanken gemacht haben, wissen, dass alles eine Illusion ist.
Was fängt man nun mit dieser Information an? Setzt man sich in eine Ecke und wartet, bis man sich etwas anderes einbildet als diese Welt? Nein. Denn so funktioniert es nicht.
Die Illusion ist nicht die Erde oder das, was wir mit ihr anstellen, sondern dass wir uns mit unseren physischen Körpern identifizieren und vergessen haben, wer wir wirklich sind.
Die Illsuion ist, dass mit dem Ende unserer Inkarnation alles zu Ende ist.
Die Illusion ist Angst – und dieser stehen wir im Moment so deutlich gegenüber wie schon sehr, sehr lange nicht mehr.
Es ist nicht mehr der Moment, seinen Nachbarn zu hassen, seinen Bruder zu verurteilen und über die Zustände zu meckern. Es ist jetzt der Moment gekommen, indem ein jeder von uns seinen Beitrag leisten kann, die Erde und ihre Bewohner zu retten und in ein neues Zeitalter zu begleiten.
Wir alle müssen der Versuchung widerstehen, auch in Angst zu geraten. Wir sind kein Teil dieser Welt – wir leben auf der Welt, in irdischen Körpern. Das ist aber auch alles.
Wir sind liebevolle Geistwesen. Das ist die Wahrheit.
Und weil wir hier sind, um die Liebe Gottes manifest zu machen, um sie irdisch sichtbar zu machen, müssen wir der Illusion widerstehen, allein zu sein, sterblich zu sein.
Ja, gut, natürlich ist es möglich, zu entkörpern. Aber dennoch sind wir nicht sterblich, das Ende einer Inkarnation ist nicht das Ende unseres Lebens – viele wissen bereits von Reinkarnation, die es nicht geben könnte, wenn das, was uns individuell ausmacht, sterblich wäre.
Im Moment rufen viele Seminarleiter dazu auf, sich miteinander zu verbinden, im Geiste eins zu werden.
Ja, Einigkeit ist sehr wichtig, betrachtet die Menschen nicht mehr als „böse“ oder als „gut“ – die Dualität endet übrigens nicht in einem „alles ist nur noch gut“ – die Dualität endet, wenn wir sie aufhören, zu bewerten.
Manche sind dick, manche sind dünn, manche sind laut, manche leise, manche sind ängstlich, manche sind mutig – weder ist Angst böse, noch ist Mut gut. Weder ist dick schlecht, noch ist dünn gut.
Es ist, wie es ist.
Kommt in diese Einigkeit und übt – wie ich es auch jeden Tag übe - Ausgeglichenheit . Das will mir oft nicht leicht fallen, ich bin so temperamentvoll…. aber es ist wichtig, nicht mehr zu sagen „Die-und-die ist aber doof, weil… “ sondern zu akzeptieren, was der andere sagt oder tut – und bei seinem eigenen Weg zu bleiben, unabhängig von den Gedanken, Worten und Taten des anderen.
Ich habe heute einen Aufruf gelesen, der besagte, wir sollten uns im Geiste zusammen tun und sämtliche negativen Gedanken über die Fußchakren in die Erde leiten, damit diese von der Erde absorbiert und umgewandelt werden können.
Ich sage: TUT DAS AUF GAR KEINEN FALL!
Es gibt fast 7 Milliarden Menschen auf der Erde, die alle gleichzeitig Angst haben - und jeder von ihnen hat Fußchakren.
Die Erde ist im Moment mit Reinigung und Erneuerung beschäftigt, weil die Menschen in ihrer Unbewusstheit dessen, was sie da tun, sie geschädigt haben, wo sie konnten.
Und das, was jetzt zu tun ist, ist mitzureinigen, nicht noch mehr zu verseuchen.
1) Werdet Euch über Eure Angst bewusst, leugnet sie nicht, sondern seht sie Euch an.
2) Segnet die Angst, denn sie ist das Zeichen dafür, dass Ihr Leben wollt, dass Ihr gerne auf diesem Planeten seid und Eure jeweilige Inkarnation liebt.
3) Begebt Euch in die Meditation, Ihr könnt Euch auch in Gruppen zusammenfinden – und DANKT der Erde aus tiefstem Herzen für ihre Fähigkeit, sich zu erneuern, für ihre Liebe, uns mit sauberer Luft, sauberem Wasser und sauberer Nahrung dauerhaft zu versorgen.
Ich schreibe Euch eine kleine Meditation, die meiner Ansicht nach im Moment so wichtig ist wie selten vorher.
Ich habe sie aus einem Buch von Dranvalo Melchizedek, der hat sie von den Indianern gelernt.
Visualisiert einen wundervollen Ort, eine Landschaft, eine Meeresbucht, Berge… was auch immer. Visualisiert so viele Details wie möglich. Vögelgezwitscher, die Brandung, das Rauschen des Waldes…
Bewegt Euch in dieser Landschaft.
Vor Euch erscheint eine goldene Kugel.
Diese goldene Kugel öffnet sich.
Lasst Eure gesamte Liebe darein fließen.
Eure Liebe zu Eurem Körper,
Eurem Leben, zu allem.
Schließt diese Kugel und sendet sie durch Euren Willen in den Mittelpunkt der Erde.
Ist die Kugel dort angekommen, spürt Ihr das durch eine starke Hitzewelle, die Euch durchströmt, manche spüren ihre Füße kribbeln, manche spüren ihre Wirbelsäule von unten nach oben heiß werden…
Ist dies Gefühl eingetreten, so erscheint diese goldene Kugel erneut.
Füllt sie mit all Eurer Liebe.
Schließt sie und sendet sie durch Euren Willen in die Sonne (oder, die, die sich des Gitternetzes bewusst sind, ins Gitternetz)
Ist die Kugel dort angekommen durchströmt Euch ein Strahl, den jeder anders wahrnimmt. Manche durch Hitze, manche durch Licht, manche durch Wärme und Licht gleichzeitig, manche durch Farben…
Ist das Zeichen, dass Eure Liebe angekommen ist, zu Euch gelangt, DANKT.
Dankt für Euer Leben, das Leben Eurer geliebten Menschen, das Leben im allgemeinen auf Erden.
Dankt für Tiere, die Natur,
Dankt für FRIEDEN UND HARMONIE, für FÜLLE UND FREUDE.
Seid Dankbar aus tiefstem Herzen und widersteht bitte der Versuchung, in Gedanken hinzuzufügen „wäre ja schön, wenn es so wäre, aber…“
Frieden, Harmonie, Fülle, Freude, Liebe, Gnade, Heilsein – das ist die Realität. Alles andere ist die Illusion.
Deshalb könnt Ihr zutiefst Dankbar sein für all diese göttlichen Eigenschaften, die sich durch einen jeden von Euch und durch uns alle in der Gesamtheit auf Erden manifestieren.
In Liebe, Lichtwege