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Herzlich Willkommen….

…auf Lichtwege. Diese Seite widmet sich den spirituellen Aspekten des Lebens.

Wie schön, dass Ihr den Weg hierher gefunden habt.

Wer sich für eine individuelle Beratung, mediale Lebensberatung, Begleitung des Lichtkörperprozesses, Meditationen, Seminare und individuelle Channelings interessiert, ist herzlich eingeladen etwas mehr auf http://www.lichtwege-berlin.de über mich und Lichtwege als Unternehmen zu lesen und sich ggf. bei mir zu melden.

In Liebe, Anke

Entspannt Euch…

Mir ist vor einiger Zeit jemand begegnet, der mir ungefragt seine Meinung über meine Spiritualität mitteilte, der mir Anhand meiner Schriften “bewies”, dass ich gar nicht “so weit wie ich täte” sein könne, denn in meinen Schriften stünde etwas von Liebe, Harmonie, Gnade und Vergebung, der ich selbst nicht mächtig sein könne.

Vor allen Dingen war diese Person mir gänzlich unbekannt, ein Urteil über mich konnte also nur durch das Lesen meines Blogs gefällt werden.

Anfangs wollte ich zu diesem Thema einen Artikel über Liebe, Selbstliebe und Bedingungslosigkeit schreiben. Dann aber habe ich mich umentschieden, denn die Botschaft dieses Gesprächs galt nicht der Liebe und Hingabe an Gott, sondern dem Beurteilen und Verurteilen von unserem Gegenüber.

Jesus hat gesagt: “Richtet Ihr nicht über andere, auf das Ihr nicht gerichtet werdet, denn in dem Maß in dem Ihr richtet, werdet Ihr selbst gerichtet werden.”

Von der allgemeinen christlichen Auslegung ausgehend ist es Gott, der angeblich über Menschen richten solle in dem Maße, in dem Menschen zu Verurteilungen fähig sind. Wir wissen heute, dass das so nicht stimmt, dass Gott eben nicht urteilt und verurteilt, sondern bedingungslos annimmt.

Da wir uns alle, die wir das hier lesen, spirituell entwickelt haben, wissen wir heute auch, dass ein Satz über andere stets die eigene Überzeugung von sich selbst wiederspiegelt. Sagen wir also zu jemandem: “Du kannst das nicht, denn Du machst XY falsch” wissen wir inzwischen, dass dies ein Licht auf uns selbst wirft, dass wir uns und unser Handeln ansehen dürfen und uns klar darüber werden was und warum wir es verurteilen.

Nun fällt auch in spirituellen Kreisen sehr oft folgende Redewendung: “Wenn Du wirklich so (z.B.: liebevoll, erfüllt von innerem Frieden, geborgen, barmherzig, gnädig, gütig etc…) wärst, dann würdest Du XY nicht sagen oder tun, sondern das-und-das.” Betrachten wir uns einmal diesen Satz. Gleich drei Aussagen stecken in ihm.

Erstens beurteilt man die Spiritualität des anderen (was niemand von uns kann, denn der Weg zu Gott ist individuell und deshalb von niemandem zu bewerten) und zweitens beurteilt man das Handeln des anderen (was niemand von uns sollte, denn keiner weiß, ob er nicht mindestens ähnliches täte, an der Stelle des anderen). Wenn wir nun den Satz von Jesus hier anlegen, also in Wahrheit über uns selbst so ein Urteil fällen, dann klingt der Satz so: “Wenn ICH wirklich so (liebevoll, barmherzig… s.o.)wäre, dann würde ICH anders handeln als ICH es jetzt tue.” Das bringt uns zur dritten Aussage – *wenn ich so wäre* heißt übersetzt: Ich bin nicht so. Diese drei Aspekte des Beurteilens von anderen bringt uns direkt zum Thema “Trennung und Angst.”

So lange wir glauben, dass wir getrennt voneinander existieren, glauben wir auch, dass jemand über oder unter uns steht, weiter als wir ist, oder hinter uns steht. Das ist nicht der Fall. Es gibt Menschen, die auf ihrem Weg, ihrer “Heimreise” zu Gott an der einen Stelle stehen und andere stehen an der anderen, aber Gott beurteilt nicht in “Oh, ist die Susi aber schon weit – nur der Hansi, der steht ja so weit zurück, wie schade…”

Menschen aber beurteilen sich und geben sich “Tipps”, sogenannte “gute Ratschläge” – kommen diese allerdings ungebeten und ungefragt, dann erweisen sie sich meist nicht als “gut”, sondern als Selbstbeweihräucherung des Ratgebers.

Handelt man wie der Ratgeber es möchte, so bestätigt man diesen in seinem Glauben. Handelt man gegen den Rat, führt das all zu oft zu Zank und Streit, manchmal sogar bis hin zum völligen Bruch der Beziehung zwischen diesen Menschen. Der Ratgeber kann sich ach so gut vorkommen, wie gut er es gemeint hat, wie gut der Rat war und die dumme, böse, naive Person X hat den Rat nicht beherzigt.

Man kann das Jahrzehnte lang erzählen und sich lange darüber aufregen und viele Menschen haben dies schon getan. Es ist auch leichter, als sich hinzustellen, sich im Spiegel anzusehen und zu sagen: “Ich konnte nicht nachvollziehen, wie die Person so Handeln konnte, ich habe die Gefühle, Ängste, Überzeugungen der Person nicht geteilt und nicht begriffen und deshalb hätte ich mit meinem Wissen, meinen Gefühlen, Ängsten und Überzeugungen anders gehandelt – nicht *besser*.”

Es ist so viel leichter die Defizite von anderen zu sehen und zu verurteilen, dem anderen zu sagen, was er denken, fühlen, handeln sollte, was er mal meditieren, nachlesen, erfahren sollte. Es ist so viel leichter, als sich hinzustellen und sich einzugestehen, dass man selbst noch einiges zu lernen und zu erfahren hat.

Vor allem kommt (- meiner Ansicht nach ausnahmslos jeder, aber vielleicht irre ich mich-) jeder, der sich spirituell entwickelt an den Punkt, an dem er sich unglaublich weit fühlt, an dem er meint, er habe die Weisheit mit Suppenkellen gefrühstückt. Man kommt an den Punkt innerhalb der spirituellen Entwicklung, in dem man jedem, der das hören möchte (oder auch nicht) mitteilt, was “die Wahrheit” ist, indem man seine Umgebung mit den eigenen Erkenntnissen pflastert, ob diese das nun wünscht oder nicht.

Und nun meine Ansicht, liebe Brüder und Schwestern: Entspannt Euch, ich war in dieser Phase, meine Lehrer waren in dieser Phase und nun sind meine Schüler in dieser Phase. Es ist völlig normal, sich in seinen Erkenntnissen zu sonnen und die anderen seiner Umgebung damit zu bräunen. Das hört auch wieder auf, nämlich wenn man irgendwann aufhört, ungefragte gute Ratschläge zu verteilen und im Spiegel erkennt, dass das eigene Ego sich aufgebläht hat. Das ist der gleiche Moment, indem es schrumpft und das ist dann der Moment, an dem man endlich keine Angst mehr hat, nicht mehr “besser”, “weiter”, “spiritueller” sein zu müssen, als der Rest der Menschheit, sondern sich fallen lassen kann in das Gefühl genau richtig zu sein, da wo man ist, mit dem, was man denkt, fühlt und tut.

In Liebe, Lichtwege

So sein wie andere…..

Ich habe kürzlich ein Gespräch geführt und jemand hat allen ernstes zu mir gesagt, sie wäre gerne wie ich…

Meine Gedanken zu diesem Thema möchte ich nun mit Euch teilen.

Ich war milde ausgedrückt völlig geschockt, dass es Menschen auf der Welt geben kann, deren Vorbild ich bin. Ausgerechnet ich soll Vorbild sein? Wie oft wünsche ich mir anders zu sein, oder wie jemand anderer zu sein!

Wie kann es dazu kommen, dass sich Leute wünschten, sie wären wie ich?

Und wirkt es vielleicht auf andere so schockierend, wenn ich sage, ich wünschte, ich sei wie sie? Vor allem bin ich bei meinen Gedanken zu dem Thema auf die Frage gestoßen, wie ich denn eigentlich bin, dass andere das nachahmenswert finden und wie andere auf mich wirken, dass ich gerne wäre, wie sie.

 Wie kommt es überhaupt, dass man mit dem eigenen Sein oft so unzufrieden ist, dass man sich selbst so wie man ist, nicht möchte und sich wünscht, wie jemand anderer zu sein?

Ich glaube, bei dieser Fragestellung, bei diesem Gedankengang finden wir bei näherer Betrachtung mehrere Ansätze. Zum einen sind wir Menschen so beschaffen, dass wir stets versuchen, uns zu verbessern und an die gegebenen Umstände anzupassen. Dies Programm ist an sich rein irdischer Natur, als wir unsere Körper schufen, mussten diese sich an Klimazonen und äußere Begebenheiten anpassen, um zu überleben.

 Inzwischen ist es dem Menschen gelungen, das Wetter zu überlisten, indem er viel geschaffen hat, was das Wetter weit entfernt hält. Nicht nur Schirme und Behausung gegen Regen und Wind, sondern inzwischen auch Klimaanlagen, Kühlschränke, Heizungen, die auf Knopfdruck funktionieren. Dem Menschen kann heutzutage fast egal sein, welches Wetter draußen ist, wir hier in Deutschland sind in der Lage, zu Weihnachten Erdbeeren zu kaufen und im Hochsommer Orangen und Mandarinen.
Wenn es draußen Minus 15 Grad sind, ist es zwar bitterkalt, aber nicht bei uns, die Gasetagenheizung hält das das ganze Jahr über die Wohnung auf angenehmen 20 Grad und der Kaufladen an der Ecke, der Dönerimbiss, die Pizzeria oder ein Lieferservice versorgt uns ganzjährig auch Sonntags mit irgendwas zu essen, falls wir nicht selbst einkaufen und kochen wollen.

Es war also früher wichtig, so zu sein, wie jemand, der diesem Planeten angepasst war, der gegen bestimmte Bakterien immun war, der mit Hitze und Kälte umgehen konnte, der das essen konnte, was hier gerade wuchs. Dies Programm hatte damals auch noch den Nutzen, voneinander zu lernen. Die einen hatten bereits Feuer und konnten es beherrschen, die anderen mussten auf den nächsten Blitzeinschlag warten, bis es wieder hell und warm wurde.

Es mussten nicht alle sterben, wenn ein Pilz giftig war oder dergleichen, man konnte voneinander lernen. Beim einen wuchs viel auf dem Feld, beim anderen nicht – man konnte sich ansehen, was der andere tat und es ihm gleichtun. Der Nächste wurde zum Vorbild. Dies Programm ist unbewusst in uns immer noch aktiv. Natürlich sahen wir früher auch auf jene, die einen Körper hatten, der stark war und alt werden konnte. Heutzutage haben wir all diese ursprünglichen Situationen nicht mehr.

Aber bereits damals, als es noch ums unmittelbare Überleben ging, gab es Menschen, die sich zum Herrscher über andere machten und auch jene wurden zum “Vorbild”. Es gab Herrscher, die das Volk einsetzte, weil das Volk jemanden bestimmte, dem es vertraute, aber es gab auch Herrscher, die das Volk unterdrückten, die sich selbst als Herrscher einsetzten. Es gab Herrscher, die sich nach oben gearbeitet hatten und auch Herrscher, die aus der “Sklaven-Position” den eigentlichen Herrscher umbrachten und sich selbst an seine Stelle setzten. Wie sie auch zum Oberhaupt wurden, nicht viele wurden der Verantwortung für ihre Familien, ihre Dörfer, ihr Volk gerecht.

Mal abgesehen, dass sich dieser Aspekt bis heute nicht geändert hat, wurden und werden auch diese Menschen zum Vorbild. Man möchte so reich sein, wie der-und-der, so angesehen sein wie XY und so viel Macht haben wie das gewählte Vorbild. Doch worauf beruhen diese Wünsche?

Zum einen auf Angst, wie so vieles, mit dem wir uns heute beschäftigen wollen, dürfen und müssen, um hier mehr Licht in die Dunkelheit zu bringen. Man fühlt sich vielleicht machtlos, ohnmächtig den Gegebenheiten gegenüber, man hat noch nicht verstanden, wo der Zusammenhang zwischen dem äußeren Erleben des eigenen Lebens und den Entscheidungen und Gedanken, die man trifft und denkt liegt.

Erlebt man die Gegebenheiten als negativ, schwer und dunkel, so wird sich sehr bald die Angst einstellen und schon wünscht man sich zu sein, wie derjenige, der in den eigenen Augen gerade die Macht hat und damit umgehen kann, die man sich selbst eigentlich wünscht.

Viele Menschen wünschen sich so zu sein, wie ein Fernsehstar, in den sie sich verliebt haben, die Person sieht gut aus, hat Geld und in den eigenen Augen sieht es so aus, als würden die Menschen, die diesem Star zujubeln, diesen Star auch lieben. Sie wünschen sich also “zu sein wie er”, der eigentliche Wunsch dahinter ist aber Anerkennung der eigenen Leistung, Anerkennung des eigenen Lebens und den Beweis der Liebe der anderen, denn die kann man oft nicht glauben, wenn man sie nicht auch sieht.

Man wünscht sich, zu sein, wie der Nachbar, der immer freundlich lächelt und bei dem man nie einen Streit mitbekommt, Jugendliche wünschen sich nicht zu sein, wie der Klassenbeste, sondern zu sein wie derjenige, der am besten angesehen ist, der auf jede Party eingeladen wird, der beliebt ist.

Mit diesen Wünschen geht auch Diskriminierung und Mobbing einher. Es gibt Menschen, die man nicht mag, aber deswegen geht man nicht hin, und macht diese Menschen fertig. Aber man geht hin und macht sie fertig, wenn sich innerlich ein Hassgefühl einstellt und das kommt nur, wenn man der Person irgendetwas neidet, auch wenn man das nie zugeben würde. Neid und Missgunst gehen Hand in Hand mit dem eigenen Gefühl, der Minderwertigkeit. Manchmal drückt sich dies Gefühl darin aus, dass man sich ungerecht behandelt fühlt.

Die Spirale dreht sich dann wie von selbst zum Hass hin, für den man, wenn man ihn nicht erkennt und nicht auflöst, Gründe und Rechtfertigungen findet, um ihm freien Lauf zu lassen. Die Frage, die sich immer wieder stellt ist die, was man tun, kaufen, anziehen oder essen kann, um sich besser zu fühlen.

Bleibt dies Gefühl unterdrückt, wird es einem also nicht bewusst, warum man Dinge tut, kauft, anzieht, ißt oder dergleichen, entwickelt sich ein starker Egoismus, dem man folgen muss, wenn man sich gut fühlen will. Ist man dann diesem Egoismus gefolgt, ist es schwer, die Spirale wieder zurück zu drehen.

Doch das, was dahinter steht, um sich besser zu fühlen, ist keine Sucht wie einkaufen, rauchen, trinken oder essen, Sex oder Drogen. Das, was hinter diesem Drang steht, das zu nehmen, das zu tun, das, was hinter der Sucht steht ist nicht Dummheit oder Egoismus, sondern das Gefühl, ganz alleine zu sein, ungeliebt und nicht gebraucht oder gewollt. Zum Beispiel “fühlt man sich besser, wenn man eine raucht”.

Aber das, was man tatsächlich fühlt ist ein brennen im Rachen und in der Lunge, ein bitterer Geschmack auf der Zunge, Venen ziehen sich zusammen, der Herzschlag verändert sich, der Blutdruck verändert sich. Das fühlt der Körper eigentlich – doch die angegriffene Seele fühlt etwas anderes, nämlich Geborgenheit und Zufriedenheit. Das gilt auch für die anderen Süchte. Beim Kaufrausch ist es ganz genauso. Man fühlt sich besser, wenn man Dinge kauft, um des Kaufes willen, man fühlt sich reich, mit den neuen Kleidungsstücken schön, begehrenswert und sehr wertvoll, je teurer, desto wertvoller. Wir wollen uns also besser fühlen, als wir uns fühlen, wir wollen sein wie andere, weil der andere gerade in dem Moment des Wunsches dem eigenen Idealbild am nächsten kommt.

Der andere ist innerlich ruhig, freundlich, witzig, liebevoll, charmant– alles Eigenschaften, die man gerne hätte, aber man glaubt diese nicht zu haben. Der Wunsch zu sein wie jemand anderer ist der Wunsch, nicht so schlecht zu sein, wie man über sich selbst geurteilt hat. Zu diesem Urteil kommt man, wenn man von den wichtigsten Menschen, den eigenen Eltern und dem eigenen Partner, nicht die Anerkennung und Liebe bekommen hat oder bekommt, nach der man sich sehnt. Es ist möglich, das eigene Selbstwertgefühl aus sich selbst heraus und unabhängig von diesen Menschen aufzubauen, auch ist es möglich, dabei nicht das Ego aufzublähen.

Doch dieser Weg ist schmerzhaft, er beginnt mit der Erkenntnis und der Einsicht, dass man selbst genauso richtig ist, wie man ist, auch wenn die eigenen Eltern einen nicht anerkennen oder nicht in dem Maße schätzen, nachdem man sich so sehnt.

Es ist für uns wichtig, unsere Göttlichkeit zu erkennen und anzuerkennen. Doch woher dies Gefühl nehmen und nicht stehlen? Ich glaube, der Weg führt über die Vergebung und Gnade. Vergebung unseren Herkunftsfamilien und Partnern gegenüber, die oft unser Licht nicht erkennen und manchmal nur schwer oder gar nicht ertragen und Gnade mit uns selbst, wenn wir wieder einmal vergessen, wer wir wirklich sind. Die meisten von uns haben bereits einen langen und manchmal sehr beschwerlichen Weg hinter uns, wir haben Demütigungen und Schmerz ertragen, manchmal Spott und Schläge, manchmal Einsamkeit und Ausgrenzung. Und manchen von uns geht es so, dass wir wünschten, wir wären wie Menschen, einfache Menschen, ohne weitere Fähigkeiten, ohne Verantwortung, einfach ein schöner Beruf, ein netter Mann/eine nette Frau, Kaffekranz bei den Eltern drei, vier mal im Jahr und Weihnachten mit der ganzen Familie. Manche von uns stellen sich das sehr schön vor.

Aber machen wir uns eins klar: Wir können so nicht leben, weil wir so nicht leben wollen.

Wir haben uns auf den Weg gemacht, Gott zu finden, bedingungslos zu lieben, Barmherzigkeit, Gnade, Güte und Liebe auf der Erde im irdischen zu manifestieren, göttliche Fülle und wahren Reichtum zu erkennen und zu erleben. Sicherlich wäre es manchmal einfacher, und wie eingangs erwähnt wünschte ich mir manchmal auch zu sein, wie Lieschen Müller von nebenan – ein netter Job, eine hübsche Figur, hin und wieder mal ein Freund, eine Mutter, die sie zwar nervt, die aber immer noch bei ihr aufräumt… Aber diese Sehnsucht danach “normal” zu sein, ein ganz normaler Mensch zu sein, tritt auf, wenn dahinter die Emotionen Minderwertigkeit oder das Gefühl der Überforderung stehen, wenn man das Gefühl hat, der Aufgabe nicht zu genügen, sie nicht zu schaffen, nicht der/die richtige zu sein, für was auch immer.

Ich möchte an dieser Stelle allen, denen es so oder ähnlich geht oder ging, Mut zusprechen. Jede Aufgabe, vor der wir stehen, ist zu schaffen. Schaffen wir sie nicht, ist das nicht weiter schlimm. Beim “Mensch ärgere Dich nicht” ist es auch nicht schlimm, wenn man mal rausfliegt. Am Schluss kommen alle ins Ziel.

Beleuchtet Euch und Eure Wünsche zu sein, wie…. und dann habt Gnade mit Euch, wenn Ihr erkennt, wieso Ihr so sein wollt. Und vor allem: Wollt nicht so sein, wie ich:-) Ich durchleuchte mich dauernd, ich bin oft meine schärfste Kritikerin und wenn Gott nicht hin und wieder mal sagen würde, dass es jetzt mal gut ist mit Selbstzweifeln, dann hätte ich wahrscheinlich schon vor Jahren alles hingeschmissen und so getan, als sei ich ein ganz normaler Mensch.

In Liebe, Lichtwege – Anke

Ich habe einen Kommentar zu dem Artikel „Die neuen Kinder“ bekommen, welcher mich inspiriert hat, diesen Artikel zu schreiben.

Zunächst einmal ist fest zu halten, dass die meisten Menschen bereits mindestens einmal in Atlantis inkarniert waren.

Nicht jeder der in Atlantis inkarniert war, hatte dort eine Aufgabe als Tempelwächter, Hohepriester oder dergleichen. Es gab auch viele Atlantis-Menschen, die sich wenig bis gar nicht mit Spiritualität beschäftigt haben, deshalb ist bei den meisten Menschen heute das Bewusstsein und der Glaube an Atlantis fast völlig erloschen.

Einige Menschen aber erinnern sich an Atlantis, das sind zumeist jene, die sich in diesem Leben spirituell interessieren und entwickeln. Diejenigen, die sich erinnern, gehörten in Atlantis auch zu jenen, die einen spirituellen Weg eingeschlagen hatten.

Nun sind die Aufgaben unterschiedlich geknüpft. Nicht jeder, der in Atlantis spirituell war, war das auf der lichten Seite.
Ich weiß, es ist schwer, sich mit seinen dunklen Seiten auseinander zu setzen, aber viele haben in Atlantis „Mist gebaut“ – das heißt, sie haben schwarze Magie betrieben – und haben seitdem das Karma mitgeschleppt, das nun erlöst und aufgelöst werden möchte.

Sicherlich sehen wir uns gerne als Hohepriester/in oder Meister einer Energie, wenn wir an Atlantis denken. Die wenigsten möchten sich damit auseinander setzen, dass man zu der Zeit auch (manchmal auch unwissentlich) dunkle Kräfte aktiviert hat, die bis heute ins Leben hineinreichen.
Dennoch ist es jetzt an der Zeit, sich mit ALLEN seiner Aspekte auseinander zu setzen, gerade wenn man sich bewusst wurde, bereits in Altantis inkarniert gewesen zu sein.

Es ist also einmal zu schauen, welche Defizite man heute hat und auch welche spirituellen Fähigkeiten man mit in die Wiege gelegt bekommen hat. Dann kann man sich damit auseinander setzen, wo man diese Fähigkeiten her hat, wie man sie erworben hat – denn nicht alles sind Geschenke der geistigen Welt –  und schließlich landet man in der Karma-Arbeit, das allerdings ist ein anderes Thema, das in anderen Artikeln bearbeitet wird.

Für diejenigen, die sich erinnern, in Atlantis inkarniert gewesen zu sein, eröffnen sich mehrere Welten. Einerseits der Zugang zu sehr altem Wissen und Heilung, andererseits der Einblick ins eigene Karma und der ist manchmal schmerzhafter als man es möchte, denn diejenigen, die diesen Weg wählen, sind aufgefordert, sich direkt im Spiegel zu betrachten und die dunklen Seiten an sich selbst zu erkennen und dann auch zu erkennen wo sie herkommen – um diese dunklen Seiten dann schließlich letztendlich liebevoll anzunehmen und sich zu verzeihen, das man selbst auch Dinge getan hat, die einem heute nicht mehr in den Sinn kämen.

Direkte „Atlantis-Kinder“ gibt es so nicht.
Natürlich gibt es Indigo-, Edelstein-, Kristall-, Diamant- und Delfinkinder (und auch Erwachsene) die in Atlantis inkarniert waren. Aber die Bezeichnung „Atlantis-Kind“ ist mir gänzlich unbekannt.

 Menschen, die sich an Atlantis erinnern haben in ihren Lebensaufgaben die große Segnung, sich ihres Karmas in dieser Inkarnation bewusst werden und entledigen zu dürfen. Es ist Zeit, die alten Wunden heilen zu lassen.
Zu den weiteren Aufgaben gehört – nach der Karmaarbeit – diese innere Heilung in die Welt zu tragen, das atlantische Bewusstsein und die Fähigkeiten – die man sich in der karmischen Arbeit bewusst macht und als Licht erkennt – erneut zu verinnerlichen und zu verbreiten und jene Fähigkeiten, die man als Fähigkeiten dunkler Herkunft erkennt loslassen zu können, auch wenn das Ego nach der Bewunderung für diese Fähigkeiten lechzt.

Die Kinder, die heute mit einem sehr klaren Geist geboren werden und sich vielem bewusst sind, wovon wir Erwachsenen nicht einmal geträumt hätten, sind sich dennoch nicht ihres Karmas bewusst und auch nicht den Zusammenhängen zwischen ihrem Leben heute und dem Leben in Atlantis.
Es geht nicht, ein Kind so zu erziehen, als seien wir noch in Atlantis – aber man kann dafür sorgen, dass das Kind sich erinnert, indem man das, was es erzählt nicht als Unsinn abtut.
Das ist eins der größten und fast das einzige wirkliche Geschenk, dass wir unseren Kindern machen können, dass wir sie sich erinnern lassen, ihre „Andersartigkeit“ ihnen als „normal“ zeigen und sie eben nicht von vornherein überfordern, indem wir ihnen sagen, wie besonders und anders sie allen anderen gegenüber sind.
Unsere bewussten Kinder werden so schnell groß, sie sind die Gesellschaft von morgen – aber aus kleinen Tyrannen werden größere Tyrannen, wenn wir ihnen sagen und durch unser Verhalten zeigen, dass wir uns ihnen unterlegen fühlen, dass sie so „anders“ und so „besonders“ sind, dann wird ihr Ego wachsen, nicht ihr Selbstbewusstsein, sie werden größer und arrogant, nicht größer und weise.

Wenn wir möchten, dass die Gesellschaft von morgen aus Menschen besteht, die sich weitestgehend ihrer Selbst bewusst ist, dann müssen wir diese wertvollen, wundervollen Seelen auf ein Leben auf der Erde vorbereiten. Es ist eine Illusion – ein Maja-Schleier – wenn wir glauben, dass unsere Kinder später Gott weiß was für spirituelle Fähigkeiten haben werden und nur für ihre spirituellen Lebensaufgaben leben.

Menschen möchten Nahrung, Urlaub, eine eigene Familie – Dinge, die wir heute auch schon haben und dennoch erledigen wir unsere Lebensaufgaben.
Den meisten von uns ist die eigene Lebensaufgabe nicht bekannt und das ist gut so.

Würde Lieschen Müller wissen, dass es ihre Lebensaufgabe ist, sich eines Tages vor einen Panzer zu stellen und „NEIN!“ zu sagen und diesen damit tatsächlich zu stoppen, so wird sie diese Lebensaufgabe nicht schaffen, denn die Angst, die sie vorher hat, wird die Aufgabe verhindern.
Würde Otto Normalverbraucher wissen, dass er mit 79 Jahren einen Satz auf eine Postkarte schreiben wird, der um die Welt geht und 30 Jahre später Schulen nach ihm benannt werden und das seine Lebensaufgabe ist, dann wird er diesen Satz nicht schreiben, denn er wird dauernd darüber nachdenken, was ihm persönlich als zitierenswert vorkommt und somit wird er verwerfen, was die Welt berührt hätte, aber ihm einen Satz auf der Postkarte wert war.

Es ist ein Maja-Schleier zu denken, dass man unbedingt wissen muss, was die eigene Lebensaufgabe ist.

Im Gegenteil verhindert dieses Wissen die Aufgabe.

Es ist nicht wichtig, dass wir über unsere Lebensaufgaben nachdenken, oder – noch schlimmer – unseren Kindern deren Lebensaufgaben sagen, es ist wichtig, uns selbst und unsere Kinder stark zu machen, jede Aufgabe erfüllen zu können.

In erster Linie gehört dazu eine gute Allgemeinbildung und der Mut, eine eigene Meinung zu bilden und hinter dieser zu stehen, auch wenn die Masse blökt: Ist das blöd!
Es gehört dazu die Freude am Leben, die Liebe zum eigenen Leben so wie es ist – mit dem Ehepartner, dem Beruf, der Figur, die man hat, den Eltern – und mögen sie noch so stur und dreidimensional sein. Wenn man sein Leben damit vertrödelt darüber trauern, dass man zu dick, zu dünn, zu krank, zu klein, zu groß ist, nicht „den Seelenpartner“ geheiratet hat oder dergleichen, dann verliert sich der Blick für das, was wichtig ist und man kümmert sich eben um andere Dinge, als einmal zufrieden zu sein und innerhalb dieses Friedens etwas wundervolles zu erschaffen.
Es gehört die Toleranz dazu, nicht alle anderen auf deren Defizite hinzuweisen und die Akzeptanz des eigenen Selbst und auch der anderen Menschen so wie sie sind und nicht so wie wir finden, dass sie zu sein hätten.
Es ist Respekt wichtig, vor sich selbst und vor anderen (keine Angst!), es ist wichtig, das Eigentum von anderen und auch von der Allgemeinheit nicht zu beneiden, sondern zu hinzunehmen und zu repektieren.

Wir tun uns selbst und unseren Kindern den größten Gefallen, wenn wir uns selbst und ihnen zugestehen, Menschen sein zu dürfen.

Natürlich sind wir alles inkarnierte Lichtwesen – aber wir sind inkarniert, um Licht und Liebe im Fleisch sichtbar zu machen und nicht, um unser irdisches Leben damit zu verplempern, es nicht zu leben, sondern das Leben nach dem Tod anzustreben.

Es ist wichtig, uns selbst und unsere Kinder Stark zu machen, und Kraft schöpft sich aus Liebe. Und mit dieser Liebe zu sich selbst, zum Leben im Allgemeinen, zu anderen Menschen, zur Natur, zu Tieren und zur geistigen Welt erwächst Dankbarkeit für alles, was ist.

Mit dem Wissen, an das wir uns aus Atlantis nun erinnern dürfen, können wir Liebe, Licht, Segnungen und Heilung in die Welt bringen.

Aber es ist heute sehr wichtig, Unterscheidungsvermögen anzuwenden.

Möchte ich mich erinnern, weil es mein Ego streichelt, oder weil ich die Liebe zum Leben so stark in mir fühle, dass ich wissen möchte wer ich wirklich bin?
Nehme ich mich so an, wie ich mich erkenne und erlöse durch meine Bewusstwerdung die dunklen Teile in mir, oder zwinge ich anderen Menschen mein Wissen auf, auch wenn diese das weder hören wollen, noch weit genug sind, es zu verstehen?

Das sind Fragen, die wir uns stellen sollten und wir sollten versuchen, diese ehrlich zu beantworten. Und dann – in den Spiegel sehen und mit der ehrlichen Antwort so umgehen, wie es die Liebe täte.

In Liebe, Eure Lichtwege

Ich habe eine Mail bekommen, inder beschrieben wurde, dass ein Indigokind innerhalb der Gesellschaft große Ausgrenzung erfährt, weil es so „anders“ sei als die anderen. Jedenfalls behaupten das diese anderen.

Ich habe mir einige Gedanken dazu gemacht, denn ich auch ich habe – zwar kein Indigokind – aber auch eines dieser neuen, „anderen“ Kinder.

Seit einigen Jahrzehnten inkarnieren nun Delphin-, Indigo-, Edelstein-, Kristall-, und Diamantenkinder und die Elternteile, die sich dessen bewusst sind,  sind stolz und sehen die Unterschiede zu anderen Menschen voller Freude. Die Elternteile jedoch, die sich nicht bewusst sind, leiden oft sehr darunter, weil eben ihre Kinder nicht so sind wie andere.

Was macht diese Kinder so „anders“?

Zuallererst unterscheidet diese Kinder eine klare Aura und eine dazugehörende Farbe, ein davon ausgehendes Licht.
Das wird von den meisten Menschen – ob sie nun bewusst sind oder nicht – mit dem 3. Auge wahrgenommen, sie können es also „innen“ sehen, aber nicht direkt mit den irdischen Augen.

Das kann manche Menschen aggressiv machen, wenn sie auf die neuen Kinder treffen, bzw. gilt das auch für uns Erwachsene, je bewusster wir werden, desto klarer leuchten unsere Farben, desto reiner wirkt unsere Aura, desto mehr Liebe verströhmen wir.

Nun werden diese Kinder mit einer sehr großen Portion innerer Wahrheit, Klarheit und bedingungsloser Liebe geboren. Das unterscheidet die neuen Kinder weiterhin von anderen Menschen.

Der wichtigste Unterschied ist so simpel wie eindeutig. Lichtarbeiter – also die neuen Kinder und die Erwachsenen, die den Weg der Liebe beschreiten und der Bewusstwerdung – haben Aufgaben, die einen recht großen Menschenkreis betreffen.
Sie schreiben Bücher, geben Seminare, mischen sich heutzutage mehr und mehr in die Politik, werden heutzutage Lehrer und Erzieher.

Nicht jeder Autor, Seminarleiter, Politiker, Lehrer und Erzieher oder dergleichen ist ein Lichtarbeiter und nicht jeder Lichtarbeiter wird das, aber es gibt eine Tendenz dorthin, um eben einen gewissen Personenkreis erreichen zu können.

Die anderen Menschen, die keine Lichtarbeiter sind, haben Aufgaben sich selbst betreffend und ihr direktes Umfeld.

Nun sind wir aber alle Menschen und Menschen neigen zu Emotionen, was dazu führt, dass es zu Eifersucht und Missgunst, Ärger, Wut und Zorn und sogar zu schlimmeren Emotionen kommen kann, wo Lichtarbeiter auf Menschen treffen.

Unsere neuen Kinder sind sich nicht bewusst, dass Menschen anders sehen, fühlen und denken als sie. Sie gehen mit sich selbst und ihren Fähigkeiten normal, manchmal belanglos um, erzählen, was sie sehen und gehen auf die anderen entsprechend zu. Vor allem unterscheiden sie klar darin, wenn sie eine Lüge sehen – und etwas ganz anderes hören.

Ich habe noch keines der neuen Kinder getroffen, das sich hätte belügen lassen.

Soviel also zu den Unterschieden.

Man kann ihnen nichts mehr vormachen, sie spüren feine Schwingungen, Gereiztheiten und arbeiten konsequent an ihrer Aufgabe, die bei einigen schon mit bereits sieben Jahren losgeht, wie ich erfahren habe.

Sie fallen auf innerhalb der Gesellschaft, sie sind direkter als andere, intelligenter, haben einen ausgesprochenen Bewegungsdrang und finden die Dinge, die uns Erwachsenen imens wichtig vorkommen völlig unerheblich.

Vor allem tun sie die Dinge, die sie nicht verstehen oder die sie nicht einsehen schlichtweg nicht.

Ich habe nicht nur ein eigenes Kind, ich arbeite einmal wöchentlich in einer Kindergruppe von 20-30 Kindern und meine Erfahrungen mit den neuen Lichtkindern sind ähnlich.
Sie können konsequent verweigern, was sie für unwichtig halten, sie haben in manchem das letzte Wort und lassen sich nicht beirren.

Das führt bei Lehrern und Erziehern, die nicht wissen, wen sie da vor sich haben, (und auch gelegentlich bei Eltern, obwohl sie es wissen) zu Ungeduld, Sanktionen und Zwang  – und die kleinen schalten auf stur und es passiert nichts mehr.
Man kann schreien, man kann drohen, man kann sich auf den Kopf stellen – sie stehen vor einem und sagen nein und vor allem meinen sie „nein“.

Wie geht man nun mit ihnen um, irgendwie  „erzogen“ müssen sie werden, denn auch bei den neuen Kindern muss eine gewisse Linie ins Leben, es sind Menschen, wie die anderen auch und deshalb brauchen sie ebenso Halt und Geborgenheit und auch gewisse Regeln.
Es ist ja schön, ein Diamantenkind vor sich zu haben, das jetzt zwischen drei und sechs Jahren alt ist und über eine außergewöhnliche spirituelle Klarheit verfügt – aber wir sind die Eltern und nur spirituelle Klarheit reicht im irdischen Leben nicht.

Hier ist Feuer heiß und manche Dinge sind gefährlich – mal abgesehen davon, dass auch Diamantenkinder nicht unsere Nasen als Sambafläche nutzen sollten.

Ich kann nur dazu raten, diesen Kindern mit größtmöglicher Klarheit und Wahrheit zu begegnen. Belügt diese Kinder nicht. Sicherlich müssen sie nicht alles wissen, sie sind Kinder – aber keineswegs ist es dienlich ihnen zu sagen, dass alles in Ordnung ist, sie aber spüren zu lassen, dass ein Streit am Toben ist.
Sie sind „anders“ als wir es früher waren, weil sie nicht nur spüren, sondern auch Farben sehen, Klänge und Mißklänge hören und verstehen. Womit sie nicht klar kommen ist, dass sie uns vertrauen und uns glauben, was wir ihnen sagen, obwohl sie etwas anderes sehen und wahnehmen, das macht sie aggressiv und nervös.

Lasst die Kinder sich austoben, parkt sie nicht stundenlang vor dem Fernseher oder in ihrem Zimmer, sondern geht mit ihnen raus.
Diese Kinder lieben das physische Leben und wollen es erfahren, sie erfreuen sich ihres Lebens und drücken das aus. Wenn sie in der Schule stundenlang sitzen und nachmittags vor dem Fernseher sitzen, neigen sie dazu, in der Schule die Sau raus zu lassen. Und zwar, weil es inzwischen viele von ihnen gibt, weil sie in der Gruppe genau wissen, dass kein Lehrer oder Erzieher mit ihnen fertig werden kann.

Sehr, sehr wichtig ist, sie vor Lehrern und Erziehern zu verteidigen. Lehrer und sogar Ärzte neigen dazu, diese Kinder schnell als hyperaktiv abzustempeln.
Das sind sie nicht.
Stellt Euch vor Eure Kinder und macht Lehrern, Erziehern und Ärzten klar, dass Euer Kind eben sein darf, wie es ist – natürlich achtet ihr auf ein gewisses Benehmen in der Gesellschaft. Aber die alten Strukturen funtionieren nicht mehr, man kann diese Kinder nicht mehr zwingen, nicht sie selbst zu sein.

Zeigt euren Kindern auch die Sitiationen, in welchen sie dazugehören. Natürlich seid Ihr stolz – ich auch – auf ein „besonderes“ Kind. Aber es ist ein Mensch wie die anderen auch und auch wenn es ein Lichtarbeiter ist, das später großes vollbringen wird und das vielleicht jetzt schon tut, muss man diesen Mini-Lichtarbeiter auch Kind sein lassen.

Dankbarkeit

In jedem guten spirituellen Buch steht, dass man Dankbar sein soll für herausfordernde Erfahrungen.

Nach Möglichkeit soll man Dankbarkeit entwickeln für Krankheit, Schmerz, schlechte Beziehungen, Menschen die uns mit Streit fordern und und und…

Doch fragt man sich nicht manchmal, wieso man ausgerechnet für diese Dinge, die der Verstand als eindeutig „negativ“ kennzeichnet, Dankbarkeit entwickeln soll?

Sicher, dem Verstand ist schon klar, was es einem nutzt, wenn man sagt: „Ich bin ja so Dankbar für die Beziehung xyz, obwohl mein Partner mich betrogen, belogen oder geschlagen hat, denn ich habe ja so viel gelernt…“
Oder zu sagen: „Gut, dass ich krank geworden bin, sonst hätte ich xyz nicht gelernt“

Aber das zu sagen und das zu fühlen sind doch oft sehr unterschiedliche Dinge.

Ich habe manchmal den Eindruck, dass Dank gelegentlich ein Mittel zum Zweck ist. Es wird gelesen, gepredigt und sogar verstanden, dass Dank wichtig ist, auch und gerade für dunkle Stunden….
Aber verstanden wieso das wichtig ist, wird oft nicht.

Die Antwort ist sehr simpel.
Der Verstand kann nur Dinge in Kathegorien einordnen. Hat man eine Erfahrung gemacht, die den physischen Körper schwächt, fällt das unter die Kathegorie: „negativ – soll nicht wiederholt werden“
Hat man eine Erfahrung gemacht, die uns stärkt, wird sie im Ordner „positiv – wiederholen“ abgelegt.

Der Verstand findet es also unlogisch, wenn wir ihm mit spirituellen Erkenntnissen kommen und sagen: „Ich bin dankbar für die Krankheit oder Dankbar für den Streit, oder Dankbar für einen Schmerz“. Der Verstand kann das nicht verstehen.

Deshalb baut er sofort wundervolle Brücken, damit er das ablegen kann.

„Ich bin dankbar für die gescheiterte Ehe, weil ich nun nicht mehr arbeiten muss, denn ich bekomme ja Alimente“
Das ist etwas, das der Verstand versteht, noch besser, wenn ihm die Arbeit kein Vergnügen bereitet hat.

Oder: „Ich bin dankbar für die Krankheit, denn nun muss ich mich nicht mit dem Thema XY auseinander setzen, denn ich kann ja nicht – sollen das andere machen.“

So etwas versteht der Verstand. Aber das ist keine Dankbarkeit.

Wie viele von Euch wissen, wenn Ihr diese Seite in den letzten Monaten etwas verfolgt habt, ist mein physischer Körper schwer erkrankt und ich wäre fast gestorben.
Ich hatte eine schwere Lungenembolie. (Mehr in anderen Artikeln aus den letzten 6 Monaten)

Ich habe während dieser Krankheitsphase viele verschiedene spirituelle Phasen durchlaufen, unter anderem auch tiefe Angst und Depression, aber auch Dankbarkeit.
Es gab eine Phase, in der ich mich bereits in der Reha befand, da telefonierte meine Freundin oft mit mir und machte mich darauf Aufmerksam, wieviele Gründe es für Dank gäbe.

Erst einmal, dass ich noch am Leben war, dann die Tatsache, dass ich es bleiben würde, dann dass ich eines Tages wieder gesund sein würde und so weiter.
Ich habe das damals kaum aufnehmen können, denn ich steckte in der Phase: „Und wenn es noch einmal passiert? Und wieso ich? Wofür werde ich bestraft? Was hab ich falsch gemacht, so eine Krankheit bekommen zu können? Und was, wenn ich wieder zu Hause bin?—“

In dieser Phase ging gar nichts und auch meine Dankbarkeit hielt sich in Grenzen. Viel mehr habe ich gehadert, ich habe mit Gott geschimpft – ich habe gesagt, wie Gott sowas zulassen kann, wie ich so bestraft werden kann, womit ich das verdient habe.
Ich erinnere mich an einen Abend, an dem es in mir sehr hoch her ging.
Ich saß in meinem Zimmer auf dem Bett, hatte das Sauerstoffgerät an und war am weinen.
Und ich redete die ganze Zeit mit Gott. – Nun muss ich dazu sagen, dass ich in dieser Zeit damals keinen Kontakt zur geistigen Welt herstellen konnte. Ich konnte zwar reden und war mir bewusst, dass sie mich hören, ich aber habe niemanden gesehen und gehört von der geistigen Welt.
Das war mir etwas zuviel, ich fühlte mich also nicht nur krank, sondern auch alleine gelassen.

Jedenfalls steigerte ich mich etwas rein, ich wurde sogar laut und schimpfte. Und schließlich – das war ein ganz entscheidender Moment – griff ich neben mich, schnappte mir ein Kissen und schmiss das quer durchs Zimmer und sagte gleichzeitig : „Ich werde NICHT sterben!  Wie kannst Du das zulassen?! ICH werde LEBEN!“
Nun, ich habe diese Aussage weniger gesagt, ich habe sie mehr lautstark herumgebrüllt und eben das Kissen geworfen.

Jetzt kommt es wahrscheinlich nicht allzuoft vor, dass jemand ein Kissen nach Gott schmeisst. Aber mir war damals danach, ich war verzweifelt und eben nicht dankbar.
Mit diesem geworfenen Kissen jedenfalls wurde ich von einer Sekunde zur nächsten ruhig. Mein Verstand meldete sofort Alarmbereitschaft, nach meinen irdischen Eltern hätte ich besser kein Kissen geschmissen und das hier war immerhin Gott.

Als ich darüber nachdachte, durchfuhr mich Freude. Ich war irgendwie stolz, dass ich das gemacht hatte – ich musste innerlich schmunzeln, dass ich das gewagt hatte. Denn soviel Frechheit das einerseits zeigt, soviel Vertrauen zeigt es ja auch auf der anderen Seite.

Und da war ich dankbar, weil ich spürte, dass mir niemand böse war, dass ich immer noch geliebt wurde, auch nach dem Kissenwurf und vor allem kam keine Strafe.

In den Wochen danach habe ich mehr und mehr Dankbarkeit entwickelt. Manchmal war sie verstandgesteuert. Manchmal kam sie aus vollem Herzen. Und weil ich diesen Unterschied so stark gespürt habe, kann ich ihn jetzt beschreiben.

Die verstandgesteuerte Dankbarkeit hat einen Grund. Die Dankbarkeit aus dem Herzen geht mit Freude und innerem Frieden einher und innerer Friede birgt Vertrauen und Zuversicht. Diese Gefühle sind bei der verstandgesteuerten Dankbarkeit nicht mit dabei.

Heute heile ich jeden Tag ein Stück mehr und ich bin so dankbar…. dafür, überhaupt am Leben zu sein, dafür, jeden Tag lachen zu können und es auch zu tun, dafür, keine Angst mehr zu haben, dafür, keine Depression mehr zu haben, dafür, nie mehr das Gefühl zu haben, einsam zu sein – obwohl ich die meiste Zeit des Tages allein verbringe.

Ich glaube, dass Dank sich entwickelt und dass man Dank nicht empfindet weil jemand sagt oder schreibt: Sei dankbar, sondern weil man sich ehrlich über das freut, das man bekommen hat.
Dazu ist wichtig, sich anzusehen, was man da bekommen hat.

Hat man eine schwierige Beziehung oder sich aus einer solchen gelöst, dann kann man durchaus Dank empfinden. Vielleicht dafür, dass man sich selbst treu geblieben ist, oder dafür, dass man stark geworden ist, oder keine Angst hat, oder auch dafür, dass man den anderen lieben und ihm vergeben kann….

Eine Freundin von mir ist vor wenigen Tagen an Krebs verstorben. Ihr Kampf mit dem Krebs dauerte zwei Jahre. Kurz vor ihrem Entkörpern habe ich sie noch einmal gesehen und mit ihr gelacht – und auch mit ihr geweint.
Sie sagte, dass sie durch die Krankheit erfahren hätte, wieviele Menschen sie lieben und das, sagte sie, sei ihr so wichtig und dafür sei sie so dankbar.
Sie gab aber auch zu, dass sie wütend auf die Krankheit war, wütend, gehen zu müssen und Kinder, Ehemann und Freunde zurück zu lassen, Sie gab sogar zu, dass sie eifersüchtig auf mich war, denn ich habe den Weg zurück ins Leben finden dürfen.
Und während dieses ganzen Gespräches dankten wir beide uns gegenseitig, dass wir da waren, ich ihr, dass sie ehrlich war und sie mir, dass ich diese Worte ertrug und wir beide dem Leben, dass wir uns noch einmal haben sehen dürfen.

Sie hat Frieden schließen können unter anderem weil ihr niemand böse war für die Emotionen, weil sie sie haben durfte, konnte sie sie überwinden.Fünf Tage danach ging sie.

Für Dank gibt es so viele Möglichkeiten. Ich habe hier diese Beispiele aufgeführt, weil ich verdeutlichen wollte, was an Dank dran hängt.

Es ist meiner Ansicht nach wichtig, Dank zu empfinden, aber es ist auch wichtig, alle anderen Gefühle und Emotionen zuzulassen und sich anzunehmen, auch wenn man mal nicht Dankbar ist, sondern ein Mensch.

In Liebe, Lichtwege – Anke

Ich habe heute einen Satz gehört, der mich sofort hat nachdenken lassen und ich möchte Euch auch an diesen Gedanken teilhaben lassen. Der Satz lautete: “Einige Menschen haben Angst, in einer wichtigen Sache nicht zu genügen und sie haben wenig Vertrauen in die anderen. Das führt zu Spannungen. Ich predige immer Dickfelligkeit, aber niemand hört.”

Zu diesem Thema gibt es in der Bibel und bei Neal Donald Walsch und in den 800 mir bekannten spirituellen Büchern zig Anregungen und Umgangsregeln und sogar ganze Kapitel. Ich werde keines zitieren – ich habe es erwähnt, weil das Thema Spannungen unter spirituellen Menschen offensichtlich seit mindestens 2000 Jahren sehr aktuell ist.

Ich persönlich meine, dass dies Thema aktuell ist seit es Menschen gibt und natürlich habe ich darüber schon zig mal nachgedacht – weil es mich auch selbst betroffen hat und manchmal immer noch betrifft. Ich kenne einige Menschen, und ich gehörte selbst dazu, denen man es mit gar nichts recht machen kann, die sich selbst stolz “Perfektionisten” nennen, die darüber schimpfen, dass sie immer alles machen müssen, alles organisieren, alles an sich reißen.

Es gibt Menschen, die den ganzen Tag über putzen und völlig fertig sind deswegen. Es gibt Menschen, die zu Höchstleistungen auflaufen, wenn es darum geht, etwas für ihre Kinder, ihre betagten Eltern, ihre Ehepartner, Kollegen und Vorgesetzte zu tun, zu organisieren, zu planen, zu nähen, aufzuräumen, hinzufahren, zu kochen, zu backen oder sonst was. Diese Menschen reißen die Aufgaben an sich, sind überall dabei, reden in alles rein und machen es am Ende meistens selbst.

Das ist nicht negativ, diese Menschen können viel und machen es auch gut – aber sie tun es nicht aus Liebe und das ist es, was eine sehr gereizte Stimmung aufwallen lässt. Denn alle anderen, die mitarbeiten, mitorganisieren, mitplanen wollen müssen entweder gehorchen und spuren oder sie müssen verweigern und streiten. Aber es einfach so gut sie können eben tun, das geht nicht in der Gegenwart von Menschen, die versuchen es perfekt zu machen.

Woran liegt das?

In erster Linie bedient Perfektionismus eine schwere Angst, die so schlimm herangewachsen ist, dass man sie tief verdrängt hat und ihr nie wieder begegnen möchte. Dummerweise ist das mit Ängsten nicht zu machen, man kann versuchen, sie zu ignorieren, aber sie äußern sich so lange, bis man sie ansieht und auflöst.

Der Hang perfekt zu sein und der Gedanke, dass kein anderer es gut oder wenigstens richtig macht ist der Auswuchs der Angst vor dem Verstoßen werden. Alle Menschen, spirituelle wie nicht spirituelle Menschen habe diese tiefe Angst verborgen in sich. Nicht bei allen ist es an der Zeit, sie aufzulösen, deswegen sind nicht alle gleichzeitig von dem Willen getrieben, es unbedingt perfekt machen zu müssen. Sehen wir uns einmal diese Angst genauer an. Die Menschen, die innerhalb der drei großen Religionen (Christentum, Judentum, Islam) aufwachsen, haben in ihrer Kulturgeschichte verankert, dass sie durch einen Fehler, einen ungehorsam das Paradies verloren haben.
Das können wir nun heute sehen, wie wir wollen, ich möchte jetzt nicht erörtern, ob das so stimmt oder wie es genau war.

Es geht schlicht darum, dass die gesamte westliche Welt und die gesamte islamische Welt als Babys einsaugen, dass auf einen kleinen Fehler nicht mit “in den Arm nehmen und trösten und einer zweiten Chance” reagiert wird, sondern mit dem Verstoß von zu Hause, Schmerzen, Krankheit, Leid und Tod.
Nun haben wir Menschen diese Auslegung in uns drin, wir haben es allein schon durch unsere Kultur in uns, unsere Eltern müssen dazu nicht religiös gewesen sein. Im Unterbewusstsein ist die Botschaft angekommen – wenn wir nun noch in unserem Leben genau solche Erfahrungen gemacht haben, dann reagiert unser Verstand heute mit größter Vorsicht auf sämtliche Situationen, in denen wir wieder etwas falsch machen könnten.

Würden wir entspannt tun, was uns gefällt, dann würde uns nichts überfordern, wir würden vielleicht auch 16 Stunden am Tag ein Event planen, Musiker engagieren, Reden schreiben, Einladungen verteilen, Sitzordnung festlegen, Dekoration anbringen, Kuchen backen, Catering buchen und so weiter. Aber weil wir das, wenn wir es tun, nicht tun weil wir es so lieben, sondern gehetzt sind von Angst, hassen wir es, dass niemand es gut kann und macht, dass andere Fehler machen, dass andere krank werden, “faul” sind, es anders sehen oder schlicht anders machen als man selbst.

Hinter jeder Angst steht Wut und hinter jeder Wut steht Ärger. Das aber, was Angst gebiert ist Hass. Und diese Emotion hat eigentlich nichts mehr zu suchen auf der Erde.
Sehen wir uns noch einmal die Angst vor dem Verstoßen werden an. Was steht hinter dieser Angst? Hinter dieser einen steht der tiefe Wunsch, dass endlich alles wieder gut ist, dass man endlich wieder zu Hause ankommt, endlich wieder lieb gehabt wird. Und dahinter – hinter dem Wunsch geliebt zu werden wie man ist – dahinter steht das Urthema der Selbstliebe.

Wir Menschen funktionieren in diesem Punkt der Selbstliebe alle sehr ähnlich. Uns wird von klein auf beigebracht, dass man sich nicht selbst loben darf, dass man sich Lob von anderen erst verdienen muss und oft wird es als ein “Ansporn” gesehen, jemanden nicht zu loben, sondern zu kritisieren – das geht zwar jedesmal nach hinten los, aber manchmal braucht die Menschheit eben ein wenig, bis sie was versteht… Wir haben also inne, dass wir gut und gut genug sein müssen – Leistung gehört zu den Lieblingsworten.

Und wenn wir nicht gut sind, nicht gut genug sind, dann sind wir auch nicht wert genug. Das ist zwar falsch, aber das ist eine Schlussfolgerung, die viele Menschen getroffen haben.

All diese Emotionen laufen fast zu 100% unbewusst ab und deshalb konnte man sie nicht stoppen. Aber jetzt, da es einem bewusst werden kann, wie diese Angst funktioniert, kann man sie ansehen und auflösen.

Tatsache ist, dass niemand sich über seine Aufgaben zu definieren braucht. Man ist gut und gut genug, einfach, weil man da ist.

Man schmarotzt nicht, wenn man bei zum Beispiel dem Aufbau von Stühlen und Tischen daneben sitzt und zusieht, vielleicht faltet man nebenbei Servietten oder beschriftet Platzkarten?
Vielleicht macht man aber auch gar nichts, sondern hat ein offenes Ohr für diejenigen, die schon seit Stunden vorbereiten, dekorieren und kochen und an ihrem moralischen Tiefpunkt sind?

Nun einmal klare Worte von mir, Lichtwege-Anke, an die Perfektionisten unter uns: Ich war auch einmal ähnlich. Ich habe in vielen Dingen mir nicht reinreden lassen und mir viel aufgebürdet. Aber wie der Satz schon sagt: ICH habe MIR viel aufgebürdet – es war niemand anderer. Die anderen Menschen um uns herum sind auch erwachsen, sie haben ihre eigenen Fähigkeiten und Gedanken und vor allem tragen sie alle selbst die Verantwortung für den jeweiligen Bereich, in dem sie tätig sind. Vertraut den anderen, dass auch sie ihr bestes geben, auch wenn sie anders arbeiten, als Ihr. Geht mit anderen Menschen und auch mit Euch selbst liebevoll um. Selbst wenn irgendwas nicht klappt: Na und?

Und ebenso klare Worte an die “nicht-Perfektionisten”: Seid Euch bewusst, dass jedes böse Wort, jede Spannung, jeder geschriene Satz und jede Kritik der Person gilt, die sie ausspricht – was in diesem Fall auch für Euch gilt.
Wenn Ihr mit Perfektionisten arbeitet, dann vertraut ihnen, dass sie es eigentlich nicht böse meinen und bremst sie durch liebevolle Worte oder Gesten, nicht durch Widerstand und Wut, das wird zu nichts führen als zu Streit.

Spirituelle Menschen untereinander sollten nicht miteinander umgehen wie Menschen, die nicht wissen, was sie tun. Sicher gibt es auch unter Spirituellen mal Knatsch, wo gibt es den nicht?
Aber dennoch haben wir bereits eine Erkenntnis, die wir unters Volk bringen wollen, nämlich die bedingungslose Liebe.

Wir predigen den Menschen, dass Gott alle gleichermaßen annimmt, dass Gott nicht wertet, dass Gott jeden liebt, dass Gott nicht zürnt, dass Gott langmütig ist und gütig.
Wir haben uns als Gottes Kinder, Gottes Geschöpfe, Lichtwesen, Engel, Indigos, Regenbogenmenschen oder dergleichen erkannt und bereits geoutet – und dann nehmen wir uns untereinander nicht an, weil der andere weniger perfekt ist als man selbst?
Das ist, meine geliebten Brüder und Schwestern, Mumpitz – um es mal deutlich zu sagen.

Es ist schwer, anderen zu vertrauen, wenn man sich selbst nicht vertraut und es ist schwer, bei anderen die Schwächen zu sehen, die man an sich selbst ablehnt. Wenn ein anderer krank wird und man selbst noch mit 40 Fieber zur Arbeit geht, dann kann man automatisch die Person, die krank geworden ist nicht mehr so leiden. Man wird eifersüchtig, dass der andere sich heraus nimmt, bereits mit erhöhter Temperatur zu fehlen, während man selbst sich kaputt macht und nicht mal Anerkennung dafür bekommt.

Aber unser Ziel sollte doch sein, uns selbst zu lieben – und wenn wir uns fragen, ob es liebevoll ist, sich zur Arbeit zu schleppen (um bei diesem Beispiel zu bleiben), obwohl man es nicht sollte, dann kommen wir ganz leicht auf ein “nein, es ist nicht liebevoll, sondern angstvoll.”

So verhält es sich auch mit der Organisation von Treffen, Events, Zusammenkünften und auch allen anderen Dingen, bei denen wir meinen, es müsse perkeft sein.
Es ist wahr, irgendjemand sollte “der Boss” sein, sonst klappt gar nichts.  Und wenn man allein an etwas arbeitet, ist man eben selbst der Boss.
Aber die Aufgabe des Chefs ist nicht, alles selbst zu erledigen und allen anderen zu sagen und zu zeigen, dass sie unvollkommen sind, sondern die Aufgabe eines Chefs ist die anderen zu motivieren, ihnen Aufgaben zuzuweisen und sich zu freuen an dem, was entsteht.
Wenn man selbst lieber direkt arbeitet, als organisiert, dann ist man eben besser als Dekorateur geeignet.
Wenn man selbst nicht arbeiten kann, weil man krank ist oder alt, aber dennoch dabei sein möchte, dann ist man eben geeignet, um sich neben die Erfrischungen zu setzen und jedem, der hinkommt und trinkt, einen Moment der Freude zu schenken durch ein liebes Wort oder sowas.

Wichtig ist, dass wir untereinander nicht vergessen, dass der andere genausoviel wert ist, wie man selbst. Und noch wichtiger ist, dass man sich selbst als sehr wertvoll und unentbehrlich wahr nimmt, auch wenn man ganz etwas anderes zu tun hat als alle anderen.

Bringen wir also zuerst Licht und Liebe in unsere eigenen Herzen, dann halten wir Licht und Liebe unter uns, dann weiten wir das aus auf Menschen, die wir nicht so mögen oder mit denen es Spannungen gibt und schließlich tragen wir es raus in die Welt. Licht und Liebe aber in die Welt tragen und sich selbst als minderwertig betrachten, das, meine lieben Brüder und Schwestern, das ist unmöglich. In Liebe, Eure Lichtwege-Anke

In der letzten Zeit stoße ich immer wieder auf Schriften, die “die Zeit des Endes” beschreiben, oder die “Neue Welt”. Gemeint ist die Erde nach 2012. Es erscheint Buch nach Buch – Die Erde bis 2012, die Erde danach, Ernährung in der neuen Welt, Lichtwesen der neuen Zeit, Krankheiten in der neuen Welt, ewiges Leben in der neuen Zeit…. – um nur einige Themen zu nennen.

Ich habe mir viele Gedanken zu dem Thema gemacht und möchte diese mit Euch teilen und auch meine Schlussfolgerungen dazu.

Es steht außer Frage, dass eine bestimmte Sternkonstellation im Dezember 2012 erwartet wird, dass mehrere Zeitperioden zu gleicher Zeit herum sind und auch dass wir ins Zeitalter Wassermann eintreten. Dies neue Zeitalter soll ein goldenes Zeitalter werden, wie es einst in Atlantis war.
Aber darüber möchte ich hier nicht sprechen. Ich möchte darüber sprechen, wie wir es schaffen können, tatsächlich in ein neues Zeitalte überzutreten oder ob wir uns weiterhin die Köpfe gegenseitig einschlagen.

Die Bibel ist voll von Prophezeihungen über das Königreich der Himmel. Das Königreich der Himmel wird im alten Testament beschrieben. Es wird beschrieben in Matthäus, es wird beschrieben in der Bergpredigt. Auch im Koran finden sich viele Stellen über das Königreich der Himmel.
Bezeichnend ist, dass drei große Weltreligionen an das Königreich der Himmel glauben, dass in jeder dieser Religionen genau beschrieben wird, wer nun hinein darf und wer nicht und was man dafür tun muss, um dorthinein zu kommen.
Nun kommen die Spirituellen und nennen es nicht mehr Königreich der Himmel, sondern neue Welt, sie glauben nicht mehr an Harmaggedon und den jüngsten Tag, sondern daran, dass jeder der “weit genug” ist, in die neue Welt eintreten darf, die eben so frei von Gewalt, Schmerz und Tod ist wie das Königreich der Himmel.

Immer wieder gab es in der Geschichte Endzeitprophezeihungen und immer wieder gab es Daten, zu denen etwas statt finden sollte. Ich erinnere mich daran, dass 1999 einige Leute ihre Häuser mit Vorräten bestückten, denn viele glaubten, dass zur Sonnenfinsternis im August in Deutschland irgendwas passieren würde. Es geschah auch etwas. Der Mond schob sich zwischen Sonne und Erde. Nun befinden wir uns also bereits im Jahr 2009 und bis 2012 ist es nicht mehr weit.
Es gibt Channelings, Bücher, Internetseiten, Broschüren und Seminare, die zu dem Thema abgehalten werden.
Meine Frage lautet: Was erwarten wir eigentlich?
Es gibt Menschen, die haben Angst, große Angst vor diesem Datum. Sie fürchten nicht mit übertreten zu dürfen in die neue Welt, vor dieser Angst schützt kein Seminar. Sie fürchten einen Kampf, der vorher statt findet. Sie fürchten sich vor dem, was danach kommen wird.
Aber – sollten wir uns nicht vielmehr freuen?

Kann es denn sein, dass der Gedanke an eine kriegfreie, krankheitsfreie, heile, glückliche Welt so erschreckend ist? Im Grunde ist dieser Gedanke allein nicht beängstigend, aber die zig Bedingungen, die daran geknüpft sind, mit überzutreten, die machen einem schon Angst. Man sollte kein Fleisch mehr essen, wenn man spirituell ist, manche meinen, man sollte ganz und gar aufhören zu essen, manche sagen, man sollte vegan leben, man sollte nicht mehr emotional sein, man sollte nicht mehr “weltlich” sein (was immer das für den einzelnen heißen mag), einige predigen, dass man enthaltsam leben sollte, andere befürworten eine gesunde, gefeierte Sexualität. Manche sagen, man sollte bestimmte Meditationen mindestens kennen, manche predigen, man dürfe kein schwarz, braun oder grau mehr anziehen. Glaubt mir, ich habe mit etlichen dieser Menschen gesprochen.

Mir fällt auf, dass jeder, egal, was er da vertritt, “die Wahrheit” lehrt und es inzwischen so viele Menschen gibt, die ganz genau wissen, was hier passieren wird, dass man eigentlich völlig angstfrei sich vorbereiten könnte, denn endgültige Antworten gibt es wie Sandkörner. Der Punkt ist meiner Ansicht nach der, dass niemand – ich auch nicht – weiß, was geschehen wird und ob überhaupt etwas geschehen wird.

Ich persönlich halte sämtliche Spekulationen über diese Zeit für eine Spiegelung des Egos und des Verstandes.
Der Verstand hat vor allem, was er nicht einschätzen kann, Angst. Alles, was der Verstand nicht versteht gerät automatisch in die Kategorie : potentielle Gefahr. Das ist ganz natürlich so, danken wir unserem Verstand, dass er so gut funktioniert, denn er erfüllt, was er erfüllen sollte. Er schützt uns vor Schmerz und Leid. Da alles, was nicht verstanden wird, möglicherweise zu Schmerz und Leid führen könnte, schützt er uns, indem er vor Unbekanntem Angst entwickelt.

Hatte Jesus nicht gesagt, dass wir werden sollten wie die Kinder, um ins Königreich der Himmel zu kommen? Was hatte er wohl gemeint? Ein Kind zeichnet nicht seine Unerfahrenheit aus. Ein Erwachsener kann auch sehr unerfahren sein, ein Kind zeichnet sich auch nicht dadurch aus, dass es noch wenig Bildung inne hat, manch einer wird 70, ohne sich gebildet zu haben. Ein Kind zeichnet in erster Linie aus, dass es bedingungslos liebt. Ein Kind lacht den ganzen Tag und freut sich an irgendetwas. Es lacht, einfach weil es gerade etwas leckeres isst oder trinkt, weil es dabei Blödsinn macht, weil es einen Handstand probiert und dabei hinfällt – ja, es lacht sogar beim hinfallen. Weil es nicht darauf ankommt, den Handstand perfekt zu machen, sondern darauf, dass es fühlt, wie es ist, einen Handstand zu machen. Ein Kind vertraut den Eltern blind. Und es vertraut auch jeder anderen Person. Leider ist nicht jede Person des Vertrauens würdig und um unsere Kinder zu schützen, bringen wir ihnen bei, misstrauisch zu sein. Wir müssen das tun, damit sie nicht mit jedem Fremden ins Auto steigen, Schokolade annehmen oder dergleichen und ihnen dann etwas wirklich schlimmes zustößt. Aber sie lernen Misstrauen.
Und sie beherrschen es meist erst in der Pubertät, wenn sie alles doof finden, die Eltern peinlich, die Lehrer haben keine Ahnung und alle Erwachsenen sind uncool.
Das, was uns Erwachsene uncool macht, ist unsere Angst. Was trauen sich Kinder und Jugendliche – und wir stehen mit geschlossenen Augen daneben und lassen sie gewähren, oder reissen sie an uns und halten sie ab. Eins von beidem. Aber begeistert sind wir von 90% der Aktionen unserer Kinder nicht, weil es zu gefährlich, gesellschaftlich unter aller Kanone, schulisch nicht dienlich ist oder wir Angst haben, dass sie keinen guten Beruf bekommen, wenn sie nicht jetzt irgendwas anständiges machen.
Lernen wir also Vertrauen und werden wieder wie unsere Kinder. Lernen wir Lachen, auch wenn es “nichts zu lachen gibt”. Die Tatsache, am Leben zu sein, ist Grund zur Freude. Lernen wir Vertrauen in unsere eigenen Fähigkeiten, dass wir “es schon richtig machen” werden und lernen wir wieder Vertrauen zu Gott, zur Schöpfung, zum Leben an sich.
Dann stellt sich nämlich etwas ein, das wir vergessen haben. Haben wir Vertrauen in Gott, ins Leben, in die geistige Welt, dann sind wir mehr und mehr erfüllt von innerem Frieden

Was hat das jetzt mit dem Jahr 2012 zu tun? Eine ganze Menge hat das damit zu tun!
Nicht ein einziger, der dunkle Emotionen wie Angst, Hass, Zorn, Wut mit sich herumschleift kann in die neue Welt gelangen.
Das liegt aber nicht daran, dass ich das so festlege, sondern daran, dass die Sicht auf das Königreich der Himmel versperrt wird.
Womit ich beim Ego wäre.
Das Ego dient uns, indem es uns einen Gedanken einbläut: Wir sind alle voneinander getrennt. Es dient uns dadurch, dass wir uns individuell erfahren können, weil es da ein Ego gibt, dass uns einflüstert, dass wir allein sind. Nun leben wir in einer Zeit, in der die Menschheit am erwachen ist.
Wir haben inzwischen bemerkt, dass wir alle irgendwie miteinander zusammen hängen, sogar die nicht spirituellen, nicht religiösen Menschen haben es bemerkt, selbst bis in die hintersten Dörfer der Mongolei ist die Bankenkrise gekommen, selbst dort, wo sowieso schon bitterste Armut herrschte, ist es noch schlimmer geworden. Und nun kommen Menschen zusammen, die über eine heile, friedliche, neue Welt der Fülle reden.
Das Ego funktioniert etwas anders als der Verstand. Der Verstand muss nur abspeichern können. Gibt es eine Kategorie, kann er es verstehen, dann gibt es keine Ängste, alles ok.
Das Ego hingegen ist darauf ausgelegt, dem Menschen zu zeigen, dass er allein und getrennt von anderen lebt und ein wichtiger Aspekt des Ego ist die persönliche Bereicherung. Es fühlt sich gut, wenn es ein dickes Konto hat, wenn der Mensch “gut” – also dem jeweiligen Modeideal entsprechend – aussieht, wenn es Freunde vorweisen kann. Es fühlt sich in der Regel “schlecht”, wenn der Mensch zu dick oder zu dünn ist, wenn der Mensch wenig Geld vorweisen kann und wenig Freunde oder Bekannte hat. Dass aber beide Menschen zu gleicher Zeit leben und beide sehr glücklich sein könnten, weil beide gesund sind, Kinder haben und ausreichend mit Nahrung versorgt sind, das können beide nicht sehen.
Der eine sagt, dass er zum Glück mehr Geld, mehr Freunde, eine schlankere Figur bräuchte und der andere braucht zum Glück mehr Urlaub, mehr Zeit für sich, mehr Besitztümer und einen neuen Partner.

Nun soll die neue Welt alles befriedigen. Gesunde, befriedigende Liebesbeziehungen soll es da geben, Geld in Hülle und Fülle, oder ein Systhem, das kein Geld benötigt, Nahrung so viel man will – ohne dick zu werden versteht sich, die Arbeit, die einen erfüllt und die man liebt, Urlaub auf Mykonos oder Mauritius oder in Kanada. Keine Gewalt, keine Drogen, kein Krieg, keine Angst. Und wie bitte soll das alles geschehen?
In den Religionen wird es gepredigt und als spiritueller Mensch gibt es dazu Bücher. In jedem Fall, ob man nun Christ, Muslim, Jude oder Spirituell tätig ist, fallen alle “Bösen” tot um und alle “Guten” kommen mit rüber.
Und hier, geliebte Brüder und Schwestern, kann etwas nicht stimmen.
Wir sind alle Menschen. Uns Menschen wohnt der tiefe Wunsch nach Frieden und Harmonie, nach Glück und Freude inne und vor allem danach, geliebt zu werden, wie wir sind.
Aber wir versuchen diese Dinge zu erreichen, indem wir alles ausschalten, was uns dabei stört. In einer Liebesbeziehung ist es oft so, dass beide Partner sich stundenlang anschreien und zu keinem Ergebnis kommen. Der eine schreit: DU bist schuld an xyz und der andere antwortet: DU hast angefangen Nichts anderes tun wir außenpolitisch auch.
Die Schuldfrage ist uns wichtig, wer angefangen hat ist auch wichtig, wir wollen, dass diejenigen bestraft werden, die uns etwas Böses getan haben, aber falls wir mal etwas getan haben, war es a) nicht böse, weil wir es erklären können und b) begründet und c) hätten wir ja nie was getan, wenn der andere nicht angefangen hätte… Auf diesen Boden lässt sich kein Haus bauen und ein Königreich der Himmel schon gar nicht.

 Also halten wir einen Augenblick inne. Fragen wir uns : “Wer bin ich wirklich?” und beantworten diese Frage einmal NICHT, sondern lassen einmal zu, was allein diese Frage bei uns bewirkt. Das Königreich der Himmel ist in uns.
Wir haben jegliches Potential.
Wir leben auf einer wundervollen Erde, die so reichen Ertrag bringt, dass es für noch mehr Milliarden Menschen Essen gibt…. wir sind nur nicht bereit, zu arbeiten und kein Geld zu verdienen.
Hat sich jemand überlegt, wer in der neuen Welt Parks reinigt oder generell die Müllabfuhr organisiert? Gibt es in der neuen Welt noch Toilettenfrauen oder Aufzugspagen oder Zimmermädchen oder Tankstellenangestellte? Was ist mit Ärzten, wenn alle gesund sind und ewig leben, brauchen wir die ja nicht mehr und die Forscher, Apotheker und Assistenten? Was werden die arbeiten?
Wir werden keine neue Welt erschaffen, indem wir uns hinsetzen und ein Datum abwarten. Wir werden auch keine neue Welt erschaffen, indem wir uns gegenseitig sagen, wer da nun rein darf und wer nicht und was wer erfüllen muss, um doch rein zu dürfen. Das Königreich der Himmel ist in uns und um uns herum.

Das hier ist das Königreich der Himmel, aber genauso wie wir unsere Wohnungen sauber machen müssen, weil sie sonst verrotten, müssen wir unsere Gedanken sauber machen von allem, was Angst, Wut, Zorn und Hass ist. Genauso wie wir unsere Wohnungen schmücken mit Bildern, Lampen, Gardinen, Teppichen, der Einrichtung, schmücken wir uns mit den göttlichen Gefühlen der bedingungslosen Liebe, der Gnade und der Vergebung. Und so, meine lieben, erschaffen wir die neue Welt nach 2012.
Und lasst uns nicht zu viel von uns erwarten. Bedingungslose Liebe heißt nicht, still meditierend in der Ecke zu sitzen, entrückt zu grinsen und desinteressiert weder zu essen noch zu schlafen noch sich sonstwie des Lebens zu erfreuen. Bedingungslose Liebe heißt den Menschen, die uns ernstlich was getan haben, verzeihen zu können – man muss sie nicht heiraten oder mit ihnen zusammen ziehen. Man darf sich aus dem Weg gehen, die Erde ist groß genug. Aber – und das ist der entscheidende Punkt – man darf sich FREI VON GROLL aus dem Weg gehen. Einen Menschen oder eine Situation los zu lassen heißt nicht, zu verdrängen, sondern an den Menschen und die Person denken zu können, ohne dass sich einem die Nackenhaare aufstellen. Das ist das Fundament der neuen Welt. Wir können anfangen anzuerkennen, dass jeder von uns wertvoll ist – auch wenn wir den Wert des anderen nicht sehen können. Es ist nämlich gar nicht wichtig, ob der andere in unser Bewertungssystem passt, sondern dass der andere genauso geliebt wird, wie man selbst. Wir befinden uns in der Tat vor einer Zeitenwende, denn Gedanken wie diese sind möglich, ohne dass ich als Hexe auf dem Scheiterhaufen lande. Wir haben die neue Welt bereits eingeläutet, denn Millionen Menschen wissen von ihr und streben sie an. Nun dürfen wir noch etwas entwickeln, dass elementar wichtig ist. Das Vertrauen in uns selbst, dass wir es schon richtig machen, den inneren Frieden, der uns frei von Angst unser Leben feiern lässt, die Liebe eines Kindes, mit der es alles verzeiht, die Freude überhaupt am Leben zu sein und die Gewissheit, dass Gott immer mit jedem von uns verbunden ist, sowie die Dankbarkeit genau dafür: zu leben.

Ich glaube, dass wir die Verantwortung dafür tragen ob sich etwas ändert und auch wann sich etwas ändert. Ich glaube, dass wir das neue Zeitalter beginnen können und ich glaube, dass wir es jeden Tag neu in uns und dadurch auch um uns herum erschaffen können.

In Liebe, Eure Lichtwege-Anke

Selbstheilung

Meine lieben Brüder und Schwestern,

Sehr lange habe ich keinen neuen Artikel schreiben können, doch heute erreichte mich ein Kommentar, der mich direkt zu diesem hier inspirierte.

Zunächst einmal danke ich Euch allen für Eure Geduld.

Wie ein jeder von uns schon erfahren hat, sehen wir uns manchmal im Leben Schmerzen, Krankheit und Leid gegenüber. Oft wissen wir gar nicht, was wir damit zu tun haben. Innerhalb seiner spirituellen Entwicklung wird man sich bewusst, dass man irgendwie mit der Krankheit zusammenhängt – aber das gleitet fast jedesmal in „Schuld“ ab.

Wie oft sagt man sich dann selbst oder anderen „Wie hast DU DAS DENN GESCHAFFT, so krank zu werden?“ Oder: „Was hast Du Dir denn da wieder angelacht?“

Nun, so einfach ist das nicht.  Niemand von uns ist „schuld“ an einer Krankheit, an Schmerzen oder dem eigenen Sterbeprozess. Niemand hat sich eine Krankheit „freiwillig“ angelacht.

Und dennoch liegt der Ursprung jedes Schmerzes, jeder Krankheit in uns.

Der Zusammenhang an sich ist einfach. (aber das verinnerlichen dauert manchmal etwas – auch bei mir:-))
Jeder Schmerz, jedes Sympthom, jede Krankheit ist ein Symbol für eine Energie, die unerlöst in der Aura steckt und diese Energie haben wir im Laufe unserer Inkarnationen eingeladen, bejaht, eingelassen oder selbst produziert.
Und das alles auf unbewusster Ebene.

Es ist also zwar einfach zu sagen: „Du bist ja selbst schuld an XYZ…“ aber es ist müßig, denn weder ist es hilfreich, noch liebevoll.

Manche Krankheiten können wir noch nicht einfach so heilen. Und manchmal kann es weder ein Arzt, noch ein Heilpraktiker, noch ein Heiler, noch eine Meditation.
Was wir aber bei ausnahmslos JEDER Krankheit können ist sie verstehen, sie annehmen und aus ihr lernen – und Schmerzen und Sympthome lindern, manchmal sogar vollständig weg bekommen.

Zuerst einmal ist es wichtig, die Krankheit und den Schmerz nicht als Feind zu sehen. Das ist leichter gesagt als getan.
Als ich in den vergangenen Monaten im Krankenhaus war, hatte ich über einen langen Zeitraum hinweg teilweise fürchterliche Schmerzen, ich konnte nicht atmen, mich nicht bewegen, ich kam kaum von meinem Zimmer bis in den Speisesaal des Rehazentrums.
Und in diesen Momenten gebe ich ehrlich zu, habe ich oft verzweifelt geweint und gebeten, dass es aufhört. Ich konnte die Krankheit in so einem Augenblick nicht als Lehrstunde und auch nicht als liebevoll betrachten und ganz ehrlich, wie sie karmisch mit mir zusammenhing ging mir einige Wochen lang am Wurzelchakra vorbei.

Aber in dieser Verzweiflung lag die Lehre, die ich gezogen habe und diese möchte ich mit Euch teilen.

Jede noch so harte Krankheit (- ich hatte eine Lungenembolie und einen schweren durch die Embolie ausgelösten Lungeninfarkt – ), Herzinfarkte, Schlaganfälle, Krebs, Aids, Multiple Sklerose oder was auch immer, ist ein Symbol für eine Energie, die genau JETZT gerne erlöst werden würde.
Dass die Krankheit, oder auch „nur“ Schmerzen, da ist zeigt, dass ein jeder von uns, der so etwas bekommt, reif genug ist, mit ihr umzugehen.
Die Reaktion auf die Krankheit ist einem individuell überlassen. Man kann auch mit ihr hadern, man kann mit Gott schimpfen, man kann der geistigen Welt sagen, wie schrecklich das alles ist— man kann sie sich aber auch ansehen und die Selbstheilung einleiten.

Eine Möglichkeit, die Selbstheilung einzuleiten möchte ich Euch hier gerne zeigen:

Jede Krankheit ist eine Energie. Jede Energie kann man ansprechen.
Es ist möglich, die Krankheit direkt anzussprechen und sie zu fragen, was genau sie einem sagen will. Je nachdem wie deutlich man in diesem Moment channeln kann, kommt dann eine Antwort. Manchmal ist die Antwort ein Werbeplakat, manchmal ein Spruch im Fernsehen, manchmal ruft die Mutter oder ein Freund an und erzählt einen Witz und plötzlich begreift man.
Wenn Ihr die Krankheit direkt ansprecht, dann seid hinterher aufmerksam.

Wenn Ihr eine Meditation machen wollt – und machen könnt, manchmal ist es schwierig, innerhalb einer Krankheitsperiode zu meditieren – dann begebt Euch an Euren ruhigen Platz und atmet in den Schmerz hinein, in die kranke Stelle. Wenn Ihr angekommen seid, so seht Euch dort um. Was nehmt Ihr wahr? Seht Ihr Farben, Formen, Licht, Schatten, Wesen, Engel, Energien, Räume, Bücher? Achtet auf Details, wie heißen die Bücher, welche Farben kommen vor, wie sehen die Schatten aus?
Stellt Euch dann die Frage: „Wenn die Krankheit/der Schmerz ein Tier wäre – welches Tier wäre es dann?“ Und dann wartet ab. Es wird sich Euch ein Tier zeigen, mit dem Ihr leicht sprechen könnt. Das Tier ist verwundet, seht Euch an, wo. Nähert Euch dem Tier ohne jede Angst – und wenn es ein brüllender Löwe ist, ein Tyrannosaurus Rex oder eine Viper – es ist ein Tier, das liebevoll und zahm ist, dass sich sofort verändert, wenn Ihr es erlöst.
Es findet in die Erlösung, indem Ihr aufmerksam hinhört, was es Euch sagen möchte. Indem Ihr es liebevoll annehmt und versteht, was so weh tut.

Wie gesagt, manchmal ist die Ursache mit dieser Erkenntnis nicht weg. Ich habe damals im Januar diese Meditation gemacht und ich sah kein Tier, sondern einen Sack, inden Steine fielen. Ich rief den Notarzt an und dann besah ich mir den Sack genauer und befahl, dass keine weiteren Steine mehr hineinfielen.
Ich habe das Symbol nicht gleich verstanden. Bis der Notarzt kam, sah ich mich selbst immer noch nicht als Notfall, ich bin absolut nicht auf Thrombosen und Lungenembolie gekommen – aber es hörte auf, die Adern waren zwar nicht frei nach der Meditation, aber wenigstens gingen sie nicht noch weiter zu und ich habe es überlebt.
Das funktioniert auch bei anderen Krankheiten.

Es gibt also die Möglichkeit, die Krankheit direkt anzusprechen und auch den Schmerz, oder sich ein Tier vorzustellen, was die Krankheit symbolisiert.
Zur Selbstheilung ist es wichtig zu wissen, womit man es zu tun hat.

Als nächtes ist Angst ein großes Thema. Im Augenblick der Diagnose einer schweren Krankheit oder auch nur bei schweren Schmerzen hat der Mensch Angst. Das ist normal, weil man gerne lebt.
Macht Euch diesen Aspekt des „gerne Lebens“ bewusst.

Manchmal wächst einem die Welt hier ziemlich über den Kopf, ja. Die Disharmonien hier erscheinen manchmal unerträglich und ständig muss man sich mit Leuten herumärgern, die einen zum Spinner erklären.
Dennoch habe ich in der Stunde, als meine Zeit zu gehen gekommen war nicht gerufen: „Hey, klasse, Party on, ich bin gleich in der bedingungslosen Liebe“, sondern ich habe gebeten: „noch eine halbe stunde, ich bin noch nicht fertig.“

Und natürlich hab ich gesagt: Ich will aber hier bleiben….

Ich bin sicher, dass das für Euch ebenso gilt. Noch so stressige Lebenssituationen, noch so blöde Nachbarn, gemeine Kollegen und nervige Eltern können uns nicht mehr abbringen von unserem Lebenswillen.
Macht Euch diesen bewusst. Findet ihn in Euch. Findet in Euch den Punkt, der sagt: DANKE, dass ich lebe.

Und schließlich: die Aurareinigung.
Ist geklärt, um was es sich da ungefähr handelt – niemand erwartet von Euch eine vollständige Analyse Eurer Krankheit, das ist auch kaum möglich, Ihr müsstet Euch über Euer Karma und alle Inkarnationen, die dazu geführt haben bewusst sein, um sie vollständig zu analysieren, also entspannt Euch – bittet Lord Saint Germain oder Meister Jesu hinzu, Euch zu helfen, oder einen Engel oder Meisterengel.

Dann LASST Eure Aura reinigen – tut das nicht selbst. Also ruft nicht einfach so irgendwelche Energien herbei und sagt ihnen, was sie machen sollen. Eine Krankheit dient zwar als Bewusstseinsprozess, aber sie schwächt auch manche Fähigkeiten. Also lasst Euch helfen, anstatt zu versuchen, Euer Problem ohne die Hilfe der geistigen Welt zu lösen.

Falls Euch während der Krankheit bewusst wird, wo Ihr sie genau herhabt, wie sie karmisch zusammen hängt – begegnet dieser Erkenntnis und vor allem Euch selbst mit Gnade, Vergebung und in Liebe und Frieden.
Die Dinge, die dazu geführt haben, sind teilweise Jahrtausende her. Heute seid Ihr nicht mehr, was Ihr einmal wart. Aber heute seid Ihr in der Lage, die Verantwortung zu übernehmen und Euch selbst zu erlösen.

Ich wünsche einem jeden von Euch Heilsein und bedingungslose Liebe hier auf Erden.

In Liebe, Eure Anke

Liebe Brüder und Schwestern,

ich bin zurück aus 10 Wochen schwerer Krankheit und ich freue mich sehr noch und wieder bei Euch zu sein.

Ich muss gestehen, dass ich nicht damit gerechnet hatte, überhaupt noch wirklich krank werden zu können, ich hatte mich so viel mit Heilung beschäftigt und einen Grad an klaren Gedanken erreicht, dass ich dachte, mich könnte nichts mehr krank machen.

Mein Vertrauen in diesen Glauben ging soweit, dass ich damals erst den Notarzt rief, als ich bereits den Abholer in meinem Zimmer stehen sah und selbst da konnte ich nicht glauben, etwas ernsthaftes zu haben, selbst da dachte ich noch, mich zu täuschen.

Ich kann Euch nicht erzählen, „warum“ das alles geschehen ist, was ich in dem Artikel „Zeit des Lernens und der Prüfung“ beschrieben habe. Nicht, weil ich es nicht weiß, sondern weil das nun wirklich mal privat ist und außerdem hier zu weit führt und den Rahmen sprengt.

Aber was ich dazu sagen kann ist wie das ganze auf mich gewirkt hat und was es bei mir bewirkt hat.

Anfangs fühlte ich mich sehr bestraft. Die extremen Schmerzen, die ich wochenlang hatte, trugen zu diesem „Strafgefühl“ sehr bei.
Ich hatte Angst.
Angst, etwas falsch gemacht zu haben, Angst, etwas falsches gedacht zu haben, Angst, nicht weiter vorwärts zu kommen, Angst vor der „Strafe“. Ich hatte Angst vor Gott.

Ja, meine lieben Brüder und Schwestern, ausgerechnet ich, die ich hier seit Monaten von bedingungsloser Liebe schreibe und predige hatte Angst davor, nicht mehr geliebt zu sein von Gott, sondern bestraft und verstoßen. Ich wußte zwar nicht wofür, aber ich war überzeugt, dass ich etwas falsch gemacht haben musste.

Die Krankheit eskalierte, aus den Schmerzen wurde eine Situation, in der ich fast gestorben wäre.
Ich glaube heute, dass dieser Moment, der mein Sterbemoment war, tatsächlich ein Augenblick meines Lebens gewesen ist, in dem sich entschieden hat, wie und ob es weiter geht.
Ich hatte mich bereit gemacht, meinen physischen Körper zu verlassen, ich habe erledigt, was noch offen war und mit den Menschen gesprochen, die noch etwas von mir hören mussten.

Und dann habe ich vertraut, dass das, was jetzt geschieht, auf jeden Fall richtig ist.
Es lag nicht mehr in meiner Hand, natürlich wollte ich lieber noch hier leben, als Anke, aber ich hatte damals keinen Einfluss mehr darauf.
Und so gab ich mich ganz bewusst hin.

Nachdem ich die schwerste Zeit im Krankenhaus überstanden hatte, ging ich in eine Rehabilitation, wo ich erst einmal noch viel kränker wurde, als ich vorher war.
Und während dieser Zeit lernte ich so viel, wie vorher in vielen Monaten.

Ich hatte eine ganze Zeit lang keine Fähigkeiten mehr, weder konnte ich die geistige Welt hören, noch konnte ich sie sehen und in meinen eigenen Heilungsprozess eingreifen durfte und konnte ich auch nicht.
Ich konnte keine Danksagungen machen, wenn ich eine Meditation begann, schlief ich in wenigen Sekunden ein oder wurde gestört, oder verlor den Faden – bis ich merkte, dass ich nicht eingreifen soll, sondern mich in den Fluß dessen begeben, was jetzt ist. Ich sollte nicht gegen die Krankheit arbeiten, sondern sie mir ansehen, ich sollte nicht etwas tun, um am physichen Leben zu bleiben, sondern Gott vertrauen, dass ich in jedem Fall leben würde.

Es war schwer, das Vertrauen aufzubringen, vor allem weil die Menschen um mich herum mich sehr, sehr vorsichtig behandelten, sie zeigten mir, dass sie alle Angst hatten vor meinem Tod und alle haben damit gerechnet, dass es passiert.
Wie ihr wisst, habe ich früher sehr oft versucht, mein physisches Gewicht zu reduzieren. Die Menschen um mich – inklusive der Ärzte und Schwestern – haben vollständig aufgehört, mir irgendetwas über Ernährung zu erzählen, im Gegenteil haben sie angefangen, mir dauernd etwas zu essen zu bringen.
Ich hatte den Eindruck von zig „letzten Mahlzeiten“ und ich sagte ihnen oft, dass ich so viel Zeug gar nicht essen kann und vor allem habe ich mich innerhalb meiner spirituellen Entwicklung schon vor langer Zeit von Zucker, Weißmehl und Schweinefleisch wegentwickelt.
Aber daran, dass sie mir dauernd etwas brachten merkte ich sehr stark, dass sie alle dachten, ich befände mich in meinen letzten Momenten und jetzt sei es auch egal was ich äße oder nicht.
Sie haben es liebevoll gemeint, ich habe die Geste durchaus verstanden, keiner von ihnen wusste, was er mir sonst hätte geben können.

Jedenfalls waren es diese Dinge, dir mir dauernd zeigten, wie ernst die Lage war.
Dennoch konnte ich nicht an mein Sterben glauben. Ich habe sicherlich auch gespürt, dass ich kaum Luft bekam, sehr schwach war und Schmerzen hatte. Dennoch kam ich nicht an den Punkt, an dem ich diesen Körper hätte verlassen wollen und können.

Und eines Tages merkte ich, wie gerne ich in diesem Körper lebe, wie gerne ich „Anke“ bin. Und ich merkte, dass ich nur Anke sein kann, wenn ich in diesem Körper bleibe und zum ersten Mal empfand ich meinen Körper nicht als zu dick, sondern als meinen geliebten Körper, der mich physisch zu dem macht, was ich hier auf der Erde bin  und ich dankte zum ersten Mal aus tiefstem Herzen dafür, dass ich „ich“ sein konnte bis jetzt und ich bat darum, es noch eine Weile bleiben zu können – in diesem Körper.

Das setzte eine Energie frei, mit der ich nicht gerechnet hatte. Erstens fing ich an, zu heilen und zweitens schmiss mein Körper innerhalb von 3 Wochen 11 Kilo Gewicht ab, und das ganz ohne jegliche Diät und vor allem ohne großartige Bewegung, ich konnte nur wenige Meter am Stück laufen und durfte nicht lange auf sein.

Etwas anderes, was geschehen ist, ist ebenso bemerkenswert.
Ich telefonierte an einem Tag mit meinem Mann, wir sprachen über mein Gefühl, für etwas bestraft worden zu sein. Und er sagte: „Nun hat Dir eben die geistige Welt mal eins reingewürgt, aber irgendwann wird das doch wieder gut.“
Und mich störte seine Formulierung gewaltig.
Ich antwortete ohne zu zögern, dass mit dieser Krankheit die geistige Welt nur insofern etwas zu tun hat, als sie mich die ganze Zeit da durch getragen hat, dass sie mich am Leben erhalten hat, obwohl das fast nicht möglich gewesen ist. Dass sie mich jeden Tag neu aufstehen lassen und sogar Fortschritte machen lassen. Ich sagte ihm, dass die geistige Welt niemals so handeln würde, sie würde niemals jemanden bestrafen und schon gar nicht mit der Bedrohung des physischen Todes.

Das würde Gott und die geistige Welt einfach nie tun. Ja, Menschen sterben irgendwann einmal – weil eines Tages der Augenblick kommt, an dem sie ihre Aufgabe hier beendet haben, an dem sie ihre Lektionen gelernt haben und sich bereit machen können und wollen für eine neue Inkarnation, für neue Entscheidungen, neue Aufgaben und neue Lektionen.
Aber der physische Tod ist keine Strafe.
Und eine schwere Krankheit auch nicht.

Als ich das verstanden hatte und es meinem Mann erklärt, fühlte ich mich um ettliches besser. Ich war so glücklich darüber, hier auf der Erde zu sein, zu leben! Ich war zutiefst dankbar für mein Leben und auch das trug erheblich zu meiner Heilung bei.

Ich lernte, die Geschehnisse zu akzeptieren und anzunehmen wie sie sind und nicht hineinzuinterpretieren. Vor allem hörte ich auf, in Gott Dinge hineinzuinterpretieren.

Ich habe ein neues Leben geschenkt bekommen, tatsächlich habe ich keine Aufgaben mehr aus meinem alten Leben. Ich habe das Gefühl, dass mein altes Leben vollständig beendet ist und ich habe eine neue Inkarnation bekommen, im selben Körper.
Ich bin im Januar gestorben und ich bin wieder auferstanden.
Und somit erfüllt sich eine Prophezeihung aus der Offenbarung: „Denn siehe, ich werde jede Träne von ihren Augen abwischen und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen.“

Ja, diese Sätze stehen in anderem Zusammenhang. Aber ich glaube, dass jede Prophezeihung sich individuell an den Menschen erfüllt und nicht an einem Tag X für alle gleichzeitig. Ich glaube, dass jeder nach seinem Bewusstseinsstand die geistige Welt erfährt und nicht an einem Tag, an dem Gott morgens denkt: „Ok, heute erfülle ich mal alle Prophezeihungen“.
Für mich jedenfalls hat sich die obige erfüllt. Mein früheres Leben ist beendet und ich bin immer noch Anke, aber nicht mehr so wie früher.

Mein Körper regenriert sich jeden Tag mehr.

Ich kann inzwischen wieder Beratungen ausführen, ich habe wieder Kontakt zur geistigen Welt und das klarer als früher.

Ich freue mich, einfach hier zu sein, zu leben und bei Euch und unter Euch zu sein.

In Liebe, Eure Anke

Meine lieben Freunde, geliebte Brüder und Schwestern!

So lange habt Ihr nicht von mir gehört und das hatte seinen Grund.

Ich bin sehr schwer erkrankt, mein physischer Körper hat viel abbekommen in den letzten Monaten.

Ich möchte Euch gerne hier erzählen, was vorgefallen ist, doch ich bitte Euch dringend weder Interpretationen darüber anzustellen, was ich denn „falsch gemacht“ haben könnte, um so einen Zustand zu erreichen, noch irgendwie in diesen Prozess meiner Heilung einzugreifen.

Ich weiß, es ist manchmal schwer, etwas hinzunehmen, einfach neutral zu betrachten und nicht einzugreifen, zumal ich von vielen geliebt werde, die alle wollen, dass es mir bald besser geht. Doch diese Zeit jetzt ist ein Abschnitt meines Lebens, indem ich unendlich viel lernen kann. Seid gewiss, dass die geistige Welt jede Sekunde um mich und mit mir ist und nicht zulassen wird, dass etwas schlimmes geschieht.
Habt Vertrauen.

Was ist geschehen? Ich habe im Oktober 2008 mein persönliches, spirituelles Ziel erreicht.
Ich wollte frei lieben können, bedingungslos lieben. Ich wollte vergeben können, unabhängig davon, ob es meinem Gegenüber leid tut oder nicht und ich wollte mich Gott nahen.
Das habe ich erreicht, es gab eine wundervolle Nacht der tiefen Erkenntnis, ich wurde gewahr, wo Gott ist und wer ich wirklich bin.

Nach diesem wundervollen Ereignis tat ich, was ich mir vorgenommen hatte, ich ging hin zu jenen Menschen, die mich am meisten ablehnten, die schlecht über mich sprachen und erlebte Harmonie und Frieden mit ihnen.
Die früheren Dinge waren vergangen.
Ich ging hin zu den Menschen, die mir Böses getan hatten und ich erlebte, dass sie anders auf mich reagierten, dass sie sich mir frei Nahen konnten.

Im November überlegte ich, wie es nun weiter gehen sollte, das Theater lief aus und ich startete Lichtwege als Unternehmen, besuchte ganz irdische Kurse zur Existenzgründung und freute mich auf 2009.

Zeitgleich bekam ich schwere physische Sympthome, die ich behandeln lassen musste und Anfang Dezember unterzog ich mich einem kleinen ambulanten Eingriff.
Natürlich habe ich oben nachgefragt, was ich denn eigentlich habe, natürlich habe ich geschaut, was ich „falsch“ gemacht oder gedacht haben könnte. Ich erhielt auch Antworten, bearbeitete die Ursachen und tatsächlich besserte sich auch alles, aber um den Eingriff kam ich nicht herum.
Nun gut, es war nicht weiter schlimm, schon drei Tage später war ich wieder fit und arbeitete weiter – Weihnachten stand vor der Tür, Lichtwege sollte am 05.01.09 starten, ich war voller Vorfreude und Tatendrang.

Am heiligen Abend bekam ich schwere Schmerzen im Bein.
So schwer, dass ich einen Tag später einen Notarzt anrief, denn bei aller spiritueller Betrachtungsweise kam ich nicht auf die Ursache.
Ich hinterfragte von Zukunftsängsten über Richtungswechsel über dunkle Emotionen im Mentalkörper alles. Aber nichts traf zu, ich hörte nur immer wieder: Nimm es an.

Die Schmerzen waren so schwer, dass ich ohne Gehstützen nicht mal vom Bett bis zum Sofa kam.
Der Arzt diagnostizierte eine Ischiasentzündung und ich wurde dahingehend behandelt – drei Wochen lang.
Drei Wochen, in denen ich vor Schmerzen nicht weiter kam, indenen ich bei jeder Bewegung schrie und in denen ich immer wieder hörte: Nimm es an.

Jetzt muss ich sagen, dass es nicht ganz so einfach ist, derartige Schmerzen anzunehmen, zumal die ganze Zeit irgendwelche spirituellen Erklärungen in meinem Kopf spukten, die alle miteinander nicht zutrafen.

Ich lernte viel über Hingabe, über das „geschehen lassen“ über das annehmen von allem, was kommt – mein Mann führte den Haushalt, ging zur Arbeit, versorgte das Kind, kaufte ein, kochte und wenn er das Fenster nicht manchmal geöffnet hätte, dann hätte ich nicht mal frische Luft bekommen. Ich lernte also YIN zu SEIN,alles anzunehmen, was kommt und ich lernte zu akzeptieren.

Schließlich, am 16.01.2009, hörten die Schmerzen von einer Sekunde zur nächsten auf. Sie waren einfach weg, ich konnte laufen, ohne Gestützen und ohne Schreie.

Ich dankte und freute mich – und konnte wenige Stunden später nicht mehr atmen. Ich bekam keine Luft mehr, ich konnte mich nicht mehr vom Sofa zum Bett bewegen, nicht wegen der Schmerzen, sondern weil die 5 m durch die Wohnung schlicht zu viel waren.

Ich rief meine beste Freundin an und fragte sie um spirituelle Hilfe. Sie sagte mir, ich müsse mir jetzt helfen lassen und ich solle nicht verzweifeln.
Also rief ich den Notarzt an, der mich sofort ins Krankenhaus einwies.

Es war keine Ischiasentzündung, sondern eine Thrombose im Bein. Durch die lange falsche Behandlung ist die Thrombose gewachsen, der Thrombus riss und verteilte sich in meinem ganzen physischen Körper. Die Lunge war am schlimmsten betroffen mit geschätzten 60 Thrombosen. Das nennt sich Lungenembolie.

Ich erhielt die Diagnose und rief Gott.
Ich fragte, was ich denn falsch gemacht habe, womit ich das verdient habe und sagte Gott, dass ich es so ungerecht finde… Doch das war nur meine Angst.
Ich verstand sehr rasch, dass manche Dinge geschehen, weil sie eben geschehen und nicht, weil man irgendwas falsch gemacht hat.
Dass nichts, gar nichts geschieht, weil man es „verdient“ hat und dass eine Lungenembolie dieses Ausmaßes bei niemandem „gerecht“ ist.
Ich verstand, dass Gott mich nicht verlassen hatte, auch wenn ich mich in dem Augenblick so fühlte.

Es trat jemand an mein Bett, den ich den „Abholer“ nannte. Ich bat ihn zu warten, bis ich mit allem fertig sei und er ging.

Ich schrieb an meinen Sohn einen Brief, den er später bekommen sollte. Ich überlegte, ob ich noch irgendwo Dinge in meinem Leben hatte, die ich noch nicht bearbeitet hatte und schloss Frieden mit den letzten Situationen.
Ich rief meine Familie an, verabschiedete mich, gab jedem eine Aufgabe und erklärte ihnen, dass alles, was geschieht vollkommen ist, ob ich nun stürbe oder nicht. Ich bin nie weiter weg als einen Gedanken. Und Gott auch nicht.

Dann schickte ich sie weg und wartete.

Die Ärzte konnten nicht mehr machen, als mein Blut verdünnen und hoffen, dass mein Körper die Thrombosen auflöst.

Ich dachte lange nach. Ich habe mein früheres Leben beendet und ich war ohne Gram und Groll. Ich sprach mit Gott und sagte ihm, dass ich bleiben möchte. Aber – und ich glaube, das war der entscheidende Punkt – ich war bereit, seinen Willen anzunehmen, denn nicht mein Wille geschehe. Und so erinnerte ich mich an die letzten Worte von Jesus „Vater, in Deine Hände befehle ich meinen Geist“.
Und ich bat Gott um die Kraft, diese Worte wiederholen zu können, denn bei aller Geborgenheit in Gott wollte ich dennoch hier physisch Leben als Anke.

Der Abholer kam erneut und ich ging mit.

Dann geschah etwas rein privates.

Er brachte mich zurück und ich „erwachte aus einem tiefen Schlaf“. Und als ich da aufwachte, wußte ich, dass ich bleiben würde.

Ich habe es überlebt und mein neues Leben angetreten.

Inzwischen habe ich sogar eine neue Aufgabe bekommen.

Gestern nun wurde ich aus dem Krankenhaus entlassen, ich werde in wenigen Tagen eine Reha antreten, die den gesamten Februar hindurch dauern wird, möglicherweise sogar bis Mitte März.

Ich bitte Euch alle um Geduld mit mir, ich bitte Euch zu verstehen, dass ich in diesen Tagen keine Beratungen durchführen kann und ich bitte Euch zu vertrauen, dass das hier jetzt vollkommen ist und ich wieder heil sein werde – und meinen neuen Aufgaben dann auch gewachsen.

In tiefer Liebe, Eure Anke

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