Das Herz verbindet uns auf einzigartige Weise mit Gott. Hier ist das Hauptzentrum der Liebe, der Vergebung. Von hier aus werden die wichtigen Entscheidungen getroffen – wenn man gelernt hat, wieder auf sein Herz zu hören, oder wenn etwas sehr spontan, sehr schnell entschieden werden muß.
Das Herz nun hat viele wunderbare Räume, einen, der unser Allerheiligstes ist, der unsere Verbindung zu Gott beherbergt, unseren Sinn des Lebens. Dieser heilige Raum kann betreten und erforscht werden, hier ist man geborgen und sicher, hier wohnt Gott. In einem anderen Raum wohnt unser inneres Kind, das uns veranlasst zu spielen, zu glauben, zu vertrauen, bedingungslos zu lieben und vieles mehr. Wiederum in einem anderen Raum finden wir unseren inneren Arzt, eine ganze Hausapotheke, mit dem Wissen aller heilenden und krank machenden Wirkungen, das wir über unsere Inkarnationen hinweg gesammelt haben.
Das Herzchakra zu öffnen, zu reinigen, Blockaden zu lösen, diese Räume zu betreten, zu erforschen, zu nutzen, zu verstehen und vielleicht auch mal gründlich aufzuräumen ist Ziel eines Erkenntnisweges, der aus Gesprächen, Meditationen, Entspannung und dem Dialog mit dem höheren Seelenselbst besteht. Das Herz ist tatsächlich das Mark des Lebens. Deshalb ist der Weg es zu erforschen so freud- und friedvoll.
ich bin sehr beeindruckt von dem was ich hier gelesen habe.Bin ein bisschen verwirrt und weiss nicht wo ich anfangen soll: in meinem herzen ordnung zu machen oder mit meinem inneres Kind frieden zu schliessen…? was ist nicht mehr in gleichgewicht? und was könnte die Dg. rheumathoide arthritis-poliarthtritis bedeuten? ,dass ich gegen mich serber kämpfe,bestraffe,? wofür?… bitte,bitte, anworte mir so schnell wie möglich. Ich bin mir sicher das DU mir helfen kannst den weg zur heilung zu finden…DANKE, und GOTT segne Dich und deine Arbeit!
Lieber Philipp,
liebe Brüder und Schwestern!
Ich danke für diesen Kommentar, weil er einige Fragen aufwirft, über die ich einen neuen Artikel schreiben werde – wo anfangen? Was wieder ins Gleichgewicht bringen? Wofür bestraft man sich selbst?
Hier also nur ein kurzer Ausflug:
Zunächst einmal gibt es keinen Anfang – wichtig ist, dass man halbwegs ausgeglichen bleibt, sich also nicht vor einem Gebirge an inneren Baustellen wieder findet und dann verzagt, weil man glaubt, es eh nicht zu schaffen.
Man kann irgendwo anfangen, es ist nicht wichtig, ob man sich um die Zentrierung der Chakren, das innere Kind, die Klärung der Aurafarben oder das Verhältnis zu den eigenen Eltern zuerst kümmert. Man fängt da an, wo man anfängt, jede Baustelle ist dringend, wichtig und „gut“.
Das gleiche gilt für das Gleichgewicht. Wenn man dabei ist, sich auszutarieren ist es nicht wichtig, ob man erst einmal physisch übt, auf einem Beim zu stehen oder seelisch übt, nicht gleichzeitig zu schreien und zu weinen, sondern sich um Gelassenheit bemüht.
Es ist nicht wichtig, ob man anfängt, sich bewusster zu ernähren oder einen Ausgleich zu finden zwischen sitzen und laufen.
Der Mensch ist ganzheitlich.
Wir bestehen aus einem physischen Körper, wir bestehen aus Licht, wir bestehen aus Klang…
Wir sind Gedanken, Worte und Taten und daher ist die Frage womit man anfangen soll unwesentlich, weil wir uns in uns selbst nicht zerreissen können.
Wenn man aber unbedingt irgendwo „anfangen“ möchte, also einen „Startpunkt“ haben will, so kann man, wie so oft, bei der Liebe anfangen.
Liebt man sich selbst?
Liebt man seinen Nächsten wie sich selbst?
Liebt man Gott – das Leben an sich – mit seinem ganzen Herzen, seiner ganzen Kraft und seinem ganzen Sinn?
Nein?
Dann ran an die Baustelle…
Nun noch ein Wort zu Krankheiten:
Manche Krankheiten sind karmisch bedingt, wir bringen sie von früher mit, um daran zu reifen, zu lernen, etwas zu erfahren.
Manche Krankheiten sind Manipulationen – eigene wir auch fremde.
Manche Krankheiten sind manisfetierte negative Gedanken, Erscheinungen des Mangeldenkens.
Manche Krankheiten machen einen Aumerksam auf eine poröse Aura, auf Angriffe durch andere oder auf negative altlasten.
Es ist also nicht einfach zu sagen, was eine Krankheit ist, man kann es aber heraus finden.
AUF KEINEN FALL aber ist eine Krankheit eine Strafe.
Wenn wir versuchen, der Krankheit dankbar zu sein, wenn wir sie liebevoll annehmen und ihr danken, dann lindert das – meiner Erfahrung nach -die schlimmsten Sympthome sofort.
Danach kann man sich dann hinsetzen und forschen, was man an ihr lernen möchte.
Soviel erst einmal dazu, wie gesagt, in den nächsten Tagen schreibe ich einen längeren Artikel darüber, aber auch ich muss erst einmal über diese Dinge nachdenken.
In Liebe, Eure Anke