Diese Arbeit ist eine der Schönsten, die ich bisher kennen gelernt habe, jedenfalls hat mir persönlich diese Arbeit sehr viel Freude bereitet und auf mich als eine sehr sanfte Art, das Selbst zu erkunden, zu lieben und zu dem werden zu lassen, was es eigentlich ist, gewirkt. Das Selbst ist – meiner Erfahrung nach – in sich vollkommen, es ist rein, zentriert, im inneren Frieden. Es ist ein genialer Gedanke Gottes, doch im Laufe der Inkarnationen – manchmal reicht schon eine, die es in sich hat – ist man mehr oder minder so geworden, wie man dachte, sein zu müssen, um geliebt und akzeptiert zu werden, um „dazuzugehören“ und angenommen zu sein. Irgendwo zwischen Hohn und Spott, Strafen und Schimpfen ist die Authentizität abhanden gekommen, diese wieder zu entdecken, einmal „man selbst“ zu sein, ist einer der wunderbarsten Momente im Leben.
Aber wohin mit Ängsten und Wut, Gram, Schuld und Scham? Was fängt man an mit dem Gedanken, dass „man selbst“ doch wunderbar und einzigartig ist – meiner Erfahrung nach reagieren viele Menschen, die ich getroffen habe mit Scham und sagen, sie wollten nicht hochnäsig erscheinen, so einzigartig und wunderbar seien sie gar nicht. Schließlich darf man nicht die sehr religiöse Lehre der Erbsünde vergessen, die uns glauben macht, wir alle seien ab Geburt sündig und hätten eigentlich keine Chance vor Gott zu treten, wenn nicht jemand für uns Fürbitte einlegen würde, oder die Verantwortung für unsere sündigen Handlungen übernehmen würde, oder wir irgendetwas für Gott tun müssten, um vor ihm gerecht zu erscheinen. Ich halte diese religiöse Lehre schlicht für falsch, ich glaube, dass diese Lehre vor Jahrhunderten entstanden ist, um mehr Macht ausüben zu können und genau deshalb heute noch gelehrt wird, mit dem Unterschied, dass wir über die Jahrunderte so an unsere vermeintlichen Sünden gewöhnt sind, daß wir es zutiefst glauben und inzwischen nicht mehr glauben können, dass uns die Religionen da raus helfen können. Ich persönlich glaube auch nicht, daß eine Religion das kann, hat sie ja die Lehre des sündigen Menschen unter die Leute gebracht.
Was hat nun die Arbeit mit der violetten und türkisen Flamme mit diesen Themen zu tun? In meiner Arbeit mit der türkisen Flamme habe ich Kontakt nach Atlantis aufgenommen, bin über frühere Inkarnationen und Karmaaufbau bewusst geworden. Die türkise Flamme löst sozusagen feinstoffloche „Schlacken“ an (das ist bitte als Symbol zu verstehen), sie bewirkt Erinnerungen an längst vergessene und verdrängte Schlussfolgerungen, die wir irgendwann mal getroffen haben. Sie verbindet uns auch auf einzigartige Weise mit dem Delfin-Bewusstsein, dem inneren, bedingungslosen Frieden und der freien, bedingungslosen Liebe. Sind dieser Friede und die Liebe erst einmal ins Herz eingezogen ist es unmöglich, in äußerem Krieg zu leben. Der innere Frieden breitet sich, meiner Erfahrung nach, immer weiter aus, zieht erst in die eigene Familie, den Freundeskreis, den Beruf ein, bis dahin, dass es einen nicht mehr tangiert, wenn irgendjemand noch böse Worte spricht. Böse Worte reflektieren immer den, der sie ausspricht, nie den, für den sie bestimmt sind. Man geht plötzlich ganz anders mit seinen Mitmenschen um, reagiert anders auf Streitsituationen und negative Informationen. Hätte man früher noch geschrien und geweint, gepöbelt und Türen zu geschlagen, ist ein Mensch nach Einzug des inneren Friedens in der Lage, gelassene, klarer zu verstehen und zu handeln – doch wohl gemerkt: Das hier ist kein Kurs in „Heiligsprechung“, hat jemand ein aufbrausendes Temperament, wird das nicht plötzlich verschwinden. Es geht nicht darum, so zu handeln, wie „man“ sich vorstellt, daß jemand, der spirituell ist, handeln müsste, sondern so zu denken und zu handeln, wie das Selbst sich zeigt, also authentisch. Man verläßt die große Bühne und schminkt sich ab, man spielt den anderen keine Rollen mehr vor und bedient nicht die Erwartungen des Gegenübers. Man lebt sich seiner Selbst bewusst, dessen bewusst, wer man wirklich ist und aus diesem Bewusstsein erschließen sich neue Denk- und Handlungsmöglichkeiten, die man sich vor der Arbeit nicht mal vorstellen konnte. So jedenfalls ist meine Erfahrung ausgefallen.
Die violette Flamme werden viele von Euch schon kennen. Der aufgestiegene Meister St.Germain, der Lenker des violetten Strahles, stellt sie bereitwillig zur Verfügung. Mit ihr transformieren wir jede dunkle Emotion, jede Angst, jede Anhaftung. Die violette Flamme kann über St.Germain oder die eigenen Handchakren aufgerufen werden, vielleicht haben andere Lichtarbeiter weitere Techniken gefunden, ich persönlich arbeite mit den genannten zwei Wegen.
Dieser Weg der Arbeit mit den Flammen folgt meinem Grundsatz „Erkennen, benennen, auflösen“. Um uns von Karma zu befreien, ist es nötig, erst einmal zu wissen, dass wir überhaupt Karma haben und was das in unserem Leben bedeutet. Das Benennen ist wichtig, um zu erfahren, wie wir damit zusammen hängen, es ist mir bisher noch nie untergekommen (und ich glaube auch nicht, dass es das gibt), dass jemand völlig frei von jeglichem Bezug zu irgendeiner Situation oder Person plötzlich in eine karmische Verbindung gerissen wurde. Das Auflösen nun kann nur der Erkenntnis folgen und geschieht auf zwei Wegen. Der eine ist Erkenntnis. Den anderen stelle ich zu gegebener Zeit in einer persönlichen Beratung vor.