Bei meiner Arbeit werde ich oft nach den Farben des Menschen gefragt. Sicher, viele wissen bereits sehr viel über die Chakrafarben, deren Anordnung und Ausstrahlung. Aber wieso zum Beispiel hat jemand eine “goldene” oder “indigofarbene” Aura, wenn doch die Chakrafarben das gesamte Spektrum von rot bis weiß enthalten? Nun kam ich kürzlich im Gespräch darauf, daß manche Menschen denken, die Aurafarbe richte sich nach dem Strahl, auf dem ein Lichtarbeiter geboren wurde. Wenn dem so wäre, müssten ja quasi alle “Nicht-Lichtarbeiter” keine Aurafarbe haben. Hier möchte ich heute ein wenig Licht in die Sache bringen.
Die Chakrafarben richten sich von unten nach oben in 7 Hauptfarben und 5 Zusatzfarben an. Die Hauptfarben sind : rot, orange, gelbgold, grün, aquamarin, indigo und weiß, die Zusatzfarben sind orangegelb, magenta, rosa, gold und violett. Je nachdem wie viele Chakren bereits vollständig geöffnet, gereinigt, geklärt und in die vollkommene Umdrehung gebracht, sind leuchten diese Farben bei einem Menschen in die Aura hinein und darüber hinaus. Die Chakren sind die Energiezentren, die uns mit der geistigen Welt verbinden und uns neben dem zentralen Pranakanal, der durch den gesamten Körper verläuft und zwar senkrecht von oben nach unten, mit Energie versorgen. Während die Chakren uns jeweis eine ganz bestimmte Energie zukommen lassen, zum Beispiel aquamarin versorgt uns mit liebevoller Kommunikation, während rot unsere Grundbedürfnisse nach physischer Nahrung, Kleidung, Obdach abdeckt, so ist der zentrale Pranakanal, das was Jesus meinte, als er sagte: “Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern durch ein jegliches Wort Gottes, das durch seinen Mund fließt”. Der zentrale Pranakanal leitet die allgemeine Lebensenergie in alle Enebenen des Körpers und der Zelle. Auch er ist sichtbar, manche sehen ihn und glauben, sie hätten eine goldene Aura.
Die so genannte Regenbogenaura wird meist von Menschen entdeckt, die zwar hellsichtig sind, aber häufig noch nicht gelernt haben damit umzugehen. Sie sehen bei sich oder anderen, dass mindestens drei Hauptchakren vollständig geöffnet, gereinigt und geklärt sind und sich in die vollkommene Richtung drehen. Nämlich Wurzelchakra, Solarplexuschakra und 3.Auge Chakra – also rot, gelb und blau. Jeweils an den Schnittstellen entstehen dann wunderschöne Farbtöne, die grünlich, orange, und violett wirken. Doch auch bei der Regenbogenaura ist noch ein großes Gebiet zu erkunden, wie gesagt, diese Menschen haben drei wichtige Hauptchakren geöffnet und erlöst, aber da sind noch 4 weitere Hauptchakren und 5 weitere Zusatzchakren.Sich zu betrachten und zu sagen, man müsse nicht mehr an sich arbeiten, weil ja alles so schön strahle, ist in manchen Fällen verfrüht. Ist ein Chakra blockiert, kann die Farbe nicht richtig fließen – zum Beispiel : Ist das Sakralchakra eigentlich orange, kann es bei einer Blockade eidottergelb wirken oder es hat einen Grauschleier. Oft hat der Mensch dann physische Auswirkungen, ist zum Beispiel depressiv, kann sich nicht so recht freuen, hat viele verschiedene Partner und findet einfach nicht den Richtgen, bis hin zu körperlichen Krankheiten der inneren Geschlechtsorgane oder der Bauchspeicheldrüse, der Blase oder den Nieren. Es ist also genaues Hinsehen gefragt, ein kritisches Sich-selbst-hinterfragen. Das bedeutet nicht, an sich selbst zu zweifeln, nein, vielmehr, den Gedanken, sich selbst durch genaue Beobachtung zu erkennen und zu bestätigen und eben die Arbeitsfelder des Lebens mutig anzugehen. Eine vollständig geöffnete Regenbogenaura ist zwar wunderschön, aber mir bei noch keinem einzigen Menschen bekannt.
Aber was nun ist die Regenbogenaura wirklich? Sind tatsächlich alle Farben in der Aura -nicht in den Chakren- erlöst und sichtbar, so zeigt das, dass die Person ihre Körper zentriert hat, der Äther ungehindert fließt und die Körper frei sind von Blockaden. Was zugegeben auch noch relativ selten ist. In den (feinstofflichen) Körpern sind unsere Erfahrungen und unser Karma der letzten 13000 Jahre gespeichert – wahrscheinlich noch viel mehr, aber das Experiment jetzt bezieht sich auf die Zeitspanne der letzten 13000 Jahre – es wäre an dieser Stelle wirklich verfrüht und meiner Ansicht nach auch fast nicht möglich, im karmischen Bereich 100 000, 500 000 oder 100 000 00 Jahre zurück zu gehen. Vor allem glaube ich, dass es nicht nötig ist. Vielleicht kommt der Tag, an dem man wissen muss, dass man irgendwann mal als Tyrannosaurus Rex ein Hühnchen verspeist hat, ich glaube aber kaum, dass das mit unserer jetzigen Erderfahrung zusammenhängt. Tja, und wenn doch, dann werde ich das zu gegebener Zeit bemerken. Heute, hier und jetzt ist etwas anderes wichtig. Nämlich die 3. Dimension zu verarbeiten und das waren wie gesagt die letzten 13000 Jahre. Es können also Gebilde, Blockaden, Glaubensmuster, Verhaltensmuster etc. in den Körpern gespeichert sein, die auf unser heutiges Leben abstrahlen. Das zu erkennen, zu benennen und zu erlösen ist unsere jetzige Aufgabe.
Was nun hat unser Geburtsstrahl mit der Aurafarbe zu tun? Auch die 12 göttlichen Strahlen sind genau wie unsere Chakrafarben, unsere Aurafarben aufgebaut. Von rot bis weiß ist alles drin – aber nicht sichtbar. Ist jemand auf dem violetten Strahl geboren, so kann diese Person von Hause aus sehr gut mit Konflikten umgehen. Ja, auch wenn die Person das erst erkennen darf, wenn sie es dann erkannt hat, funktioniert es einwandfrei. Die Person kann also sehr gut Konflikte erkennen und lösen, Ängste und andere Emotionen erlösen und zu dem machen, was sie eigentlich sind. Diese Person kann also mit dem Potential der Menschen sehr gut umgehen und es erkennen. Jemand vom auquamarinfarbenen Strahl bringt neue Kommunikationsmöglichkeiten mit, jemand vom weißen Strahl kann sehr gut Klärung in verworrene Situationen bringen, kann hinter der Lüge die Wahrheit erkennen und damit umgehen. Das alles waren nur kurze Beispiele. Um hier beim Thema zu bleiben, ist es auch für Hellsichtige nicht erkennbar, ob nun jemand vom violetten Strahl, vom Aquamarin oder von sonstwo ist. Man sieht es niemandem an, ob er nun aus Hamburg oder Bremen oder Kiel kommt. Ich muss sagen, die Herkunft ist auch privat, wenn jemand so weit ist, dass die Familie des Strahls mit ihm Verbindung aufnimmet, wird sie das tun. Das richtet sich individuell nach der Person, nicht nach jemandem, der einem sagt, wo man nun her sei. Ein jeder von uns erkennt seine Herkunft ganz natürlich, mit seiner individuellen Entwicklung und wird sich individuell bewusst, wann es an der Zeit ist, seine Fähigkeiten in den Dienst der anderen zu stellen.
In kurzen Sätzen zusammengefasst: die Aura zeigt Blockaden, aber auch Fähigkeiten in den Körpern.
Die Lichtstrahlen des physischen Körpers zeigen die geöffneten oder blockierten Haupt- und Nebenchakren.
Der zentrale Pranakanal hat mit der Aura und den Chakren nichts zu tun, sondern speist den gesamten Menschen, alle Chakren, alle Körper, sonst wäre der Mensch gar nicht in der Lage zu leben.
Der göttliche Strahl ist die Herkunft, die Familie des Lichtarbeiters und schlicht für Dritte nicht sichtbar und hat folglich auch nichts mit den Chakra-und Aurafarben zu tun.
In Liebe, Anke
http://lichtwege.wordpress.com
Ich habe inzwischen eine HP, die Lichtwege als Unternehmen präsentiert. Wer an einem Seminar, einer Beratung oder dem Lichtweg interessiert ist, ist herzlich eingeladen, sich darauf einmal umzusehen. http://www.lichtwege-berlin.de