Meine lieben Brüder und Schwestern,
Sehr lange habe ich keinen neuen Artikel schreiben können, doch heute erreichte mich ein Kommentar, der mich direkt zu diesem hier inspirierte.
Zunächst einmal danke ich Euch allen für Eure Geduld.
Wie ein jeder von uns schon erfahren hat, sehen wir uns manchmal im Leben Schmerzen, Krankheit und Leid gegenüber. Oft wissen wir gar nicht, was wir damit zu tun haben. Innerhalb seiner spirituellen Entwicklung wird man sich bewusst, dass man irgendwie mit der Krankheit zusammenhängt – aber das gleitet fast jedesmal in „Schuld“ ab.
Wie oft sagt man sich dann selbst oder anderen „Wie hast DU DAS DENN GESCHAFFT, so krank zu werden?“ Oder: „Was hast Du Dir denn da wieder angelacht?“
Nun, so einfach ist das nicht. Niemand von uns ist „schuld“ an einer Krankheit, an Schmerzen oder dem eigenen Sterbeprozess. Niemand hat sich eine Krankheit „freiwillig“ angelacht.
Und dennoch liegt der Ursprung jedes Schmerzes, jeder Krankheit in uns.
Der Zusammenhang an sich ist einfach. (aber das verinnerlichen dauert manchmal etwas – auch bei mir:-))
Jeder Schmerz, jedes Sympthom, jede Krankheit ist ein Symbol für eine Energie, die unerlöst in der Aura steckt und diese Energie haben wir im Laufe unserer Inkarnationen eingeladen, bejaht, eingelassen oder selbst produziert.
Und das alles auf unbewusster Ebene.
Es ist also zwar einfach zu sagen: „Du bist ja selbst schuld an XYZ…“ aber es ist müßig, denn weder ist es hilfreich, noch liebevoll.
Manche Krankheiten können wir noch nicht einfach so heilen. Und manchmal kann es weder ein Arzt, noch ein Heilpraktiker, noch ein Heiler, noch eine Meditation.
Was wir aber bei ausnahmslos JEDER Krankheit können ist sie verstehen, sie annehmen und aus ihr lernen – und Schmerzen und Sympthome lindern, manchmal sogar vollständig weg bekommen.
Zuerst einmal ist es wichtig, die Krankheit und den Schmerz nicht als Feind zu sehen. Das ist leichter gesagt als getan.
Als ich in den vergangenen Monaten im Krankenhaus war, hatte ich über einen langen Zeitraum hinweg teilweise fürchterliche Schmerzen, ich konnte nicht atmen, mich nicht bewegen, ich kam kaum von meinem Zimmer bis in den Speisesaal des Rehazentrums.
Und in diesen Momenten gebe ich ehrlich zu, habe ich oft verzweifelt geweint und gebeten, dass es aufhört. Ich konnte die Krankheit in so einem Augenblick nicht als Lehrstunde und auch nicht als liebevoll betrachten und ganz ehrlich, wie sie karmisch mit mir zusammenhing ging mir einige Wochen lang am Wurzelchakra vorbei.
Aber in dieser Verzweiflung lag die Lehre, die ich gezogen habe und diese möchte ich mit Euch teilen.
Jede noch so harte Krankheit (- ich hatte eine Lungenembolie und einen schweren durch die Embolie ausgelösten Lungeninfarkt – ), Herzinfarkte, Schlaganfälle, Krebs, Aids, Multiple Sklerose oder was auch immer, ist ein Symbol für eine Energie, die genau JETZT gerne erlöst werden würde.
Dass die Krankheit, oder auch „nur“ Schmerzen, da ist zeigt, dass ein jeder von uns, der so etwas bekommt, reif genug ist, mit ihr umzugehen.
Die Reaktion auf die Krankheit ist einem individuell überlassen. Man kann auch mit ihr hadern, man kann mit Gott schimpfen, man kann der geistigen Welt sagen, wie schrecklich das alles ist— man kann sie sich aber auch ansehen und die Selbstheilung einleiten.
Eine Möglichkeit, die Selbstheilung einzuleiten möchte ich Euch hier gerne zeigen:
Jede Krankheit ist eine Energie. Jede Energie kann man ansprechen.
Es ist möglich, die Krankheit direkt anzussprechen und sie zu fragen, was genau sie einem sagen will. Je nachdem wie deutlich man in diesem Moment channeln kann, kommt dann eine Antwort. Manchmal ist die Antwort ein Werbeplakat, manchmal ein Spruch im Fernsehen, manchmal ruft die Mutter oder ein Freund an und erzählt einen Witz und plötzlich begreift man.
Wenn Ihr die Krankheit direkt ansprecht, dann seid hinterher aufmerksam.
Wenn Ihr eine Meditation machen wollt – und machen könnt, manchmal ist es schwierig, innerhalb einer Krankheitsperiode zu meditieren – dann begebt Euch an Euren ruhigen Platz und atmet in den Schmerz hinein, in die kranke Stelle. Wenn Ihr angekommen seid, so seht Euch dort um. Was nehmt Ihr wahr? Seht Ihr Farben, Formen, Licht, Schatten, Wesen, Engel, Energien, Räume, Bücher? Achtet auf Details, wie heißen die Bücher, welche Farben kommen vor, wie sehen die Schatten aus?
Stellt Euch dann die Frage: „Wenn die Krankheit/der Schmerz ein Tier wäre – welches Tier wäre es dann?“ Und dann wartet ab. Es wird sich Euch ein Tier zeigen, mit dem Ihr leicht sprechen könnt. Das Tier ist verwundet, seht Euch an, wo. Nähert Euch dem Tier ohne jede Angst – und wenn es ein brüllender Löwe ist, ein Tyrannosaurus Rex oder eine Viper – es ist ein Tier, das liebevoll und zahm ist, dass sich sofort verändert, wenn Ihr es erlöst.
Es findet in die Erlösung, indem Ihr aufmerksam hinhört, was es Euch sagen möchte. Indem Ihr es liebevoll annehmt und versteht, was so weh tut.
Wie gesagt, manchmal ist die Ursache mit dieser Erkenntnis nicht weg. Ich habe damals im Januar diese Meditation gemacht und ich sah kein Tier, sondern einen Sack, inden Steine fielen. Ich rief den Notarzt an und dann besah ich mir den Sack genauer und befahl, dass keine weiteren Steine mehr hineinfielen.
Ich habe das Symbol nicht gleich verstanden. Bis der Notarzt kam, sah ich mich selbst immer noch nicht als Notfall, ich bin absolut nicht auf Thrombosen und Lungenembolie gekommen – aber es hörte auf, die Adern waren zwar nicht frei nach der Meditation, aber wenigstens gingen sie nicht noch weiter zu und ich habe es überlebt.
Das funktioniert auch bei anderen Krankheiten.
Es gibt also die Möglichkeit, die Krankheit direkt anzusprechen und auch den Schmerz, oder sich ein Tier vorzustellen, was die Krankheit symbolisiert.
Zur Selbstheilung ist es wichtig zu wissen, womit man es zu tun hat.
Als nächtes ist Angst ein großes Thema. Im Augenblick der Diagnose einer schweren Krankheit oder auch nur bei schweren Schmerzen hat der Mensch Angst. Das ist normal, weil man gerne lebt.
Macht Euch diesen Aspekt des „gerne Lebens“ bewusst.
Manchmal wächst einem die Welt hier ziemlich über den Kopf, ja. Die Disharmonien hier erscheinen manchmal unerträglich und ständig muss man sich mit Leuten herumärgern, die einen zum Spinner erklären.
Dennoch habe ich in der Stunde, als meine Zeit zu gehen gekommen war nicht gerufen: „Hey, klasse, Party on, ich bin gleich in der bedingungslosen Liebe“, sondern ich habe gebeten: „noch eine halbe stunde, ich bin noch nicht fertig.“
Und natürlich hab ich gesagt: Ich will aber hier bleiben….
Ich bin sicher, dass das für Euch ebenso gilt. Noch so stressige Lebenssituationen, noch so blöde Nachbarn, gemeine Kollegen und nervige Eltern können uns nicht mehr abbringen von unserem Lebenswillen.
Macht Euch diesen bewusst. Findet ihn in Euch. Findet in Euch den Punkt, der sagt: DANKE, dass ich lebe.
Und schließlich: die Aurareinigung.
Ist geklärt, um was es sich da ungefähr handelt – niemand erwartet von Euch eine vollständige Analyse Eurer Krankheit, das ist auch kaum möglich, Ihr müsstet Euch über Euer Karma und alle Inkarnationen, die dazu geführt haben bewusst sein, um sie vollständig zu analysieren, also entspannt Euch – bittet Lord Saint Germain oder Meister Jesu hinzu, Euch zu helfen, oder einen Engel oder Meisterengel.
Dann LASST Eure Aura reinigen – tut das nicht selbst. Also ruft nicht einfach so irgendwelche Energien herbei und sagt ihnen, was sie machen sollen. Eine Krankheit dient zwar als Bewusstseinsprozess, aber sie schwächt auch manche Fähigkeiten. Also lasst Euch helfen, anstatt zu versuchen, Euer Problem ohne die Hilfe der geistigen Welt zu lösen.
Falls Euch während der Krankheit bewusst wird, wo Ihr sie genau herhabt, wie sie karmisch zusammen hängt – begegnet dieser Erkenntnis und vor allem Euch selbst mit Gnade, Vergebung und in Liebe und Frieden.
Die Dinge, die dazu geführt haben, sind teilweise Jahrtausende her. Heute seid Ihr nicht mehr, was Ihr einmal wart. Aber heute seid Ihr in der Lage, die Verantwortung zu übernehmen und Euch selbst zu erlösen.
Ich wünsche einem jeden von Euch Heilsein und bedingungslose Liebe hier auf Erden.
In Liebe, Eure Anke
Danke liebe Anke,
Deine Ausführungen haben mich so an meinen schweren Weg vor zwei Jahren, Tumor im Hals, erinnert. Die Wende kam schnell als ich mich für das Leben entschieden habe. Und das kam so: Ich durfte anstelle eines erkrankten Freundes mit seiner Frau für eine Woche mit in den Winterurlaub fahren. Gott schickte mir einen kleinen Engel in Form eines 4 bis 5 Jahre alten Mädchens, das zu einem Schlager nach Herzenslust tanzte. Das Mädel und der Refrain dieses Liedes: „Und das kann mir keiner nehmen, und das ist die große Lust am Leben“ berührten mich tief, ich weinte und wußte was mir fehlt, die Lebensfreude. Ich wollte heil werden. Zunächst stimmte ich einer Betrahlungs- und Chemotherapie zu. Nach 8 Bestrahlungen und einer Chemo ging es mir jedoch so schlecht, dass ich in einem Gebet sagte: Danke lieber Gott, für das gute Leben, das ich hatte. Ich lebe gerne, aber ich bin auch bereit zu gehen. Wenn Du für mich in diesem Leben noch eine Aufgabe hast, dann finde bitte einen Weg der Heilung für mich, ohne Leid. Ich brach die Therapie ab, ließ mich im KH aufpäppeln und ging nach Hause. Die Liebe zu mir selbst, meiner Familie, meiner Freunde, Meditation und Reiki halfen. Seitdem gehts aufwärts und die Aufgaben kamen auch.
Nur Mut und alles wird gut.
Lebe die Liebe und liebe das Leben.
Alles Liebe, Renate
Hallo Renate und Anke,
Vielen Dank für die liebevollen Beiträge.
So ist es mit der Selbstliebe.Und mit der eigen Selbstheilung Ich wünsche mir so sehr mich selber kennen zu lernen . Und auf meinen Bauch zu hören.Aber immer wieder kommt die Angst dazwischen.
Und das Gefühl allein zu sein. Gruss amina