Ich wurde mehrfach in den vergangenen Wochen darauf hingewiesen, dass die Inhalte meiner Gedanken, die ich hier aufgeschrieben habe, sich manchmal mit dem Christentum decken, alledings nichts von dem, was ich hier sage tatsächlich christlich sei.
Ich möchte hier nun dazu Stellung nehmen.
Ich bin vor inzwischen 19 Jahren aus der Kirche ausgetreten, bis dahin gehörte ich der evangelischen Kirche an.
Nun ist es so, dass ich mich damals bereits häufig über die Predigten von der Kanzel ärgerte, ich stimmte den Worten des Pfarrers in vielen Punkten nicht zu.
Ja, die evangelische Kirche erlaubt fast alles und greift so gut wie kaum in den Alltag des Menschen ein, aber dennoch gab es einige Punkte, mit denen ich nicht übereinstimmte.
Weder habe ich die Erbsünde akzeptiert, noch die Lehre der Strafe für Ungehorsam, noch die Lehre der Schuld und Sühne, noch den angeblichen freien Willen den man nutzen darf - wenn man ihn aber “falsch” nutzt, dann gibt es keine Gnade – es sei denn natürlich, man bereut alles.
Ich bin meinen Weg gegangen und ich kann sagen, dass ich ihn nicht bereue. Es gibt Phasen, da hätte ich es mir einfacher machen können, weniger Angst haben, aber Reue ? Nein.
Vor allem fand ich die Lehre dessen, dass wenn man an Jesus nur glaubt, man automatisch erlöst ist haarsträubend – was ist denn mit Moslem, Juden, Hinduisten oder Buddhisten? Sind die alle “sündig”, nur weil sie nicht an Jesus als Retter und Erlöser glauben?
Ich glaube das nicht, ich glaube, dass wir alle, unabhängig unserer Hautfarbe, unserer Bildung und auch unabhängig von jedweder Religion, in die wir hineingeboren werden, alle göttlich sind und ausnahmslos alle von Gott gleichermaßen geliebt werden.
Ich – und das, was diese Seite zeigt – unterwerfe mich keiner Religion, weil ich nicht an menschliche Riten und Dogmen glaube, sondern versuche das umzusetzen, was ich für mich verstanden habe und als richtig erachte.
Ich glaube, dass Religionen aller Art uns Möglichkeiten und Wege zeigen, wie wir beginnen können unseren Weg aufzunehmen und zu Gott zu finden, sei es in Form von bestimmten Ritualen, Gebeten, Meditationen oder sonstigen Möglichkeiten der inneren Versenkung.
Ich glaube aber nicht, dass Gott es “gut” findet, wenn wir uns z.B. taufen lassen und allen, die nicht getauft, sondern beschnitten oder anders gesegnet sind, erzählen, dass sie sich taufen lassen müssen um den Segen Gottes zu erhalten.
Ich glaube, dass Gott ausnahmslos alle seine Kinder segnet.
Warum dann manche meiner Gedanken dennoch auf biblischen Zitaten ruhen oder manche Beispiele von Jesus handeln mögen nun einige fragen.
Die Antwort ist einfach: Erstens kenne ich mich in der Bibel besser aus als im Koran, deshalb wäre es schlichtweg dumm, ein heiliges Buch zu zitieren, dass ich zwar gelesen habe, aber in deren Religion ich selbst nie stand und zweitens betrachte ich Jesus als einen erleuchteten Meister, als ein Kind Gottes – nun sage ich aber auch, dass alle Kinder Gottes sind, die meisten haben es vergessen oder sehen es anders, aber ich, Anke, ich glaube das.
Ich liebe Jesus also als Lehrer und großen Bruder, als einen Menschen, der die Meisterschaft erlangt hat. Aber ich vergöttere ihn nicht als jemanden, der meilenweit über allen anderen steht, weil angeblich nur er Gottes Sohn sei.
Täte ich das, so würde ich Mohamed, Buddah, Abraham und Elias, Krishna und alle anderen Erleuchteten nicht ehren, nicht lieben, nicht anerkennen.
Und zweitens zitiere ich ausschließlich die Dinge, von denen ich überzeugt bin, die aber schon jemand anders vor mir gesagt hat.
Ich würde mich nie mit fremden Worten schmücken, in dem ich sie ausspreche, ohne den zu nennen, der sie vor tausenden Jahren bereits gesagt hat und die heute noch genau so wahr sind wie damals.
Jesus hat unter anderem zwei Dinge gesagt.
Er sagte: 1) “Ihr seid alle Götter”
Und er sagte 2) “Glücklich sind alle, die den Frieden bringen, denn sie werden die Söhne Gottes genannt werden.”
Das 2. Zitat ist aus der Bergpredigt, Matthäus, 5. Kapitel.
Wenn nun alle, die der Welt den Frieden bringen als Söhne Gottes bezeichnet werden, sollten wir uns – meiner Meinung nach – einmal mit dem Gedanken beschäftigen, wie wir das bewerkstelligen wollen, der Welt den Frieden zu bringen.
Wenn wir uns jetzt alle gemeinsam zusammen reißen, unseren Haß, unsere Angst vergessen, miteinander teilen und Frieden schließen, indem wir kriegerische Handlungen aller Art einstellen, indem wir aufhören, Menschen die weniger Bildung haben und in Armut leben für uns auszubeuten und indem wir anfangen, uns gegenseitig zu achten und zu respektieren, die Religion des anderen nicht zu verspotten, sondern zuzulassen und voneinander zu lernen dann werden wir die Söhne genannt werden, weil wir der Welt den Frieden bringen.
Ich gehöre keiner Religion oder religiösen Glaubensgemeinschaft an.
Ich predige nicht das Christentum als einzig wahre Religion, weil ich das nicht glaube.
Und George Bernhard Shaw sagte: Jede große Wahrheit begann als eine Gotteslästerung.
In Liebe, Lichtwege
Liebe Anke und alle Menschenkinder,
Lest bitte Matthäus 22:37-40 und Matthäus 7:12.
Die selbstlose und bedingungslose Liebe ist die Erfüllung aller Gesetzte und der Propheten – wie der Sohn GOTTES deutlich macht.
Alles andere tritt dann in den Hintergrung und waren zeitliche Regeln die allesamt aufgehoben werden können, wenn die Menschen diesen 2 Grundsätzen oder kosmischen Urkräften folgen.
Dann stellt sich wieder das Urvertrauen und die Urliebe zu uns selbst, zu unseren Nächsten und zu GOTT ein.
Alle kosmischen Kräfte wirken wieder zum Guten.
Die Ursachen, wie die Herrschaft der gefallenen Engel wie in dem Buch Henoch gezeigt und in der Offenbarung, sind dann beseitigt – für immer.
Doch der Mensch muss seinen Teil beitragen und die Verbindung mit den positiven kosmischen Kräften/ Energie /Erz-/ Engeln herstellen.
Einige Buchempfehlungen:
1.The Master Key System – Goldmann Verlag
2.Kabbala: Farbe, Zahl, Ton und Wort
3.Michael Berg: Der Weg
4.Die macht der Kabbala von Yehuda Berg
5.DasBuch der Wächter von Guiseppe Grippo
Hilf dir selbst, dann hilft dir GOTT!
Ein Sternenkind auf seiner Bahn zu den Menschen!
Hallo liebe Lichtwege,
ich glaube an einen Gott der mitfühlend, verständnisvoll, barmherzig und allumfassend liebt. Ich nenne Gott gerne, die Liebe ohne Gegenteil, denn das macht ja bedingungslose Liebe aus.
Eine Liebe, die Menschen ganz gleich welcher Nation, welcher Religion, oder ob überhaupt einer Zugehörig umfasst. Also auch der Atheist ist hierin eingeschlossen. Das gilt für sämtliche Menschen die gerade leben, die gelebt haben und jene die noch leben werden.
Das ist auch unabhängig welche Gedanken, Worte und Taten diese Menschen haben. Ein jeder ist göttlichen Ursprungs, den er/sie niemals verwirken kann. Die Seele des Menschen ist unantastbar.
Gott ist für mich, die reinste Form der Selbstliebe. Er liebt sich, bedingungslos, in all seiner Ganzheit und deren Teile. Und Du, liebe Anke, wie jeder Leser, hier ist ein Teil von ihm.
Hierin liegt der Friede Gottes und seine Allmacht.
alles, alles Liebe Euch
vom Olaf:-))))
Vielen Dank, dass Du uns an Deinem Glauben, an Deiner Liebe, an Deiner Sicht teilhaben lässt.
In Liebe, Lichtwege